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Gerhard Heimann (* 12. Februar 1934 in Peine; † 10. August 2017 in Berlin[1]) war ein deutscher Politiker der SPD.

Nach Ablegung des 1. Juristischen Staatsexamens trat er 1959 in die SPD ein. Er bekleidete die unterschiedlichsten Funktionen auf Kreis und Landesebene. Von 1967 bis 1971 gehörte er dem Berliner Abgeordnetenhaus an und widmete sich vor allem dem Bildungsbereich. Von 1971 bis 1977 war er als Senatsdirektor in der Senatsverwaltung für Wissenschaft und Kunst tätig. 1977 rückte er zum Chef der Senatskanzlei und 1979 zum Senator für Bundesangelegenheiten unter Dietrich Stobbe auf. Nach dem Verlust der SPD-Regierungsmehrheit in Berlin 1981 schied Heimann aus dem Senat aus und wurde 1983 in den Bundestag gewählt, dem er bis 1990 angehörte. Danach zog sich Heimann aus der Politik zurück.

Inhaltsverzeichnis

LiteraturBearbeiten

  • Werner Breunig, Andreas Herbst (Hrsg.): Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991 (= Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin. Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 175 f.
  • Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002. Bd. 1: A–M. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 320.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Der Tagesspiegel, 20. August 2017, Todesanzeige