Mönekind

Ortsteil von Schmallenberg

Mönekind ist ein Ortsteil der Stadt Schmallenberg in Nordrhein-Westfalen.

Mönekind
Koordinaten: 51° 16′ 12″ N, 8° 18′ 12″ O
Höhe: 515 m ü. NN
Einwohner: 26 (31. Dez. 2020)[1]
Postleitzahl: 57392
Vorwahl: 02971
Mönekind (Schmallenberg)

Lage von Mönekind in Schmallenberg

Mönekind

GeografieBearbeiten

LageBearbeiten

Das Dorf liegt rund 13 km nördlich von Schmallenberg an der Grenze zur Stadt Meschede in einer Höhe von 515 m über NN. Um den Ort liegt das Landschaftsschutzgebiet Ortsrandlage Mönekind.

NachbarorteBearbeiten

Angrenzende Orte sind Einhaus und Sögtrop.

GeschichteBearbeiten

Urkundlich erwähnt wurde „Monekehagen“ erstmals im Jahre 1255.[2] Frühe Anhaltspunkte über die Größe des Ortes ergeben sich aus einem Schatzungsregister für das Jahr 1543. Demnach gab es in „Moenkinck“ vier Schatzungspflichtige[3]; die Zahl dürfte mit den damals vorhandenen Höfen bzw. Häusern übereingestimmt haben. Im Jahr 1817 lebten in dem Ort 41 Einwohner.[4]

Bis zu kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen gehörte Mönekind zur Gemeinde Rarbach. Seit dem 1. Januar 1975 ist Mönekind ein Ortsteil der Stadt Schmallenberg.[5]

ReligionBearbeiten

 
Hinweistafel (750 Jahre Mönekind) vor Kapelle

Die Kapelle im Ortszentrum wurde im Jahre 1673 im Renaissance-Stil erbaut. Schutzpatronin ist die hl. Margaretha.

LiteraturBearbeiten

  • Bruno Ermecke: Anfänge, Erst- und Früherwähnungen der Schmallenberger Ortsteile, S. 78 ff., Heimat- und Geschichtsverein Schmallenberger Sauerland (Hrsg.), 2013

WeblinksBearbeiten

Commons: Mönekind – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Einwohnerzahlen Schmallenberg 2020, abgerufen am 30. März 2021
  2. Bruno Ermecke: Anfänge, Erst- und Früherwähnungen der Schmallenberger Ortsteile, 2013, S. 78
  3. Schatzungsregister 1543 für das kurkölnische Sauerland - Online (Heimatverein-finnentrop.de), S. 82 ff. (PDF) (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.heimatverein-finnentrop.de
  4. Bruno Ermecke: Anfänge, Erst- und Früherwähnungen der Schmallenberger Ortsteile, 2013, S. 79 ff.
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 335 f.