Katrin Fedrowitz

deutsche Politikerin

Katrin Fedrowitz (* 13. Januar 1973 in Lüneburg) ist eine deutsche Politikerin der SPD. Von 2016 bis 2017 war sie Abgeordnete im Landtag von Schleswig-Holstein.

Leben und EhrenamtBearbeiten

Nach dem Besuch der Realschule absolvierte Fedrowitz von 1989 bis 1992 eine Ausbildung als ReNo-Gehilfin. Sie arbeitete von 1992 bis 1997 als Rechtsanwaltsgehilfin und bildete sich von 1995 bis 1998 berufsbegleitend an der Rechtsanwalts- und Notarkammer Berlin zur Bürovorsteherin im Rechtsanwalts- und Notarfach fort. Seit 1997 ist sie als Bürovorsteherin im Rechtsanwalts- und Notarfach tätig; seit 2016 arbeitet sie in Teilzeit.

Fedrowitz trat 2001 in die SPD ein. Sie ist seit 2010 Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Norderstedt und seit 2015 stellvertretende Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Bad Segeberg. Seit 2018 ist sie Kreisvorsitzende des SPD-Kreisverbandes Segeberg. 2015 wurde sie Mitglied des Landesparteirates der SPD Schleswig-Holstein.

Politische WahlämterBearbeiten

Fedrowitz war von 2002 bis 2006 zunächst bürgerliches Mitglieds der SPD-Fraktion in der Norderstedter Stadtvertretung, rückte aber 2006 als ordentliches Mitglied in die Norderstedter Stadtvertretung nach und ist dort seit 2011 stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion. Als solche wirkt sie in den Gremien als 1. stellv. Vorsitzende des Hauptausschusses und als 2. stellv. Vorsitzende des Ausschusses für Schule und Sport. Ebenfalls ehrenamtlich ist sie seit 2013 Mitglied des Aufsichtsrates der Bildung-Erziehung-Betreuung in Norderstedt gGmbH und seit 2015 Mitglied des Aufsichtsrates der Entwicklungs- und Grundstücksgesellschaft Norderstedt mbH & Co KG und deren Komplementär-GmbH.[1]

Bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2012 kandidierte sie im Wahlkreis 28 (Norderstedt), errang mit 33,7 % der Stimmen aber weder ein Direktmandat, noch konnte sie über die SPD-Landesliste in den Landtag einziehen. Am 4. Januar 2016 rückte sie jedoch für den ausgeschiedenen Abgeordneten Olaf Schulze über die Landesliste in den Schleswig-Holsteinischen Landtag nach.[2] Sie war dort Mitglied im Wirtschaftsausschuss, im Petitionsausschuss und im Ausschuss für die Zusammenarbeit der Länder Schleswig-Holstein und Hamburg.

Bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2017 kandidierte sie erneut im Wahlkreis 27 (Norderstedt), errang 34,1 % der Stimmen aber weder ein Direktmandat, noch konnte sie über die SPD-Landesliste in den Landtag einziehen.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Seite der SPD-Fraktion in der Norderstedter Stadtvertretung
  2. Klaus-Ulrich Tödter: Fedrowitz in den Landtag. In: Kieler Nachrichten. 29. Dezember 2015, abgerufen am 18. April 2016.