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AusbildungBearbeiten

Joanna Kulig wuchs mit zwei Brüdern und zwei Schwestern im Kurort Krynica-Zdrój am Rande der Beskiden auf. Die Eltern waren Musiker, sie spielten auf örtlichen Festen, die Kinder nahmen daran teil. Joanna wurde in die Klavierklasse eines Musikgymnasiums aufgenommen, auch nahm sie schon als Kind Tanz- und Gesangsunterricht.[1]

Nach dem Abitur besuchte sie die Hotelfachschule in Krynica-Zdrój und studierte nach Abschluss der Ausbildung an der Stanisław-Wyspiański-Theaterhochschule in Krakau.[2]

KarriereBearbeiten

Als 16-Jährige gewann sie eine Staffel des Talentwettbewerbs „Chance zum Erfolg“ (Szansa na sukces) des staatlichen Fernsehkanals TVP mit einer Jazzballade von Grzegorz Turnau. In der Endrunde belegte sie den dritten Platz.[3] Von 2006 an war sie in polnischen und später internationalen Fernseh- und Filmproduktionen zu sehen.[4] In dem Fantasyfilm Hänsel und Gretel: Hexenjäger (2013) von Tommy Wirkola spielt sie eine rothaarige Hexe. Im Jahr 2013 wurde sie für den Film Das bessere Leben mit dem Polnischen Filmpreis als Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.

In dem mit dem 2015 mit dem Oscar gekrönten Schwarz-Weiß-Film Ida von Paweł Pawlikowski übernahm sie die Nebenrolle einer Jazzsängerin. In dem umstrittenen Film Kler (Klerus) von Wojciech Smarzowski spielt sie die Haushälterin und Geliebte eines alkoholkranken, korrupten Dorfpfarrers, der sie zur Abtreibung zwingen will; dabei spielte sie auch Nacktszenen.[5] 2018 erhielt sie den Europäischen Filmpreis als Beste Darstellerin für Cold War – Der Breitengrad der Liebe von Paweł Pawlikowski.

PrivatlebenBearbeiten

Joanna Kulig ist mit dem Regisseur Maciek Bochniak verheiratet.[6]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Thomas Urban Profil Joanna Kulig, in: Süddeutsche Zeitung, 17. Dezember 2018, S. 4.
  2. Joanna Kulig fsp.org.pl
  3. Joanna Kulig w „Szansie na sukces”. Tak wyglądała jako nastolatka, in: radiozet.pl, 2. Juli 2018.
  4. Joanna.Kulig, filmweb.pl
  5. Thomas Urban Profil Joanna Kulig, in: Süddeutsche Zeitung, 17. Dezember 2018, S. 4.
  6. Joanna Kulig i Maciej Bochniak: Bez buziaków na planie, interia.pl, 9. März 2015.