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Der Georgplatz ist ein weitgehend unbebauter Platz im Stadtzentrum Dresdens. Er entstand nach der Trockenlegung des Jüdenteichs um 1850 und wurde in den folgenden Jahren bebaut. Sein bekanntestes Gebäude war die 1864/65 an der Ostseite errichtete Kreuzschule. Bei den Luftangriffen auf Dresden 1945 wurden sämtliche anliegenden Gebäude zerstört. Der nach dem vorletzten sächsischen König Georg benannte Platz liegt im Bereich der 1965 ausgebauten Nord-Süd-Magistrale St. Petersburger Straße und wird seither von Verkehrsflächen und dazwischenliegenden Grünanlagen geprägt.

Georgplatz
Platz in Dresden
Georgplatz
Georgplatz vom Turm des Neuen Rathauses, 2010; links das Atrium I (Robotron-Gelände, 2015/16 abgerissen), ganz rechts das Studentenwohnheim St. Petersburger Str. 21.
Basisdaten
Ort Dresden
Ortsteil Innere Altstadt/​Pirnaische Vorstadt/​Seevorstadt
Angelegt um 1850
Neugestaltet um 1965
Einmündende Straßen Bürgerwiese, St. Petersburger Straße (B 170), Waisenhausstraße
Nutzung
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Öffentlicher Verkehr, Autoverkehr
Platzgestaltung Körnerdenkmal

LageBearbeiten

Der Platz liegt in der Gemarkung Altstadt I im Gebiet zwischen dem historischen Stadtkern und den Dresdner Vorstädten. Er befindet sich im Stadtbezirk Altstadt genau im Eckpunkt zwischen den statistischen Stadtteilen Innere Altstadt im Norden, Pirnaische Vorstadt im Osten sowie Seevorstadt-Ost/Großer Garten im Westen. Nimmt man die historischen Stadtteile als Grundlage, so gehört die Ostseite des Georgplatzes zur Pirnaischen Vorstadt und die Westseite zur Seevorstadt, wohingegen der alte Stadtkern rund 100 Meter weiter nördlich am Neuen Rathaus beginnt.

Heute bezeichnet der Georgplatz in erster Linie den Kreuzungsbereich zwischen den jeweils vierspurigen Verkehrszügen St. Petersburger Straße und Waisenhausstraße/​Bürgerwiese, wobei sich der eigentliche, ursprünglich längliche und bis 1945 von intakten Bauten gefasste Georgplatz noch deutlich weiter nach Süden erstreckte. Damit ist der Georgplatz neben dem Pirnaischen und dem Dippoldiswalder Platz sowie dem Rathenau-, dem Antons- und dem Postplatz einer der Plätze entlang des Promenadenrings um die Innere Altstadt.

VerkehrBearbeiten

Der Georgplatz spielt eine zentrale Rolle im Stadtverkehr Dresdens. Hier trifft die innenstädtische Nord-Süd-Magistrale (St. Petersburger Straße) als Abschnitt der Bundesstraße 170 an einer großzügig angelegten Kreuzung auf den Beginn von Dresdens wichtigster Ausfallstraße nach Südosten, die Bürgerwiese (ehemalige Bundesstraße 172). Zudem markiert der Georgplatz die Südostecke des Promenadenrings um die Innere Altstadt und damit das östliche Ende von Dr.-Külz-Ring und Waisenhausstraße. Mehrere Ampelanlagen regeln den Verkehr, durch dessen hohes Aufkommen der Platz aber dennoch als Unfallschwerpunkt gilt. Über den Georgplatz verlaufen sechs Linien der Straßenbahn Dresden in separaten Gleisbetten und zwei ebenfalls von den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) betriebene Buslinien. Haltestellen gibt es dort allerdings nicht. Die nächsten Stationen der öffentlichen Nahverkehrsmittel befinden sich in mehreren 100 Metern Entfernung in Höhe Hans-Dankner-, Walpurgis- und Prager Straße sowie am Pirnaischen Platz.

GestaltungBearbeiten

Körnerdenkmal


Zustand um 1960 und 2015
 
Schild am Naturdenkmal

Als heutiges Zentrum des Georgplatzes gilt die ovale Verkehrsinsel im Schnittpunkt der breiten, jeweils mit Mittelstreifen ausgestatteten Verkehrszüge St. Petersburger Straße und Waisenhausstraße/​Bürgerwiese. Den Platz prägen asphaltierte, weitgehend mehrstreifige und von Fußwegen begrenzte Richtungsfahrbahnen, die von teils baumbestandenen Grünflächen eingerahmt sind. In der Mitte der Verkehrsinsel führt eine Treppe hinab zu unterirdischen Versorgungsanlagen für die Straßenbeleuchtung.

