Hauptmenü öffnen

Zivilisation

Kulturkreis mehrerer Gesellschaften

Als Zivilisation (von lateinisch civis: ‚römischer Bürger‘, ‚Städter‘; seit dem Hochmittelalter ‚Bürger‘)[1] wird eine menschliche Gesellschaft bezeichnet, bei der die sozialen und materiellen Lebensbedingungen durch technischen und wissenschaftlichen Fortschritt ermöglicht und von Politik und Wirtschaft geschaffen werden. Allgemeingültige Kennzeichen für Zivilisationen sind die Staatenbildung, hierarchische Gesellschaftsstrukturen, ein hohes Maß an Urbanisierung und eine sehr weitgehende Spezialisierung und Arbeitsteilung.

DefinitionBearbeiten

Der Begriff Zivilisation ist von dem im Deutschen seit dem 17. Jahrhundert belegten Adjektiv zivil (‚bürgerlich‘) abgeleitet. Im 18. Jahrhundert benutzte man im Französischen die Idee der Zivilisation als Gegensatz zum Begriff „Barbarei“. So konnten nichteuropäische Gesellschaften als unzivilisiert charakterisiert werden. In den romanischen und angelsächsischen Sprachen ist civilisation bzw. civilization synonym zu culture bzw. cultura, nur das Deutsche unterscheidet „Kultur“ und „Zivilisation“. Das Werk des amerikanischen Politikwissenschaftlers Samuel P. Huntington The Clash of Civilizations aus dem Jahr 1996 heißt auf Deutsch Kampf der Kulturen.

Die Geschichtswissenschaft versteht unter Kulturen großräumige und langlebige Gebilde, die eine große Prägekraft entwickeln, obwohl sie häufig eine Vielzahl von Erscheinungsformen und Entwicklungsstufen aufweisen.

Die heutige Definition von Zivilisation in der internationalen Politik versteht diese bildlich vorgestellt als „Kulturdach“ für mehrere ähnlich gelagerte Kulturen, die geographisch nicht aneinander gebunden sein müssen. Staaten einer Zivilisation teilen eine Weltanschauung. Kultur wird in diesem Zusammenhang definiert als lokal begrenzte, Sinn stiftende Produktion von gemeinsamen Werten und Normen. Im Anschluss an den Sozialwissenschaftler Norbert Elias und dessen Theorie Über den Prozeß der Zivilisation wird der Begriff auch im Sinne von „Zivilisierung“ verwendet.

GeschichteBearbeiten

Der Begriff civilisation, der sich im ausgehenden 18. Jahrhundert ursprünglich auf die französische Gesellschaft des Ancien Régime bezog und die positiven Erwartungen im Zeitalter der Aufklärung an den Fortschritt der Gesellschaft zum Ausdruck brachte, erfuhr im Zuge des Kolonialismus im 19. Jahrhundert eine Neubewertung. Es etablierte sich die Vorstellung von unzivilisierten außereuropäischen Gesellschaften, denen die eigene zivilisierte Gesellschaft gegenübergestellt wurde.

Während sich vor allem in den angelsächsischen Ländern eine Gleichsetzung von Kultur und Zivilisation durchsetzte, entwickelte sich dagegen in Deutschland eine Abgrenzung der als tiefgründig und wertvoll verstandenen deutschen Kultur gegenüber der als oberflächlich dargestellten westlichen Zivilisation. In diesem Sinne übten unter anderem Oswald Spengler und Arnold Gehlen Zivilisationskritik. Die Unterscheidung zwischen Kultur und Zivilisation blieb bis nach 1945 im deutschen Sprachraum vorherrschend.

Etymologisch stammt das Wort Zivilisation vom französischen civilisation. Es kann weiter verfolgt werden über das lateinische civilis und seine Wurzel im Begriff civis. Dieser bezeichnet die Bürger (anfangs spezifisch Stadtbewohner) Roms. Dort tritt eine Verwandtschaft mit dem lateinischen Begriff civitas auf, welcher Städte und Stadtstaaten bezeichnet. Eine Rückführung des Begriffs auf eines der entscheidenden Merkmale von Zivilisationen, den Bau von Städten, ist somit belegbar.[2]

WortgebrauchBearbeiten

UmgangsspracheBearbeiten

Zivilisation, einem Volk oder einer bestimmten Menschheit zugesprochen, umreißt:

