Lars Leuenberger

Schweizer Eishockeyspieler und Eishockeytrainer
SchweizSchweiz  Lars Leuenberger Eishockeyspieler
Lars Leuenberger
Geburtsdatum 29. März 1975
Geburtsort Niederuzwil, Schweiz
Grösse 172 cm
Gewicht 72 kg
Position Stürmer
Schusshand Rechts
Karrierestationen
1993–1994 EHC Uzwil
1994–2000 SC Bern
2000–2002 Fribourg-Gottéron
2002–2003 SC Bern
2003–2004 EHC Basel
2004–2006 HC Ambrì-Piotta

Lars Leuenberger (* 29. März 1975 in Niederuzwil) ist ein ehemaliger Schweizer Eishockeyspieler und seit seinem Karriereende Eishockeytrainer. Seit Mai 2017 ist er beim SC Bern für die Bereiche strategische Entwicklung und Spielersichtung verantwortlich. Sein Bruder Sven und Cousin Marc haben professionell Eishockey gespielt.

SpielerlaufbahnBearbeiten

Leuenberger war Schweizer Juniorennationalspieler. Bekannt wurde er insbesondere als Spieler des SC Bern, mit dem er 1997 den Schweizer Meistertitel gewann. Er spielte als Aktiver ebenfalls für Fribourg-Gottéron, den EHC Basel und HC Ambrì-Piotta in der National League A (NLA). Seine Karriere beendete er 2006.

TrainerlaufbahnBearbeiten

Nachdem er eine Zeit lang die Elite-A-Junioren trainiert hatte, stieg Lars Leuenberger zum Assistenztrainer beim SC Bern auf. Ab der Saison 2011/12 war er Assistenztrainer und unterstützte Cheftrainer Antti Törmänen. Nach Törmänens Entlassung im November 2013 wurde Leuenberger zunächst interimsweise zum Cheftrainer befördert und anschliessend bis zum Saisonende 2013/14 bestätigt.[1]

Am 27. Januar 2014 gab der SC Bern die Verpflichtung von Guy Boucher als neuen Cheftrainer bekannt. Leuenberger wurde daraufhin daraufhin wieder zum Assistenztrainer degradiert.

Am 18. November 2015 übernahm er – nach der Entlassung von Guy Boucher – das Amt des Cheftrainers erneut.[2] Unter Leuenbergers Leitung schloss der SCB die Qualifikation als Achter ab und gewann in den folgenden Playoffs den Meistertitel.[3] Trotz dieser Leistung verpflichtete der SC Bern schon vor den Play-offs Kari Jalonen als Nachfolger.[4] Nach seiner Trainerzeit beim SCB hospitierte Leuenberger bei Trainern im Ausland[5] und wurde als Experte des Fernsehsenders Teleclub tätig.[6] Im Mai 2017 kehrte er zum SCB zurück und übernahm die Aufgabenbereiche strategische Entwicklung und Spielersichtung, die zuvor sein Bruder Sven verantwortet hatte, ehe dieser als Sportchef zu den ZSC Lions wechselte.[7] Ende Januar 2020 rückte Lars Leuenberger beim SC Bern zusätzlich zu seinen Aufgaben als Verantwortlicher für Sportstrategie ins Amt des Assistenztrainers von Hans Kossmann, der als Nachfolger des entlassenen Kari Jalonen eingestellt worden war.[8]

Erfolge und AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Lars Leuenberger bleibt SCB-Cheftrainer. In: bernerzeitung.ch/. Abgerufen am 11. April 2016.
  2. SCB: Guy Boucher weg – Lars Leuenberger übernimmt. In: srf.ch. 18. November 2015, abgerufen am 25. November 2015.
  3. Der SCB ist Schweizer Meister. In: derbund.ch/. Abgerufen am 13. April 2016.
  4. Neue Zürcher Zeitung, Meistertrainer, arbeitslos, sucht, 4. September 2016
  5. zeb: Leuenberger: «Es ist kein Vorteil, Schweizer zu sein». 27. Februar 2017, abgerufen am 18. März 2017.
  6. St. Galler Tagblatt AG, Switzerland: Lars Leuenberger wird TV-Experte. In: St.Galler Tagblatt Online. (archive.org [abgerufen am 19. März 2017]).
  7. Lars Leuenberger neuer Chefscout und Strategic Sport Developer. In: SCB Eishockey AG. (scb.ch [abgerufen am 3. Mai 2017]).
  8. Hans Kossmann ersetzt Kari Jalonen. In: SC Bern. Abgerufen am 28. Januar 2020 (Schweizer Hochdeutsch).