Auf der dreieckigen Verkehrsinsel zwischen den Fahrbahnen der St. Petersburger Straße in Richtung Norden und der Bürgerwiese steht eine seit dem 10. Juni 1999 als Naturdenkmal ND 82[1] geschützte Weiße Maulbeere. Mit einer Höhe von rund 18 Metern und einem Stammumfang von 2,90 Metern gilt sie in Größe und Ausprägung als ein seltenes Exemplar. Ihre Pflanzzeit wird auf etwa 1865 geschätzt, also ungefähr jenen Zeitraum, in dem der Georgplatz erstmals angelegt wurde. Der Baum überlebte die Luftangriffe auf Dresden 1945;[2] 2011 wurde zudem die Versiegelung der direkten Umgebung verringert.[3]

In direkter Nachbarschaft des Baums befindet sich das zuletzt 2001/02 grundhaft restaurierte Körnerdenkmal, das an den Dichter und Dramatiker Theodor Körner erinnert. Finanziert aus Mitteln der Güntzstiftung von Justus Friedrich Güntz, wurde es von Ernst Hähnel gefertigt und am 18. Oktober 1871 enthüllt. Es überstand den Zweiten Weltkrieg mit einigen Beschädigungen. Nach einer Erneuerung wurde es am 18. Oktober 1952 wiederaufgestellt und steht seither etwas verloren und ohne städtebauliche Bezugspunkte auf dem weiten Platz, sodass zuweilen öffentlich über den Standort diskutiert wurde. Nach dem Willen der Stadtverwaltung soll es jedoch dort verbleiben, um die nach den Kriegszerstörungen noch vorhandenen authentischen kulturgeschichtlichen Bezüge in der Dresdner Innenstadt zu bewahren.[4] Das Bronze-Standbild ist als Kulturdenkmal geschützt.[5]

BebauungBearbeiten

Nur wenige Bauten fassen den weiten Raum am Georgplatz ein. Nächstes Gebäude in östlicher Richtung ist das um 1972 errichtete Atrium I, ein Teil des Robotron-Geländes. Der Komplex mit zwei Innenhöfen ist ein sechsgeschossiger Bau im Stil der Sozialistischen Moderne. Es beherbergte zunächst das Großforschungszentrum des Kombinats Robotron (GFZ), aus dem zum 1. Januar 1974 das Zentrum Forschung und Technik (ZFT) an gleicher Stelle hervorging, das wiederum zum 1. Juli 1984 Teil des VEB Robotron-Elektronik Dresden (RED) wurde.[6] Nach der Wende in der DDR stand der Bau, dessen Fassade eine wellenförmige, reliefartige Verblendung aus Meißner Keramik[7][8] ziert, in den 1990er Jahren zunächst leer und wurde anschließend durch Schulen genutzt. Um 2010/11 gab es Pläne, das Gebäude zu sanieren und darin einen Teil der Stadtverwaltung[9] oder eine Schule[10] unterzubringen, die sich zerschlugen. Ab August 2015 wurde das Gebäude abgerissen,[11] dem weitere folgten. Auf dem 9,8 ha großen Robotron-Gelände sollen bis 2025 bis zu 3000 Wohnungen gebaut werden.[12]

Die Südseite des Georgplatzes war auch vor 1945 unbebaut. Dort schließt die Bürgerwiese an, ein etwa zehn Hektar großer Landschaftsgarten. Bereits 1458 unter diesem Namen erstmals erwähnt, gilt die Bürgerwiese als älteste Grünanlage Dresdens. Nach einem Stadtratsbeschluss von 1838 gestaltete Carl Adolph Terscheck das Gelände bis 1850 um.[13] Heute ist das nächstgelegene Gebäude in südwestlicher Richtung das nördlichste der drei Studentenwohnheime St. Petersburger Straße mit der Hausnummer 21. Bis 1963 als einer der ersten Großplattenbauten der Stadt in reiner Betonbauweise errichtet, steht es heute unter Denkmalschutz.[5]

Im Westen grenzt an den Georgplatz das unbebaute, seit 2002[14] weitgehend als Parkplatz genutzte Areal rund um den Ferdinandplatz an. Nächstgelegenes Gebäude in nördlicher Richtung ist das von 1905 bis 1910 nach Plänen von Karl Roth errichtete Neue Rathaus an Rathausplatz und Dr.-Külz-Ring.

GeschichteBearbeiten

 
Jüdenteich auf einem Stadtplanausschnitt, ca. 1759.
 
Ein übergroßes Lochsieb markiert den ursprünglichen Verlauf des Kaitzbachs am Georgplatz

Bis in die frühe Neuzeit deutlich erkennbar, verlief im Bereich des heutigen Georgplatzes die vom Kaitzbach durchflossene Seegrabenrinne, eine aus einem Altarm der Elbe hervorgegangene natürliche Vertiefung. Sie führte aus Südosten kommend entlang der Bürgerwiese weiter nach Westen zum Dippoldiswalder Platz. Am späteren Georgplatz befand sich eine besonders tief liegende Stelle, die vom Jüdenteich[15] ausgefüllt wurde. Unmittelbar nördlich des heutigen Georgplatzes stand die zunächst als Salomonisberg bezeichnete Bastion Jupiter der Dresdner Befestigungsanlagen, der Platz liegt also knapp außerhalb der Kernstadt.

