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Liste der Kulturdenkmäler in Elmstein

Wikimedia-Liste

In der Liste der Kulturdenkmäler in Elmstein sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Elmstein einschließlich der Ortsteile Appenthal, Harzofen, Iggelbach, Speyerbrunn und Wolfsgrube aufgeführt. In den Ortsteilen Erlenbach, Helmbach, Mückenwiese, Röderthal, Schafhof, Schwabenbach, Schwarzbach und Stilles Tal sind keine Kulturdenkmäler ausgewiesen. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 29. November 2016).

Inhaltsverzeichnis

DenkmalzonenBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Burg Elmstein Elmstein, Burgweg/Berggasse
Lage
12. Jahrhundert Gründung wohl im 12. Jahrhundert durch Pfalzgraf Konrad zur Wegesicherung, 1525 oder 1688 zerstört; Spornanlage; Reste der Schildmauer und des Palas; ortsbildprägend  weitere Bilder
Denkmalzone Ortskern Iggelbach, Dorfstraße 54–101 (ohne Nr. 55, 63, 66, 81 und 93), Hübelgasse 1, 3 und 5, Schlossgasse 2, Wiesengasse 1, 2–10 (gerade Nummern) und 7–17 (ungeraden Nummern), Steingasse 2, Entengasse 1–4
Lage
18. und 19. Jahrhundert Waldarbeiterdorf mit Unterstallhäusern des 18. und 19. Jahrhunderts, Schule, Lehrerwohnhäusern, Gasthaus