  • Lebensbedingungen, die gekennzeichnet sind durch:
    • arbeitsteilige Wirtschaft
    • Städtebau
    • ein gewisses technisch-mechanisches Entwicklungsniveau
    • eine hierarchisch geordnete Verwaltungs- und Machtstruktur
    • gewisse hochkulturelle Genauigkeit
    • institutionalisierte Rechtsprechung
    • einen gewissen materiellen Wohlstand
  • Mitunter versteht man unter dem Begriff eine wertende Definition:
    • positiv im Sinne von Gesittung und Lebensverfeinerung im Gegensatz zur „Barbarei“, Brutalität und Gesetzlosigkeit oder im Sinne eines, als überlegenen empfundenen, Zustandes einer Gesellschaft.
    • negativ abgesetzt von Kultur, historisch Anfang des 20. Jahrhunderts, um „deutsche Kultur“ gegen „welsche (französische) Zivilisation“ auszuspielen, in jüngerer Zeit dann, wenn eine Gesellschaft nur noch auf Funktionalismus, Nützlichkeitsdenken, Komfort und übertriebene Technisierung ausgerichtet ist.

Der Beginn der Zivilisation wird oft in den frühen Hochkulturen gesehen. Durch die Sesshaftigkeit infolge der Landwirtschaft waren nun mehr Menschen als jemals zuvor an einem Ort über längere Zeit gebunden. Hieraus ergaben sich neue Regelungen für das Zusammenleben in den neu entstandenen Städten: Religion, Herrschaft, Kultur etc., welche die Wiege der Zivilisation bilden.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, auf die sich die UNO 1948 als verbindlich für alle Menschen und Staaten geeinigt hat, wird umgangssprachlich als Zeichen der Zivilisation bezeichnet.

Karl MarxBearbeiten

Karl Marx analysiert dies in seiner Schrift Der Bürgerkrieg in Frankreich. Er zitiert den Anführer der Konterrevolution gegen die Pariser Kommune, Adolphe Thiers: „Ich habe Ihnen vor einigen Tagen gesagt, wir näherten uns dem Ziele; heute komme ich Ihnen zu sagen – das Ziel ist erreicht. Der Sieg der Ordnung, Gerechtigkeit und Zivilisation ist endlich gewonnen.“ Und kommentiert: „Und das war er. Die Zivilisation und Gerechtigkeit der Bourgeoisordnung tritt hervor in ihrem wahren, gewitterschwangern Licht, sobald die Sklaven in dieser Ordnung sich gegen ihre Herren empören. Dann stellt sich diese Zivilisation und Gerechtigkeit dar als unverhüllte Wildheit und gesetzlose Rache. Jede neue Krisis im Klassenkampf zwischen dem Aneigner und dem Hervorbringer des Reichtums bringt diese Tatsache greller zum Vorschein. Selbst die Scheußlichkeiten der Bourgeois vom Juni 1848 verschwinden vor der unsagbaren Niedertracht von 1871. Der selbstopfernde Heldenmut, womit das Pariser Volk – Männer, Weiber und Kinder – acht Tage lang nach dem Einrücken der Versailler fortkämpften, strahlt ebenso sehr zurück die Größe ihrer Sache, wie die höllischen Taten der Soldateska zurückstrahlen den eingebornen Geist jener Zivilisation, deren gemietete Vorkämpfer und Rächer sie sind. Eine ruhmvolle Zivilisation in der Tat, deren Lebensfrage darin besteht: wie die Haufen von Leichen loswerden, die sie mordete, nachdem der Kampf vorüber war!“

KolonialismusBearbeiten

 
School begins („Schulanfang“). Karikatur aus der amerikanischen Satirezeitschrift Puck, 1899. Dargestellt ist Uncle Sam, der als Lehrer vier neue Schüler, nämlich die im Spanisch-Amerikanischen Krieg erworbenen Territorien Philippinen, Puerto Rico, Kuba und Hawaii, in seinen Unterricht aufnimmt.

