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Lech
Wappen Österreichkarte
Wappen von Lech
Lech (Vorarlberg) (Österreich)
Lech (Vorarlberg)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Bludenz
Kfz-Kennzeichen: BZ
Fläche: 89,97 km²
Koordinaten: 47° 13′ N, 10° 9′ OKoordinaten: 47° 12′ 36″ N, 10° 8′ 34″ O
Höhe: 1444 m ü. A.
Einwohner: 1.581 (1. Jän. 2019)
Postleitzahl: 6764
Vorwahl: 05583
Gemeindekennziffer: 8 01 13
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorf 329
6764 Lech
Website: www.gemeinde.lech.at
Politik
Bürgermeister: Ludwig Muxel
Gemeindevertretung: (2015)
(18 Mitglieder)

Mehrheitswahl

Lage von Lech im Bezirk Bludenz
BartholomäbergBlonsBludenzBludeschBrandBürsBürserbergDalaasFontanellaGaschurnInnerbrazKlösterleLechLorünsLudeschNenzingNüzidersRaggalSankt Anton im MontafonSankt GallenkirchSankt GeroldSchrunsSilbertalSonntagStallehrThüringenThüringerbergTschaggunsVandansVorarlbergLage der Gemeinde Lech (Vorarlberg) im Bezirk Bludenz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Lech (2006)
Lech (2006)
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Lech (teilweise auch mit Zusatz Lech am Arlberg) ist eine Gemeinde mit 1581 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) am gleichnamigen Fluss im österreichischen Bundesland Vorarlberg und zählt wie beispielsweise auch Ebnit, Damüls oder Mittelberg zu den Vorarlberger Walserdörfern. Die Gemeinde ist ein international bekannter Wintersportort am Arlberg.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Die Höhenangabe von 1444 m für den Ort bezieht sich auf die Lage der auf einem Hügel stehenden alten Kirche.[1] 14,1 % der Gemeindefläche sind bewaldet, 58 % der Fläche Alpen. Geografisch und geschichtlich gehört Lech zum Tannberg, touristisch jedoch wird die Gemeinde zur Region Arlberg gezählt. Lech gehört zum Bezirk Bludenz und auch dem Gerichtsbezirk Bludenz an, liegt aber anders als seine südlichen Nachbargemeinden Klösterle und Dalaas, die ebenfalls zum Bezirk Bludenz gehören, nicht im Klostertal, sondern im Bergmassiv des Arlberges nordöstlich davon.

Im Gemeindegebiet von Lech vereinigen sich die Quellflüsse Formarinbach (Quelle nahe dem Formarinsee) und Spullerbach, der aus dem Spullersee abfließt, zum Fluss Lech, der in weiterer Folge über Warth durch das Tiroler Lechtal Richtung Bayern fließt.

GemeindegliederungBearbeiten

NachbargemeindenBearbeiten

Lech grenzt an acht andere Gemeinden, wobei fünf davon in Vorarlberg und drei im benachbarten Bundesland Tirol liegen. Von Norden im Uhrzeigersinn liegen um Lech herum die Gemeinden Schröcken und Warth im Bezirk Bregenz, Steeg und Kaisers im Tiroler Bezirk Reutte, St. Anton am Arlberg im Tiroler Bezirk Landeck, die im Klostertal gelegenen Gemeinden Klösterle und Dalaas, sowie Sonntag im Großen Walsertal.

Die Gemeindegebiete von Lech, Klösterle, Kaisers und St. Anton am Arlberg treffen sich an der Spitze der Valluga auf 2809 m ü. A., wobei Lech nur in diesem einen Punkt an St. Anton am Arlberg angrenzt. Der gemeinsame Grenzpunkt mit den Gemeinden Schröcken und Sonntag befindet sich auf der Braunarlspitze auf 2649 m ü. A. Daraus ist zum einen die gebirgige Lage von Lech inmitten des Lechquellengebirges ersichtlich, zum anderen der Verlauf der Gemeindegrenze, der sich überwiegend an Berggraten orientiert.

GeschichteBearbeiten

 
Lech im Sommer, um das Jahr 1900

Lech wurde im 13./14. Jahrhundert von eingewanderten Walsern gegründet. Es hieß bis ins 19. Jahrhundert Tannberg, dann setzte sich der aus „Tannberg am Lech“ entstandene Name Lech durch. Die vermutlich im frühen 14. Jahrhundert gebaute Pfarrkirche St. Nikolaus war bis ins 16. Jahrhundert die Pfarrkirche des Gerichtsbezirkes Tannberg, außerdem befand sich das Gerichtsgebäude von Tannberg bis zur Auflösung des Tannberggerichts 1806 in Lech. Der kleine Ort hat sich in den letzten Jahrzehnten zunächst durch den Einfluss des Wintertourismus, in der Folge aber auch vermehrt durch Sommertourismus zu einer blühenden Gemeinde entwickelt.

Im August 2005 wurden große Teile der Ortschaft durch eine Hochwasserkatastrophe verwüstet. Die teils erheblichen Schäden wurden bis zum Beginn der Wintersaison im Dezember 2005 weitestgehend behoben.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

 

PolitikBearbeiten

Die Gemeindevertretung von Lech besteht aus 18 Mitgliedern. Die Wahl erfolgte bei der Gemeindevertretungswahl 2015 nicht per Parteienlisten, sondern per Mehrheitswahl. Bürgermeister der Gemeinde ist Ludwig Muxel.

GemeindewappenBearbeiten

Das Gemeindewappen entstand im Jahre 1968 nach einem Entwurf des Schrunser Künstlers und Heraldikers Konrad Honold. Es wurde am 18. Februar 1969 von der Vorarlberger Landesregierung verliehen.
Blasonierung: „Gespalten durch einen silbernen Wellenpfahl; vorne in Blau eine goldene Sonne, hinten in Rot auf einem schwarzen Dreiberg eine schwarze Tanne.“
Die Tanne ist das klassische Symbol der Gemeinden des Bregenzerwaldes und ein Bekenntnis zu dieser Region.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

  •  
    Strandkorb aus Kampen auf der "Pionierbrücke" über den Lech (2019)
    Deutschland  Kampen (Sylt) auf der Insel Sylt, Schleswig-Holstein, Deutschland: Gastgeschenk an die nordfriesische Gemeinde war die Gondel der ehemaligen Mohnenfluhbahn, die nun am Kampener Strand aufgestellt ist. Im Gegenzug steht nun in Lech ein reetgedecktes Bus-Wartehäuschen. In der Balmalp, an der Bergstation der Zugerbergbahn, steht zudem ein Strandkorb, welcher mit einem Schriftzug der Partnerstadt versehen ist, ein weiterer auf der "Pionierbrücke" über den Lech.
  • Vereinigte Staaten  Beaver Creek Resort, Colorado, USA: Beaver Creek Resort ist das größte US-amerikanische Wintersportgebiet und befindet sich in Privateigentum. Dort befindet sich auch die weltberühmte Weltcupabfahrt „Birds of prey“ (Raubvogelpiste).
  • Japan  Hakuba, Japan: das Dorf Hakuba ist die Geburtsstätte des japanischen Skisports und Austragungsort der alpinen Bewerbe bei der Olympiade 1998 in Nagano.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Alte Pfarrkirche St. Nikolaus, neue Kirche (Schrägdach) rechts dahinter
 
Naturschutzgebiet Gipslöcher
 
Naturschutzgebiet Gipslöcher
  • Alte Pfarrkirche Lech am Arlberg: Die Kirche wurde etwa 1390 im gotischen Stil erbaut und 1987 gründlich renoviert. Die ursprünglich romanische Kirche ist noch an verschiedenen Fresken erkennbar – das komplette Kircheninnere wurde 1791 im Landrokoko-Stil umgestaltet. Besonders markant ist der Turm mit 33 Meter Höhe und seinem einzigartigen Zwiebeldach. In der Glockenstube befinden sich sechs Bronzeglocken. Die älteste Glocke stammt aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts. Die Kirche beherbergt eine einmanualige Orgel von Anton Behmann.
  • Kästle-Mountain Museum: Im Dezember 2008 wurde in der Bergstation der Rüfikopfbahn das Kästle Mountain Museum eröffnet. Die Dauerausstellung zeigt die Geschichte der Ski-Marke Kästle sowie deren enge Verbindung mit Lech.
  • Aussichtsplattform am Rüfikopf knapp oberhalb der Bergstation der Rüfikopfbahn. Hier bietet sich ein sehr guter Rundblick auf die umliegende Bergwelt.
  • Museum Huber-Hus: Das Huber-Hus, das 1590 erbaut wurde, lädt die Besucher im Erdgeschoß zunächst ein, bäuerliches Wohnen und Arbeiten zu entdecken, wobei die Küche den historisch ältesten Kern des Hauses bildet. Exponate vom Barock bis zur Gegenwart stammen von den ursprünglichen Besitzern, der Familie Huber. Besonders wertvoll sind die zahlreichen Exponate in der „Küferwerkstatt“, die teilweise aus dem 18. Jahrhundert stammen. Im Keller des Hauses befindet sich das Archiv der Gemeinde Lech. Im Obergeschoß stehen die renovierten Räume für zweimal jährlich wechselnde Sonderausstellungen zur Verfügung.
  • Naturschutzgebiet Gipslöcher: Oberhalb von Lech befindet sich das Naturschutzgebiet „Gipslöcher“
  • Cineastic Gondolas: Zu Beginn der Wintersaison findet ein Kunstfestival für animierte Kurzfilme, Visual Art & Musik in den Gondeln der Rüfikopfbahn bzw. vor und in der Rüfibahn-Bergstation statt.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Philosophicum Lech: Seit 1997 findet in Lech alljährlich das Philosophicum Lech statt, eine renommierte interdisziplinäre Tagung, die sich mit philosophischen Themen auseinandersetzt.
  • Der Weiße Ring: Das längste Skirennen der Welt findet in Lech-Zürs über 22 Pistenkilometer und 5500 Höhenmeter statt. Die Startzahl liegt jährlich bei rund 1000 Teilnehmern.
  • Medicinicum Lech: Eine Public Health Veranstaltung, die sich mit Themen rund um Gesundheit und Ernährung auseinandersetzt.

OrtsbildgestaltungBearbeiten

Im Rahmen des europäischen Wettbewerbes „Entente Florale Europe“ wurde Lech 2004 mit einer Goldmedaille in der Kategorie Dorf ausgezeichnet.[2]

Sport und FreizeitBearbeiten

WintersportBearbeiten

Das Skigebiet Ski Arlberg dies- und jenseits der Vorarlberger Landesgrenze umfasst zurzeit (Stand Saison 2014/15) 350 km präparierte Skipisten sowie 200 km ausgewiesene Tourenabfahrten. Etwa 63 % der Skipisten können beschneit werden. Insgesamt sind 97 Lifte und Seilbahnen mit einer Beförderungskapazität von 123.600 Personen pro Stunde in Betrieb. Auf Lech und Oberlech (Gebiet Arlberg West) entfallen davon 23 Lifte und Seilbahnen sowie 17 Skipisten und 18 Skirouten.

Seit der Wintersaison 2013/14 verbindet die Gondelbahn Auenfeldjet die bis dahin benachbarten aber voneinander getrennten Skigebiete Ski Arlberg West und Snowworld-Warth-Schröcken.[3] Zur Wintersaison 2016/17 schließt sich die letzte Lücke im Gebiet durch den Bau der Flexenbahn zwischen Stuben und Zürs.[4] Das daraus entstandene gemeinsame Skigebiet ist mit insgesamt 88 Liften und 304 Kilometer Pistenabfahrten derzeit das Größte in Österreich[5]. Weiterhin können aber auch Karten nur für die jeweiligen Teilskigebiete Snowworld-Warth-Schröcken, Ski Arlberg Ost und - West erworben werden, die Benützung des gesamten Skigebietes setzt den Kauf des Ski Arlberg-Skipass voraus.[6]

Die Piste Langer Zug (Pistennummer 215) vom Rüfikopf (via Piste 181) nach Lech zählt zu den zehn steilsten präparierten Pisten der Welt.[7][8] Im Rahmen der extremen Schneefälle in Mitteleuropa im Januar 2019 gelangte der Lange Zug in die Medien, als tagelang ein deutsches Lawinenopfer gesucht wurde: Eine vierköpfige Gruppe erfahrener deutscher Skifahrer war auf der zu diesem Zeitpunkt gesperrten Piste von einer Lawine getötet worden und bei der ersten Suchaktion konnten nur drei Personen geborgen werden.[9]


Liste der Anlagen in Lech und Oberlech

Name Baujahr System Höhe ü.A.