EinzeldenkmälerBearbeiten

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Kurfürstliches Jagdhaus Elmstein, Alte Forststraße 3
Lage
Mitte des 18. Jahrhunderts ehemaliges kurfürstliches Jagdhaus; Zweiseithof, Mitte des 18. Jahrhunderts; barocker Fachwerkbau (verputzt) mit Mansardwalmdach; barockes Kellergebäude, bezeichnet 1754  weitere Bilder
Wohnhaus Elmstein, Alte Schulstraße 1
Lage
spätes 18. oder frühes 19. Jahrhundert Einfirsthaus, spätes 18. oder frühes 19. Jahrhundert
Dorfbrunnen Elmstein, Bahnhofstraße, neben Nr. 1
Lage
erste Hälfte des 19. Jahrhunderts ehemaliger Dorfbrunnen; klassizistischer Brunnenstock, erste Hälfte des 19. Jahrhunderts, zwei Becken
Forstamt Elmstein-Süd Elmstein, Bahnhofstraße 18
Lage
1898/99 späthistoristischer ländlicher Krüppelwalmdachbau, 1898/99; straßenbildprägend mit Schankstraße 2  weitere Bilder
Hofanlage Elmstein, Bogengasse 1 und 5
Lage
spätes 18. Jahrhundert stattliches Unterstallhaus, teilweise Fachwerk, separate Scheune, spätes 18. Jahrhundert
Friedhofskreuz und Kriegerdenkmal Elmstein, Friedhofstraße, auf dem Friedhof
Lage
ab 1896 Friedhof 1820 angelegt, mehrmals erweitert; neugotisches Friedhofskreuz, bezeichnet 1896; Ehrenmal 1914/18 und 1939/45 mit Teilen des Ehrenmals von 1934
Inschriftstein Elmstein, Hauptstraße, an Nr. 30
Lage
1917 Erinnerungsstein an das Hungerjahr 1917
Wohnhaus Elmstein, Hauptstraße 35
Lage
1850 Unterstallhaus, teilweise Fachwerk, 1850  weitere Bilder
Wohnhaus Elmstein, Hauptstraße 48
Lage
1906 späthistoristisches Wohnhaus, teilweise Zierfachwerk, bezeichnet 1906  
Gasthaus „Zum Jäger aus Kurpfalz“ Elmstein, Hauptstraße 50
Lage
1804 ehemaliges Gasthaus; stattlicher Krüppelwalmdachbau, bezeichnet 1804; platz- und ortsbildprägend
Protestantische Pfarrkirche Elmstein, Hauptstraße 54
Lage
1841–43 Sandsteinquader-Saalbau im Rundbogenstil mit neuromanischen Motiven, 1841–43, Architekt August von Voit, späthistoristischer Fassadenturm, 1895, Architekt Heinrich Jester, Speyer; ortsbildprägend  weitere Bilder
Protestantisches Pfarrhaus Elmstein, Hauptstraße 56
Lage
erste Hälfte des 19. Jahrhunderts stattlicher Walmdachbau, Heimatstil, erste Hälfte des 19. Jahrhunderts, Aufstockung 1908, Architekt Müller, Kaiserslautern
Gasthaus „Zum Schloßberg“ Elmstein, Hauptstraße 57
Lage
1754 ehemaliges Gasthaus „Zum Schloßberg“, zuvor „Churpfalz-Gasthof“; spätbarocker Krüppelwalmdachbau, teilweise Fachwerk, 1754; straßenbildprägend  weitere Bilder
Gasthaus „Zur Linde“ Elmstein, Hauptstraße 60
Lage
1908 stattlicher historisierender Eckbau, 1908; platz- und ortsbildprägend  weitere Bilder
Alte katholische Pfarrkirche Mariä Heimsuchung Elmstein, Hauptstraße 62
Lage
1765 barocker Saalbau, 1765, Architekt Karl Schaeffer, Heidelberg  weitere Bilder
Katholisches Pfarrhaus Elmstein, Hauptstraße 76
Lage
1775 Krüppelwalmdachbau, 1775, teilweise Erneuerung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts  
Wappenschmiede Elmstein, Möllbachstraße 5/7
Lage
ehemalige Wappenschmiede; im Untergeschoss des schlichten Hochwohnhauses (Bild) wasserbetriebene Schmiede mit technischer Ausstattung; unweit nördlich der Schmiede Bachwehr (Bild)  weitere Bilder
Forstamt Elmstein-Nord Elmstein, Schankstraße 2
Lage
1808 ländlicher Krüppelwalmdachbau, teilweise Zierfachwerk, 1808, Umbau und Aufstockung 1909, Architekt Otto Baer, Speyer; straßenbildprägend mit Bahnhofstraße 18  
Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche zum Unbefleckten Herzen Mariä Elmstein, Schankstraße 11
Lage
1950–52 dreischiffige Basilika mit Querhaus und Vierungsturm, 1950–52, Architekt Albert Boßlet, Würzburg  weitere Bilder
Steinkreuz und Grenzsteine Elmstein, nördlich des Ortes an der K 38
Lage
1768 und 1910 Sandsteinkreuz, bezeichnet 1910 (Ritterstein 132); der Straße folgend nach Nordosten in regelmäßiger Folge Grenzsteine, 1768  
Steinernes Kreuz Elmstein, nördlich des Ortes an der K 38
Lage
1602 Loogstein; reliefierter Sandsteinfindling, 1602 erstmals erwähnt  
Nibelungenfelsen Elmstein, nördlich des Ortes an der L 504
Lage
terrassiertes Felsmassiv, Relief mit Nibelungensage-Figuren, 1928 von Heinrich Hawick, Dortmund  
Nibelungenheim Elmstein, nördlich des Ortes im Wald; Distrikt Legelberg
Lage
eingeschossiger Heimatstilbau, bezeichnet 1927–1934, Architekt Bruno Lenhard, auf älteren Resten
Triftanlagen am Legelbach Elmstein, nördlich des Ortes am Legelbach
Lage
zweites Viertel des 19. Jahrhunderts Franzensklause, zweites Viertel des 19. Jahrhunderts; nördlich davon an der Straße beim Hutbrunnen Riesel; Trockentalklause
Uhr- und Glockenturm Appenthal, Mühlstraße ohne Nummer
Lage
um 1900 Fachwerkkonstruktion auf massivem Sockel, Mansarddach, um 1900
Wohnhaus Appenthal, Talstraße 2
Lage
nach 1906 stattliches eineinhalbgeschossiges Fachwerkwohnhaus, nach 1906
Alter Turm Appenthal, Talstraße 13
Lage
1488 Kapellenruine; Bruchsteinbau mit Ansätzen der Außenmauern des ehemaligen Saalbaus, 1488; Teile der Langhauswände im Haus Talstraße 15  
Naturfreundehaus Harzofen Harzofen, Esthaler Straße 63, 65
Lage
1919–21 1919–21 mit älteren Teilen, Ausbau 1933/34; Nr. 63 Krüppelwalmdachbau im Heimatstil, Treppenturm; Nr. 65 von 1938
Protestantische Kirche Iggelbach, Dorfstraße 31
Lage
1931–33 Saalbau im Heimatstil, 1931–33, Architekt Ernst Stoll, Neustadt; ortsbildprägend;

