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Helga Niessen, 1965 (Foto von Ron Kroon)

Helga Masthoff (* 11. November 1941 in Essen als Helga Niessen) ist eine ehemalige deutsche Tennisspielerin.

Sie war die erfolgreichste deutsche Tennisspielerin nach dem Krieg bis Anfang der 1980er Jahre, als Sylvia Hanika ihre beste Zeit hatte. 1968 bei den Olympischen Spielen in Mexiko, als Tennis Demonstrationswettbewerb war, gewann sie im Dameneinzel und Damendoppel (mit Edda Buding) die Gold- und im Mixed (mit Jürgen Faßbender) die Silbermedaille.[1]

Ihre größten internationalen Erfolge danach waren die Siege bei den German Open von 1972 bis 1974, wobei sie im Finale 1974 Martina Navrátilová bezwang, und die Endspielteilnahme 1970 bei den French Open, als sie sich erst im Finale Margaret Court geschlagen geben musste. Im Federation Cup stand sie mit Deutschland 1966 und 1970 im Finale, das jeweils verloren wurde. Insgesamt nahm sie an 56 Federation-Cup-Matches teil und verließ 38-mal den Platz als Siegerin.

Helga Masthoff spielte für ETuF Essen. Mit ihrem Verein gewann sie mehrfach die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Damen.[2]

StatistikBearbeiten

Nationale Titelgewinne

Internationale Titelgewinne[4]

  • Siegerin Internationale Meisterschaften von Deutschland – Damen-Einzel: 1972–1974
  • Siegerin Internationale Meisterschaften von Deutschland – Damen-Doppel: 1972–1974

Grand Slam Turniere[5][6]

  • 1 × Finalistin – French Open, Paris
  • 3 × ¼-Finale British-Open, Wimbledon
  • 2 × ½-Finale U.S. Open, New York (Forrest Hills)
  • 1 × ½-Finale Australian Open, Melbourne

Federation Cup

  • 33 Nominierungen Fed Cup Team: 1965–1977[7]

Weltrangliste

  • Höchste Weltranglistenposition: Nr. 4 1970[8]

Auszeichnungen[9][8]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sportarten bei den Olympischen Spielen in London (Teil 3), abgerufen am 3. Juli 2019.
  2. ETUF Essen – Geschichte (Memento des Originals vom 21. Juli 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/etuf.de
  3. @1@2Vorlage:Toter Link/www.dtb-tennis.de(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: gem. Siegerlisten des Deutschen Tennisbundes)
  4. Tennisturniere – German Open, abgerufen am 15. September 2015.
  5. ITF Tennis – Pro Circuit – Player Profile – MASTHOFF, Helga (FRG), abgerufen am 15. September 2015.
  6. Helga Masthoff Tennis Stats – H2H Stats · MatchStat, abgerufen am 15. September 2015.
  7. Fed Cup – Player profile – Helga MASTHOFF (FRG), abgerufen am 15. September 2015.
  8. a b Helga Masthoff WHO’WHO, abgerufen am 15. September 2015
  9. Goldene Ehrennadel des ETUF für Rekordmeisterin Helga Masthoff (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/etuf.de, abgerufen am 16. Dezember 2015