Talstation [Meter]

Höhe ü.A.

Bergstation [Meter]

Strecken-

länge [Meter]

Beförderungs-

kapazität [Pers./Stunde]

Betrieb

Winter

Betrieb

Sommer

Balmengratlift

 

1999 Stricklift 2.077 2.082 222 W 0
Bergbahn

Oberlech

 

2016 80-ATW 1.434 1.649 845 1.235 W S
Berghoflift

 

Stricklift 163 W 0
Flühenlift

 

1964 1-SL 1.446 1.528 379 620 W 0
Hasensprung­bahn

 

2003 6-CLD/B 1.869 2.050 818 2.800 W 0
Hinterwieslift

 

1958/1981 2-SL 1.475 1.662 602 1.186 W 0
Kriegerhorn­bahn

 

2002 6-CLD/B 1.800 2.171 1.140 2.880 W 0
Petersboden­bahn

 

1998 6-CLD/B 1.645 1.929 1.091 3.200 W S
Rotschrofen­bahn

 

1993 2-CLF 1.866 2.132 1.260 1.434 W 0
Rüfikopfbahn I

 

1957/1972 55-ATW 1.460 2.350 2.124 500 W S
Rüfikopfbahn II

 

1987 80-ATW 1.456 2.344 2.173 800 W 0
Schafalpelift

 

2003 1-SL 1.989 2.065 666 600 W 0
Schlegelkopf­bahn I

 

1990 4-CLD/B 1.441 1.808 1.298 2.400 W 0
Schlegelkopf­bahn II

 

1972 2-CLF 1.441 1.829 1.393 1.200 W S
Schlosskopf­bahn

 

1964/1998 2-CLF 1.435 1.773 1.428 850 W 0
Schwarzwand­lift

 

1961 1-SL 1.450 1.531 410 720 W 0
Steinmähder­bahn

 

2003 8-CLD/B 1.822 2.309 1.288 4.000 W 0
Übungslift Oberlech

 

1963 1-SL 1.740 1.828 453 800 W 0
Weibermahd­bahn

  

2011 8/10-CGD 1.786 1.923 771 3.874 W 0
Zugerberg­bahn

 

1969/1988 2-CLF 1.490 2.105 1.460 1.440 W 0

Die Abkürzungen in der Spalte „System“ sind unter Luftseilbahn erläutert.

Letzte 2 Spalten:

W = Winterbetrieb / S = Sommerbetrieb; jeweils grün unterlegt

0 = kein Sommerbetrieb, rot hinterlegt

MountainbikeBearbeiten

 
Die Auffahrt von Lech zum Lechquell-Gebiet bei der Freiburger Hütte gehört zu den beliebten Unternehmungen mit Mountainbike

Lech ist im Sommer und Herbst auch ein beliebtes Revier für Mountainbiker. Wichtige Transalp-Routen führen durch Lech:

WanderwegeBearbeiten

Für Wanderer stellt die Lechquellenrunde eine gute Möglichkeit dar, die Bergwelt von Lech zu erkunden. Gleiches gilt auch für den Robert-Bosch-Weg.

An bewirtschafteten Alpenvereinshütten sind von Lech aus auf Wanderwegen erreichbar:

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Im Jahresdurchschnitt 2014 waren laut einer Erhebung der Wirtschaftskammer Österreich 1872 unselbständig Beschäftigte in 227 Lecher Betrieben beschäftigt. Mit dieser Arbeitnehmerzahl war die Gemeinde Lech der größte Arbeitsplatzstandort im Vorarlberger Teil der Arlbergregion und viertgrößter Arbeitsplatzstandort im Bezirk Bludenz (nach der industriell geprägten Region um die Bezirkshauptstadt Bludenz). Von den Arbeitnehmern in Lech entfiel der absolut überwiegende Anteil, nämlich 1312, auf die 156 Tourismusbetriebe der Gemeinde. 235 Arbeitnehmer waren in Verkehrsbetrieben, wozu auch die Seilbahnanlagen zählen, 207 im Handel und 62 im Bank- und Versicherungssektor tätig.[10]

Zu den größten Handelsbetrieben Lechs zählt der Ski- und Sportartikelverkäufer Strolz Sport & Mode, der seit dem Jahr 1921 im Ort ansässig ist. Daneben haben sich im Ortszentrum von Lech exklusive Boutiquen und Filialen von Luxus-Marken angesiedelt.