zugehörig das Gemeindehaus (Dorfstraße 29), Walmdachbau in barockisierendem Heimatstil, 1928/29

 
Schulhaus Iggelbach, Dorfstraße 54/54a und 56
Lage
1905 Schulhaus und ehemaliges Lehrerwohnhaus; Nr. 56 Schule, Krüppelwalmdachbau, 1905, Erweiterung 1910; Nr. 54/54 a eingeschossiges Doppelwohnhaus mit Mansardwalmdächern, um 1910; bauliche Gesamtanlage; ortsbildprägend
Wohnhaus Iggelbach, Dorfstraße 69
Lage
1836 stattliches Unterstallhaus, Sandsteinquaderbau, bezeichnet 1836
Wohnhaus Iggelbach, Dorfstraße 86
Lage
1832 Unterstallhaus, teilweise Fachwerk (verputzt), 1832
Wohnhaus Iggelbach, Hübelgasse 1
Lage
18. Jahrhundert Unterstallhaus, teilweise Fachwerk (verputzt), 18. Jahrhundert
Glocken- und Uhrturm Iggelbach, Schloßgasse ohne Nummer
Lage
1899 Sandsteinquaderbau mit Zeltdach, 1899; ortsbildprägend
Forsthaus Iggelbach, Schloßgasse 13
Lage
1911 eingeschossiger Sandsteinquaderbau mit Krüppelwalmdach, Heimatstil, 1911
Speyerbrunnenklause Speyerbrunn, Erlenbachstraße
Lage
1834 Speyerbrunnenklause und Quellfassung, Stauweiher, bezeichnet 1834; Sandsteinquader und Treppe, 19. Jahrhundert
Katholische Kirche St. Wendelinus und Hubertus Speyerbrunn, Johanniskreuzer Straße 1
Lage
1930/31 Sandsteinquader-Saalbau in barockisierendem Heimatstil, 1930/31 von Josef Kuld, Mannheim; ortsbildprägend
Wohnhaus Speyerbrunn, Johanniskreuzer Straße 5
Lage
1908/09 stattlicher Mansarddachbau in barockisierendem Heimatstil, 1908/09, Umbau und Erweiterung 1916; ortsbildprägend
Schulhaus Speyerbrunn, Johanniskreuzer Straße 9
Lage
1851/52 ehemaliges Schulhaus; 1851/52, Architekt Spaeth, Neustadt, Aufstockung 1893, Architekt Lichtenberger, 1922 verändert
Forsthaus Speyerbrunn, Johanniskreuzer Straße 14
Lage
1883/84 eineinhalbgeschossiger spätklassizistischer Putzbau, 1883/84, Wirtschaftsgebäude
Forsthaus Wolfsgrube Wolfsgrube, nordöstlich von Schwabenbach
Lage
1827–31 kubischer klassizistischer Walmdachbau, 1827–31, Architekt Johann Bernhard Spatz, Aufstockung um 1920; Gesamtanlage mit Vorgarten und Wirtschaftsgebäuden

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kulturdenkmäler in Elmstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien