Gmina Dubeninki

Gmina in der Woiwodschaft Ermland-Masuren, Polen

Die Gmina Dubeninki ist eine Landgemeinde Powiat Gołdapski der Woiwodschaft Ermland-Masuren in Polen. Ihr Sitz ist das gleichnamige Dorf (deutsch Dubeningken) mit etwa 725 Einwohnern.

Gmina Dubeninki
Gmina Dubeninki führt kein Wappen
Gmina Dubeninki (Polen)
Gmina Dubeninki
Gmina Dubeninki
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Gołdapski
Geographische Lage: 54° 17′ N, 22° 34′ OKoordinaten: 54° 17′ 3″ N, 22° 33′ 54″ O
Einwohner: siehe Gmina
Postleitzahl: 19-504
Telefonvorwahl: (+48) 87
Kfz-Kennzeichen: NGO
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW651 GołdapSejny
Dubeninki–Filipów
Schienenweg:
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 21 Schulzenämter
Fläche: 205,18 km²
Einwohner: 2932
(30. Jun. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 14 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2818022
Verwaltung (Stand: 2014)
Wójt: Ryszard Zieliński
Adresse: ul. Dębowa 27
19-504 Dubeninki
Webpräsenz: www.dubeninki.pl



GeographieBearbeiten

 
Karte der Gemeinde

Die Gemeinde liegt im Nordosten der Woiwodschaft und grenzt an den Oblast Kaliningrad, Litauen und die Woiwodschaft Podlachien. Die Kreisstadt Gołdap (Goldap) liegt etwa acht Kilometer westlich. Die Nordgrenze ist Grenze zum Rajon Nesterow. Die Nordostspitze des Gebiets ist das Dreiländereck von Polen, Litauen und Russland. Nachbargemeinden sind in Litauen die Rajongemeinde Vilkaviškis im Nordosten, in Polen und Podlachien Wiżajny im Westen, Gmina Przerośl und Filipów im Süden Powiat Giżycki sowie Gołdap im Westen.

Die Gemeinde hat eine Fläche von 205,2 km², die zu 49 Prozent land- und zu 38 Prozent forstwirtschaftlich genutzt wird. Zum Gemeindegebiet gehören eine größere Zahl kleinerer Seen, darunter Czarne (162 Hektar), Przerośl (65 ha) und Pobłędzie. Der Teich Dobellus Mały (Kleiner Dobellus) verschwand 1926 zeitweise durch eine Sumpfgasexplosion. Der Norden der Gemeinde gehört zur Rominter Heide

GeschichteBearbeiten

Die Landgemeinde wurde 1973 aus verschiedenen Gromadas wieder gebildet. Ihr Gebiet gehörte von 1946 bis 1975 zur Woiwodschaft Białystok und anschließend bis 1998 zur Woiwodschaft Suwałki, der Powiat wurde 1975 aufgelöst. Zum 1. Januar 1999 kam die Gemeinde zur Woiwodschaft Ermland-Masuren und zum Powiat Olecko-Gołdapski, der 2002 geteilt wurde.

GliederungBearbeiten

 
Amtsgebäude der Gemeinde

Die Landgemeinde Dubeninki besteht aus 21 Dörfern (deutsche Namen, amtlich bis 1945)[2] mit einem Schulzenamt (sołectwoa):[3]

Kleinere Ortschaften der Gemeinde sind:

VerkehrBearbeiten

Die Woiwodschaftsstraße DW651 verläuft durch die Gemeinde von West nach Ost. Sie führt von Gołdap (Goldap) nach Sejny. In Dubeninki zweigt eine untergeordnete Straße nach Filipów ab.

Die Bahnstrecke Gumbinnen–Goldap wird seit 1944 nicht mehr betrieben.

WeblinksBearbeiten

Commons: Gmina Dubeninki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

FußnotenBearbeiten

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2019. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 0,99 MiB), abgerufen am 24. Dezember 2019.
  2. Das Geschichtliche Orts-Verzeichnis
  3. naszedubeninki.pl: ILOŚĆ MIESZKAŃCÓW W SOŁECTWACH GMINY DUBENINKI. (PDF, polnisch, abgerufen am 27. August 2020)