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Ina-Maria Greverus

deutsche Volkskundlerin und Kulturanthropologin

Ina-Maria Greverus (* 16. August 1929 in Zwickau; † 11. April 2017 in Frankfurt am Main)[1] war eine deutsche Volkskundlerin und Kulturanthropologin.

Inhaltsverzeichnis

WerdegangBearbeiten

Ina-Maria Greverus studierte zunächst Germanistik, Skandinavistik, Kunstgeschichte und Volkskunde an den Universitäten Marburg und Universität Uppsala. 1956 promovierte sie sich an der Universität Marburg mit der Dissertation Die Geschenke des kleinen Volkes – KHM 182 – Eine vergleichende Untersuchung. Im Jahre 1970 folgte ihre Habilitation an der Universität Gießen mit der Arbeit Der territoriale Mensch, einer Analyse der Phänomene Heimat und Identität. 1974 gründete sie das Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie an der Universität Frankfurt am Main und wurde dessen erste Professorin sowie Leiterin bis zu ihrer Emeritierung anno 1997. Greverus’ Nachfolgerin ist seit 1998 ihre Schülerin Gisela Welz.

PublikationenBearbeiten

  • Der territoriale Mensch. Ein literaturanthropologischer Versuch zum Heimatphänomen. Frankfurt am Main 1972.
  • Kultur und Alltagswelt. Eine Einführung in Fragen der Kulturanthropologie. München 1978 (Beck’sche schwarze Reihe 182).
  • Auf der Suche nach Heimat. München 1979 (Beck’sche schwarze Reihe 189).
  • Neues Zeitalter oder verkehrte Welt. Anthropologie als Kritik. Darmstadt 1990 (WB-Forum 52).
  • Die Anderen und Ich. Vom Sich Erkennen, Erkannt- und Anerkanntwerden; kulturanthropologische Texte. Darmstadt 1995.
  • Anthropologisch reisen. Münster [u. a.] 2002.

Preise und AuszeichnungenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Das Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie trauert um Ina-Maria Greverus. In: uni-frankfurt.de. Universität Frankfurt am Main, 21. April 2017, abgerufen am 22. April 2017.