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Lintorf (Bad Essen)

Stadtteil von Bad Essen

Lintorf ist eine Ortschaft am Nordrand des Wiehengebirges und gehört zur Gemeinde Bad Essen im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen.

Lintorf
Gemeinde Bad Essen
Koordinaten: 52° 18′ 27″ N, 8° 25′ 53″ O
Höhe: 68 m ü. NHN
Einwohner: 1856 (1. Jan. 2017)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 49152
Vorwahl: 05472
Lintorf (Niedersachsen)
Lintorf

Lage von Lintorf in Niedersachsen

GeschichteBearbeiten

Lintorf wurde 1227 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Lintorf war während des Bestehens des Landkreises Wittlage noch Sitz der Verwaltung der Gemeinde Lintorf. Im Zuge der Vergrößerung des Landkreises Osnabrück gab es den heutigen „Altkreis Wittlage“ nicht mehr. Gleichzeitig wurde die Gemeinde Lintorf der Gemeinde Bad Essen angeschlossen. Dort sitzt bis heute die Gemeindeverwaltung.

Die gotische Kirche St. Johannes wurde 1499 erbaut.

Im 19. Jahrhundert lebte hier der Arzt und Schriftsteller Hermann Hartmann.

Am 1. Juli 1972 wurde Lintorf in die Gemeinde Bad Essen eingegliedert.[2]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Wohnbevölkerung der Gemeinde Lintorf mit Gebietsstand vom 27. Mai 1970[3]:

Datum Einwohner
17. Mai 1939 502
13. September 1950 848
6. Juni 1961 822
27. Mai 1970 945
1. Januar 2017[1] 1.856

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

SportvereinBearbeiten

Der VfL Lintorf ist der größte Sportverein der Umgebung. Neben Turnen, Fußball und vielen anderen Angeboten ist vor allem die Volleyballabteilung hervorzuheben. Diese wuchs seit Ende der 1980er-Jahre stark an und ist die größte ihrer Art in Niedersachsen.

VerkehrBearbeiten

Der Bahnhof Lintorf (Han) liegt an der Wittlager Kreisbahn. Hier verkehren ausschließlich Museumszüge. Sie werden von der Museums-Eisenbahn Minden betrieben.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Nord-West-Verlag in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bad Essen (Hrsg.): Bad Essen. Informationen für unsere Bürger. 1. Auflage. Nord-West-Verlag, Bissendorf 2017, S. 7 (badessen.de [PDF; 9,8 MB; abgerufen am 13. Mai 2017]).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 260.
  3. Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Hrsg.): Gemeindestatistik Niedersachsen 1970. Teil 2: Bevölkerung und Erwerbstätigkeit, Heft 5: Regierungsbezirk Osnabrück, Hannover 1973, S. 152.