Im Legitimierungsdiskurs zum Kolonialismus der europäischen Großmächte spielte die Aufgabe, die unterworfenen Völker zu „zivilisieren“ eine zentrale Rolle.[3] Dies zeigte sich bereits im Missionierungsauftrag, mit der die Spanier nach 1492 ihre Eroberungen in der Neuen Welt rechtfertigten. Später trat der christliche Bezug in den Hintergrund. In jedem Fall wurde die indigene Bevölkerung rassistisch als unterlegen angesehen, ob nun im Bild des „Edlen Wilden“, der zwar naiv und unzureichend bekleidet sei, aber zentrale Werte bereits von Natur aus in sich trage und dazu der Erziehung und Bildung durch die Europäer bedürfe, oder im Schreckbild des „Kannibalen“, der mit allen Mitteln, auch mit Gewalt, von seinem gräßlichen Tun abzubringen sei.[4] Dies wurde nicht nur als Recht der europäischen Mächte angesehen, sondern regelrecht als deren Verpflichtung. Ein klassisches Beispiel hierfür ist Rudyard Kiplings Gedicht The White Man’s Burden aus dem Jahr 1899, in dem der Kolonialismus nicht als profitables Unternehmen, sondern als eine „Last“ der Weißen dargestellt wurde, die zu tragen und der seine besten Söhne zu opfern moralisch geboten sei. Der Chefideologe des britischen Kolonialismus Lord Lugard räumte ein, dass Kolonialbesitz auch Vorteile für die Kolonialmächte bot, und sprach von einem „doppelten Mandat“: Zum einen gehe es darum, den Wohlstand der Metropole zu sichern, zum anderen aber auch, in den Kolonien die Segnungen des materiellen und zivilisatorischen Fortschritts zu verbreiten.[5] Der angebliche Zivilisierungsprozess wurde dabei aber nie als abgeschlossen imaginiert, denn dies hätte ja das Ende der Kolonialherrschaft impliziert.

Die Zivilisierung, mit der die Kolonialmächte ihr außereuropäische Herrschaft rechtfertigten, wurde auch als Argument eingesetzt, sie anderen Ländern propagandistisch abzusprechen: So veröffentlichte Großbritannien während des Ersten Weltkriegs ein Blue Book, um nachzuweisen, dass das Deutsche Reich seinen Kolonien keinen Fortschritt, sondern Krieg, Zwangsarbeit und Völkermord gebracht habe.[6] Dies bildete dann die Begründung, mit der ihm im Vertrag von Versailles 1920 alle Kolonien abgenommen wurden.[7]

SoziologieBearbeiten

Norbert Elias hat (zuerst 1939 in Über den Prozess der Zivilisation) den Begriff „Zivilisation“ im Sinne von „Zivilisierung“ verwendet. In diesem Hauptwerk beschreibt er „Zivilisierung“ als einen langfristigen Wandel der Persönlichkeitsstrukturen, den er auf einen Wandel der Sozialstrukturen zurückführt. Faktoren des sozialen Wandels sind der kontinuierliche technische Fortschritt und die Differenzierung der Gesellschaften einerseits sowie der ständige Konkurrenz- und Ausscheidungskampf zwischen Menschen und Menschengruppen andererseits. Diese führen zu einer Zentralisierung der Gesellschaften (Einrichtung staatlicher Gewalt- und Steuermonopole) sowie zur Geldwirtschaft. Das Bindeglied zwischen diesen sozialstrukturellen Veränderungen und den Veränderungen der Persönlichkeitsstruktur ist die Tatsache, dass die gegenseitigen Abhängigkeiten wachsen, die „Interaktionsketten“, in die Menschen eingebunden sind. Dies erzwingt eine zunehmende Affektkontrolle (auch als Bedingung sozialer Evolution[8]), d. h. zwischen spontanen emotionalen Impuls und tatsächliche Handlung tritt immer mehr ein Zurückhalten dieses Impulses und ein Überdenken der (Rück-)Wirkungen des eigenen Handelns. Diese Haltung wird durch Verstärkung des „Über-Ich“ verinnerlicht und verfestigt, d. h. der Zentralisierung innerhalb der Gesellschaft folgt mit gewisser Verzögerung eine „Zentralisierung“ innerhalb der Persönlichkeit. Dies bewirkt ein Sinken der Gewaltbereitschaft, ein Vorrücken der Scham- und Peinlichkeitsschwellen sowie eine Psychologisierung (Steigerung der Fähigkeit, die Vorgänge innerhalb anderer Menschen zu verstehen) und Rationalisierung (Steigerung der „Langsicht“, d. h. der Fähigkeit, die Folgen der eigenen Handlungen über immer mehr Glieder der Kausalketten „vorauszuberechnen“).

