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Ilse Peternell

österreichische Schauspielerin

LebenBearbeiten

Die gebürtige Vorarlbergerin hatte die Volks- und Realschule besucht. Gleich nach Kriegsende erhielt sie ihre künstlerische Ausbildung an der Wiener Akademie für Musik und darstellende Kunst und genoss nebenbei eine Tanzausbildung. Unmittelbar danach debütierte die 18-Jährige sowohl beim Film als auch an der Bühne. Schon ihr Leinwanddebüt „Wintermelodie“, ein 1946/47 entstandenes Liebeslustspiel um eine Frau zwischen vier Männern, in dem sie die weibliche Hauptrolle einer Skilaufmeisterin namens Blanche Neige (= Weißer Schnee) verkörperte, machte Ilse Peternell bekannt.

Dennoch konnte sie erst mit Beginn der 1950er Jahre ihre Filmkarriere fortsetzen. Meist sah man sie in simplen Lustspielen und historisierenden k.u.k.-Schnulzen (Kaiserwalzer, Der Kongreß tanzt, Kaiserball) aus der Hand des Regieroutiniers Franz Antel. Seit Beginn der 1960er Jahre wurde Ilse Peternell immer wieder von ihrem Mann, dem Schauspieler und Regisseur Rolf Olsen, mit kleineren Filmrollen bedacht. Darüber hinaus wirkte Ilse Peternell in Fernsehproduktionen mit.

FilmografieBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Ludwig Gesek: Kleines Lexikon des österreichischen Films. Wien 1959. S. 46.
  • Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 3: Peit–Zz. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, DNB 451560752, S. 1279.

WeblinksBearbeiten