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Hyun Jung-hwa

südkoreanische Tischtennisspielerin
Jung-Hwa und Young-Ja 1989 auf einer Briefmarke aus Paraguay

Hyun Jung-hwa (* 6. Oktober 1969 in Busan, Südkorea) ist eine ehemalige Tischtennisspielerin, vierfache Weltmeisterin und Olympiasiegerin.

Koreanische Schreibweise
Hangeul 현정화
Hanja 玄静和
Revidierte
Romanisierung
Hyeon Jeong-hwa
McCune-
Reischauer
Hyŏn Chŏnghwa

Zwischen 1987 und 1993 nahm Hyun Jung-hwa an allen vier Weltmeisterschaften teil. 1987 gewann sie den Titel im Doppel zusammen mit Yang Young-ja. 1989 siegte sie im Mixed mit Yoo Nam-kyu. Zwei Jahre später stand sie in der siegreichen gemeinsamen Mannschaft Nord- und Südkoreas. Dieses Ereignis diente als Vorlage für den 2012 gedrehten Film Koria (As one), in dem Hyun Jung-hwa von der Schauspielerin Ha Ji-won dargestellt wird und selbst einen kurzen Auftritt als Trainerin der französischen Nationalmannschaft hat. 1993 wurde sie Weltmeisterin im Einzel, im Mixed gewann sie an der Seite von Yoo Nam-kyu Silber.

Bei den Olympischen Spielen siegte sie 1988 im Doppel mit Yang Young-ja. 1992 gewann sie im Einzel und im Doppel mit Hong Cha-ok Bronze.

1994 zog sie sich vom Leistungssport zurück.[1] 2010 wurde sie in die ITTF Hall of Fame aufgenommen.[2] Heute (2012) ist sie Direktorin des südkoreanischen Tischtennisverbandes.[3]

Ergebnisse aus der ITTF-DatenbankBearbeiten

[4]

Verband Veranstaltung Jahr Ort Land Einzel Doppel Mixed Team
KOR  Asienmeisterschaft ATTU  1990  Kuala Lumpur  MAS   letzte 16  Halbfinale  Gold  1
KOR  Asienmeisterschaft ATTU  1988  Niigata  JPN   Halbfinale  Gold  Gold  1
KOR  Asienmeisterschaft ATTU  1986  Shenzhen  CHN   Viertelfinale    Silber   
KOR  Asian Cup  1987  Seoul  KOR   3      
KOR  Asienspiele  1990  Peking  CHN   Viertelfinale  Gold  Silber  2
KOR  Asienspiele  1986  Seoul  KOR   Viertelfinale  Halbfinale  Halbfinale  1
KOR  Asienmeisterschaft ATTU (Junioren)  1986  Nagoya  JPN   Gold  Silber     
KOR  Olympische Spiele  1992  Barcelona  ESP   Bronze  Bronze     
KOR  Olympische Spiele  1988  Seoul  KOR   letzte 16  Gold     
KOR  Weltmeisterschaft  1993  Göteborg  SWE   Gold  letzte 16  Silber  3
KOU  Weltmeisterschaft  1991  Chiba City  JPN   letzte 16  Viertelfinale  letzte 16  1
KOR  Weltmeisterschaft  1989  Dortmund  FRG   Halbfinale  Viertelfinale  Gold  2
KOR  Weltmeisterschaft  1987  New Delhi  IND   letzte 16  Gold  letzte 16  2
KOR  World Doubles Cup  1992  Las Vegas  USA     Silber     
KOR  World Doubles Cup  1990  Seoul  KOR     Gold     
KOR  WTC-World Team Cup  1991  Barcelona  ESP         2
KOR  WTC-World Team Cup  1990  Hokkaido, Aomori, Niig  JPN         3

QuellenBearbeiten

  • Rahul Nelson: Diszipliniert zum Erfolg: Hyun Jung Hwa – Ein stiller Star, Zeitschrift DTS, 1993/6 S. 46–47

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Zeitschrift DTS, 1994/3 S. 54
  2. Hall of Fame (Memento des Originals vom 15. August 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ittf.com (abgerufen am 4. August 2011; PDF; 407 kB)
  3. Zeitschrift tischtennis, 2012/6 S. 7
  4. ITTF-Statistik (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ittf.com (abgerufen am 9. September 2011)
  Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Vornamen der Person gesetzt. Dies ist die übliche Reihenfolge im Koreanischen. Hyun ist hier somit der Familienname, Jung-hwa ist der Vorname.