Elias zeigt dies mit umfangreichem empirischem Material besonders am Beispiel der französischen Geschichte, in der diese langfristigen Trends besonders frühzeitig zu beobachten waren. Seit dem Mittelalter kam es zur „Verhofung“ bzw. „Verhöflichung“ des alten Burg- und Landadels an den Höfen der ihre Macht konzentrierenden Monarchen. Dies folgte im Wesentlichen der Entstehung der stehenden Söldnerheere und ihrer Finanzierung durch ein sich modernisierendes monetäres zentrales Steuerwesen (anstelle von Naturalabgaben). Die neue Heeresverfassung machte die unzuverlässigen feudalen Heere des Adels überflüssig, da sie dank der Steuern auch bezahlt werden konnten, die wiederum der Adel nicht erheben konnte, der relativ zur Zentralmonarchie verarmte. Der König (am gewandtesten Ludwig XIV.) eröffnete dann den Adeligen am Hofe neue Karrierechancen, wo sie statt auf Faustrecht auf Courtoisie und höfisches Intrigieren umgeschult wurden, also auf psychologischen Scharfblick, und aus Raufbolden mit Schwertern Hofleute mit Galanteriedegen wurden. Das Ganze war ein von niemandem geplanter strukturierter Prozess sozialen Wandels (eine Figuration), indem sich raubritterliche Brutalität zusehends als unpraktisch erwies (Duellverbote) und die Manieren sich verfeinerten. Diese Sitten wurden dann zumal auch vom Bürgertum kopiert (vgl. Gabriel Tarde) und veränderten die Gesellschaft insgesamt, zivilisierten sie.

Ethnologie / Anthropologie / KulturpsychologieBearbeiten

Claude Lévi-Strauss schlug vor, Kulturen nach ihrer weltanschaulichen Einstellung zum Kulturwandel zu unterscheiden. Er hatte festgestellt, dass „primitive“ naturangepasste Ethnien komplexe soziale Verhaltenssysteme haben, um jeglichen Wandel der bewährten Lebensweisen so weit wie möglich zu vermeiden. Er bezeichnete sie als „kalte Gesellschaften“. „Heiße Gesellschaften“ nannte er demgegenüber die modernen Zivilisationen, bei denen eine fortschreitende Entwicklung in allen Lebensbereichen kennzeichnend ist. Je größer der Antrieb zu tiefgreifender und schneller Modernisierung der Zivilisation ist, desto „heißer“ ist sie. Das Modell wurde von anderen Wissenschaftlern ausgebaut und verfeinert.

In anderen Kulturen kann der Begriff „Zivilisation“ bisweilen eine ganz andere Bedeutung haben, wie das folgende Zitat zeigt:

„Der Mann, der in seinem Zelt auf dem Boden saß und über den Sinn des Lebens meditierte, sich seiner Verwandtschaft mit allen Lebewesen bewusst wurde und seine Einheit mit dem Universum erkannte, dieser Mann nahm in sich das Wesentliche auf, was Zivilisation eigentlich bedeutet.“

Luther Standing Bear Oglala-Lakota[9]

AstronomieBearbeiten

Innerhalb der Astrobiologie und Exosoziologie wird spekuliert, ob es auch auf anderen Welten (Exoplaneten) Lebewesen mit wissenschaftlich-technischer Organisation gibt.[10][11][12] Diese werden als extraterrestrische Zivilisationen bezeichnet. Über die Wahrscheinlichkeit ihrer Existenz und möglichen Häufigkeit wird mit Hilfe der Drake-Gleichung diskutiert. Die Kardaschow-Skala kategorisiert mögliche Entwicklungsstufen nach dem Energieverbrauch.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Guy Ankerl: Coexisting Contemporary Civilizations. Arabo-Muslim, Bharati, Chinese, and Western. INUPRESS, Genf 2000, ISBN 2-88155-004-5.
  • Stanley Diamond: Kritik der Zivilisation. Anthropologie und die Wiederentdeckung des Primitiven. Campus, Frankfurt am Main/New York 1976
  • Fernand Braudel: Die Geschichte der Zivilisation. 15. bis 18. Jahrhundert. Zürich 1971, ISBN 3-463-13684-8.
  • G. Bollenbeck: Zivilisation. In: Joachim Ritter, Karlfried Gründer, Gottfried Gabriel (Hrsg.): Historisches Wörterbuch der Philosophie. Band 12, Sp. 1365–1379.
  • George Basalla: Civilized life in the universe – scientists on intelligent extraterrestrials. Oxford University Press, New York, NY 2006, ISBN 0-19-517181-0.
  • Norbert Elias: Über den Prozess der Zivilisation. Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen. Band 1: Wandlungen des Verhaltens in den westlichen Oberschichten des Abendlandes. Band 2: Wandlungen der Gesellschaft. Entwurf zu einer Theorie der Zivilisation. Bearbeitet von Heike Hammer, Amsterdam 1997 (= Norbert Elias, Gesammelte Schriften. 19 Bände. Hrsg. im Auftrag der Norbert-Elias-Stichting Amsterdam von Reinhard Blomert, Heike Hammer, Johan Heilbron, Annette Treibel und Nico Wilterdink. Band 3). ISBN 3-518-58244-5.
  • Jörg Fisch: Zivilisation, Kultur. In: Otto Brunner u. a. (Hrsg.): Geschichtliche Grundbegriffe. Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland. Bd. 7, Stuttgart 1992, S. 679–774.
  • Samuel P. Huntington: Kampf der Kulturen. The Clash of Civilizations. Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert. München 1997, ISBN 3-203-78001-1, S. 49–62 und S. 495–531.
  • Michael Michaud: Contact with Alien Civilizations – Our Hopes and Fears about Encountering Extraterrestrials. Springer, Berlin 2006, ISBN 0-387-28598-9.