2010 war Lech nach ihrer Nachbargemeinde Warth die Gemeinde Österreichs mit der zweithöchsten Finanzkraft pro Kopf (6.110 €).[11]

TourismusBearbeiten

In der Wintersaison 2014/15 gab es in Lech 835.849 und 2015/16 863.070 Nächtigungen, in der Sommersaison 2014 151.639 und 2015 156.218 Nächtigungen. Lech ist Ziel zahlreicher Wintersportler, darunter auch seit 1959 des niederländischen Königshauses.

Stammgäste in Lech bekommen von der Gemeinde nach 10, 15, 25, 35, 45 und 55 aufeinanderfolgenden Jahren mit Aufenthalten in der Länge von mindestens sieben Übernachtungen jeweils eine Ehrennadel verliehen.

VerkehrBearbeiten

 
Reetgedecktes Bus-Wartehäuschen, 2007

Erreichbar ist Lech vom Klostertal aus über eine nicht wintersichere ehemalige Bundesstraße – die Lechtalstraße mit der Flexengalerie (Flexenpass) –, so dass es in den Wintermonaten immer wieder passiert, dass der Ort einige Zeit von der Außenwelt abgeschnitten ist.
Im Sommer kann Lech auch von der anderen Seite des Lechtals aus, von der Nachbargemeinde Warth, erreicht werden. Auf diesem Straßenabschnitt ist die Lechtalstraße im Winter allerdings wegen Lawinengefahr durchgängig gesperrt.

Der nächstgelegene Bahnhof ist Langen am Arlberg und auf der Tiroler Seite St. Anton am Arlberg. Diese Bahnhöfe werden von Lech aus mit der Landbuslinie 91 bzw. 92 angefahren. Im Sommer verbindet die Landbuslinie 40a Lech mit Schoppernau im Bregenzerwald und weiter bis nach Dornbirn.

Mehrere private Anbieter bieten im Winter Shuttleservices an, um von den nahe gelegenen Flughäfen in der Umgebung nach Lech zu gelangen.

Im Winter befährt ein Nachtbus mit der Bezeichnung „James“ bis halb vier Uhr in der Früh die verschiedenen Ortsteile.

Innerhalb der Gemeinde Lech verbindet ein Ortsbus die Ortsteile miteinander.

BildungBearbeiten

Im Ort gibt es eine Neue Mittelschule mit 45 und eine Volksschule mit 52 Schülern (Stand Jänner 2013) sowie einen Kindergarten.

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Höhenmeßfunktion auf der digitalen Karte Vorarlberg http://vogis.cnv.at/atlas/init.aspx?karte=adressen_u_ortsplan
  2. Schönstes Dorf Europas: Webseite Gemeinde Lech am Arlberg. Abgerufen am 16. Januar 2019.
  3. Erfolgreiche Weltpremiere Auenfeldjet. Artikel auf Vorarlberg Online (VOL.at) vom 27. März 2014.
  4. Flexenbahn. Abgerufen am 31. August 2017.
  5. Österreich: größte Skigebiete – Größtes Skigebiet in Österreich. Abgerufen am 31. August 2017.
  6. Der Auenfeldjet verbindet die Skigebiete Lech Zürs und Warth-Schröcken (Memento des Originals vom 3. Januar 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vorarlberg.travel. Artikel auf den Seiten von Vorarlberg Tourismus.
  7. Die steilsten Pisten der Alpen: Tiefschwarz und nur für Schwindelfreie! skiinfo.de/Mountain News GmbH, 19. Dezember 2018, abgerufen am 15. Januar 2019.
  8. Steilste Ski-Abfahrten der Welt: Das sind die Top 10. redbull.com, 9. Februar 2018, abgerufen am 15. Januar 2019.
  9. Lawinen-Drama in Österreich/Lech: Leiche des vierten Deutschen gefunden, Welt. merkur.de, 17. Januar 2019, abgerufen am 17. Januar 2019.
  10. Wirtschaftskammer Vorarlberg: Beschäftigtenstatistik (Memento des Originals vom 17. November 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wko.at. Ausgabe 2015. S. 19.
  11. Gemeindefinanzbericht 2011 (Memento des Originals vom 14. Dezember 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kommunalkredit.at der Kommunalkredit Austria.