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Libingen mit Hügelkette Chrüzegg–Schnebelhorn im Hintergrund

Libingen ist ein Dorf in der Gemeinde Mosnang im Toggenburg mit rund 300 Einwohnern. Wahrzeichen ist die barocke, im Jahr 1769 vollendete Galluskirche, in der bereits ab 1754 Benediktinerinnen die Ewige Anbetung pflegten. 1781 wurde das Kloster nach Glattburg verlegt.[1] Die Lourdesgrotte wurde 1887 durch Kräuterpfarrer Johann Künzle erbaut.[2] 1880 bis 1899 wurde Tuffstein aus dem Steinbruch Engelschwand unter der Chrüzegg für sakrale und profane Bauten, z. B. für das Landesmuseum Zürich, verwendet.[1] Von 1965 bis 1979 befand sich ein Glockenspiel mit 59 Glocken im Weiler Hofen.[3]

Wappen Libingen.jpg

Libingen hat eine eigene katholische Kirchgemeinde und eine Dorfkorporation für die Versorgung von Wasser und Kabelfernsehen. Das Dorf ist Endpunkt der Postautolinie aus Bütschwil–Mosnang und Ausgangspunkt für Wanderungen in Richtung Chrüzegg, Schnebelhorn und Hulftegg. Im kleinen Dörfchen wird ein reges Vereinsleben geführt. Allen voran prägt die Musikgesellschaft Libingen das Dorfleben.

Die Politikerin Pia Hollenstein wurde am 13. September 1950 in Libingen geboren.

BilderBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Libingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Hans Büchler: Libingen. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 11. August 2006, abgerufen am 28. Januar 2017.
  2. Hansruedi Kugler: Lourdes-Grotte braucht Sanierung. In: Toggenburger Tagblatt. 28. Juni 2012, abgerufen am 4. Juli 2013.
  3. Matthias Giger: Libinger Glockenspiel ist weit gereist. In: Toggenburger Tagblatt. 28. Juni 2012, abgerufen am 28. Januar 2017.

Koordinaten: 47° 20′ N, 9° 1′ O; CH1903: 719750 / 243200