WeblinksBearbeiten

 Wiktionary: Zivilisation – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  Commons: Zivilisationen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikiquote: Zivilisation – Zitate
 Wikibooks: Wikijunior Alte Zivilisationen – Lern- und Lehrmaterialien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Karl Dietrich Hüllmann: Städtewesen des Mittelalters. I–IV, Bonn 1826–1829, Band II, S. 245 f. und 467–469
  2. Larry E. Sullivan: The SAGE glossary of the social and behavioral sciences. Editions SAGE, 2009, S. 73.
  3. Auch zum Folgenden Jürgen Osterhammel: Kolonialismus. Geschichte – Formen – Folgen. C.H. Beck, München 20065, S. 112–115
  4. Iris Gareis: Von „grimmigen Menschenfressern“ und „Edlen Wilden“. Kannibalismus infrühen Reiseberichten aus Amerika zwischen Alteritätsdiskurs und Kulturkritik. In: Robert Rebitsch, Friedrich Pöhlund Sebastian Fink (Hrsg.): Die Konstruktion des Kannibalen zwischen Fiktion und Realität. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2017, S. 127–154.
  5. Sönke Kunkel und Christoph Meyer: Dimensionen des Aufbruchs. Die 1920er und 1930er Jahre in globaler Perspektive. In: dieselben (Hrsg.): Aufbruch ins postkoloniale Zeitalter. Globalisierung und die außereuropäische Welt in den 1920er und 1930er Jahren. Campus, 2012, S. 7 –36, hier S. 24.
  6. Mads Bomholt Nielsen: Delegitimating Empire. German and British Representations of Colonial Violence, 1918–19. In: The International History Review (2019), S. 1–18.
  7. Caroline Authaler: Das völkerrechtliche Ende des deutschen Kolonialreichs. Globale Neuordnung und transnationale Debatten in den 1920er Jahren und ihre Nachwirkungen. in: Aus Politik und Zeitgeschichte 69, Heft 40–42 (2019), S. 4–10, hier S. 4 f.
  8. Detlef Weinich: Institutionen und Affektkontrolle als „Constraints“ sozialen Wandels. Norbert Elias (1897–1990) und die Zivilisationstheorie im Licht biologisch-systemtheoretischer Evolutionskonzepte. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen, 24, 2005, S. 434–473, insbesondere S. 460 ff.
  9. Christian Flohr: Die geheimen Botschaften der Naturvölker. In: P.M. Perspektive. Nr. 92/028 "Naturvölker", Gruner + Jahr AG, München 1992.
  10. Bernard M. Oliver: Proximity of galactic civilizations. In: Icarus. Volume 25, Issue 2, Juni 1975, S. 360–367. doi:10.1016/0019-1035(75)90031-7
  11. Thomas B. H. Kuiper u. a.: Resource letter ETC-1 – Extraterrestrial civilization. In: American Journal of Physics. Vol. 57, Jan. 1989, S. 12–18, bibcode:1989AmJPh..57...12K
  12. Emmanuel Davoust: Demography of Extraterrestrial Civilisations. In: Ders.: The Cosmic Water Hole. MIT Press, Cambridge 1991, ISBN 0-262-54161-0, S. 107–120.