Greta Scacchi

italienisch-australische Schauspielerin

Greta Scacchi (* 18. Februar 1960 in Mailand) ist eine italienisch-australische Schauspielerin.

Greta Scacchi 2008

LebenBearbeiten

Greta Scacchi wuchs als Tochter einer englischen Tänzerin und eines italienischen Malers zweisprachig auf. Als sie vier Jahre alt war, trennten sich ihre Eltern. Sie zog mit ihrer Mutter und ihren Brüdern nach England, wo sie zunächst in London und ab 1966 in Haywards Heath (West Sussex) lebten.[1] Als ihre Mutter 1975 erneut heiratete, zog die Familie mit Scacchis Stiefvater nach Australien;[1] dort arbeitete sie als Cowgirl und als Italienisch-Übersetzerin.

Da sie als Kind Ballettunterricht erhalten hatte, kehrte sie mit achtzehn Jahren nach London zurück und begann 1978 eine Ausbildung am Bristol Old Vic. Anschließend spielte Scacchi an verschiedenen Theatern kleinere Rollen und arbeitete als Werbe-Model.

Ihr Filmdebüt gab sie 1982 in dem Horrorfilm Das zweite Gesicht unter der Regie von Dominik Graf. Im selben Jahr folgte ihre erste größere Filmrolle an der Seite von Julie Christie in der Literaturverfilmung Hitze und Staub. 1985 gelang ihr mit ihrer Rolle in der Komödie Coca Cola Kid schließlich der Durchbruch.

1990 zog Scacchi nach Los Angeles, da sie sich auch in Hollywood durchsetzen wollte. Ihre erste Rolle in einem Hollywood-Film gab sie in Alan J. Pakulas Gerichtsfilm-Thriller Aus Mangel an Beweisen. Es folgten Rollen unter anderem in Wolfgang Petersens zweitem Hollywood-Film Tod im Spiegel, in Robert Altmans Filmkomödie The Player und in dem Drama Der Schlangenkuss.

Ab 1989 war Scacchi mit dem Schauspieler Vincent D’Onofrio liiert. Aus dieser Verbindung stammt ihre Tochter Leila George, die 1992 in Australien geboren wurde.

AnmerkungenBearbeiten

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

 
Greta Scacchi in Cannes 1994

KinoBearbeiten

FernsehenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Greta Scacchi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Cally Law, Greta Scacchi: Slight mischief. In: The Sunday Times, 17. August 2008, S. 2. Abgerufen am 22. Juni 2009.