Die Seegrabenniederung galt als Grenze zwischen der Borngassengemeinde im Nordosten und der Halbeulengassengemeinde[16] im Südwesten. Nach Gründung der Dresdner Vorstädte ging daraus die Grenze zwischen Pirnaischer und Seevorstadt hervor. Im 18. Jahrhundert wuchsen die Vorstadtgemeinden bis an den Jüdenteich heran. In der Folge wurden dessen Uferstraßen bebaut. Die an der Westseite des Jüdenteichs entlangführende Straße galt ab 1815 als Beginn der Dohnaischen Gasse, also der Landstraße von Dresden über Lockwitz nach Dohna, aus der die Bundesstraße 172 entstand. Nach der Schleifung des Festungsanlagen 1825 nahm der Verkehr auf dieser Strecke deutlich zu. In der näheren Umgebung gab es viele bürgerliche Gartenanlagen, was zu einer positiven Wahrnehmung des Gebiets um den Jüdenteich führte, wie folgender Beschreibung von 1804 zu entnehmen ist:

„Vom Seethore links, dann rechts, zwischen neuen Gebäuden hindurch, führt uns die halbe Eulengasse, […] auf einen der schönsten, freien Plätze der Stadt, an den sogenannten Jüdenteich. Dieses Quartier fängt von der Waisenkirche und dem Waisen- und Zuchthause, einem ansehnlichen Gebäude in der Pirna’schen Vorstadt, mit einer 19 Fenster langen Fronte, an, und geht längs der Bürgerwiese, die dem Magistrat gehört und mit einer hohen, steinernen Mauer eingefasst ist, bis zum Dohna’schen Schlage hin.“[17]

Im Zusammenhang mit der weiter fortschreitenden Bebauung wurde der Jüdenteich 1849 zugeschüttet. Dadurch entstand Raum für einen Platz, der zunächst unbenannt blieb. Die häufig auf ihm gezeigten Schaustellungen und Theateraufführungen wurden jedoch als Auf dem Jüdenteich oder Am Jüdenteich stattfindend angekündigt. Ab 1861 hieß die nunmehr neugestaltete Fläche Dohnaischer Platz, 1871 erhielt sie schließlich den Namen Georgplatz zu Ehren des jüngeren Sohns des damaligen Königs Johann (1801–1873): Georg von Sachsen (* 8. August 1832 in Dresden; † 15. Oktober 1904 in Pillnitz) war seit dem Tod seines Vaters Kronprinz und ab 1902 selbst König.[18]

An der Nordseite des Platzes stand bis zu ihrem Abbruch 1897 die von 1777 bis 1780 nach Plänen des Architekten und Dresdner Ratsbaumeisters Christian Heinrich Eigenwillig[19] (1732–1803) gebaute Waisenhauskirche,[20] die den 1710 bis 1713 unter eventueller Mitwirkung George Bährs errichteten und 1760 wieder zerstörten gleichnamigen Vorgängerbau ersetzt hatte. Die Kirche, die von 1836 bis 1848 Sitz der Dresdner Mission gewesen war,[21] musste – ebenso wie die seit 1879 leerstehenden weiteren Gebäude des benachbarten Waisenhauses – geplanten Neubauten weichen.

 
Kreuzschule am Georgplatz, davor das Körnerdenkmal, um 1940.

Die zunächst noch freie Parzelle auf der Ostseite des Platzes wurde in den Jahren 1864 und 1865 nach Plänen Christian Friedrich Arnolds mit der Kreuzschule bebaut (später Georgplatz 6). Der Dresdner Kunsthistoriker Fritz Löffler bezeichnete den Vierflügelkomplex mit seinen beiden Innenhöfen und dem risalitmäßig vorgezogenen, siebenachsigen Vorbau angesichts seiner städtebaulichen Bedeutung allerdings als „verfehlt“.[22] Hauptgrund für die Umstrittenheit des Baus war dessen neogotischer Stil, der ihn inmitten der Neorenaissance-Bauten der damals vorherrschenden Dresdner Semper-Nicolai-Schule zu einer absoluten Ausnahme machte. Das Gebäude beherbergte die gleichnamige Schule, deren Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht, und umfasste das Gymnasium und das Internat des Dresdner Kreuzchores. Im Fall eines Luftangriffs auf Dresden im Zweiten Weltkrieg sollte die Kreuzschule als Ausweichstelle des Einsatzstabs dienen, der die Hilfsmaßnahmen in der Stadt koordiniert.[23] Bei den schweren Luftangriffen im Februar 1945 wurde das Gebäude allerdings zerstört, die Ruine 1950 beseitigt.

Der Kreuzschule nördlich benachbart waren nach dem Abriss von Waisenhaus und Waisenhauskirche die 1903 bis 1906[24] gebaute 9. Bezirksschule (ab 1919: 9. Volksschule, Hausnummer 4) und die 1. Bürgerschule (ab 1919: 46. Volksschule; 1920–1933 Versuchsschule) nach Plänen von Hans Erlwein.[25] Das Haus Georgplatz 8 südlich der Kreuzschule gehörte der Pröll-Heuer-Stiftung. Gegenüber standen Wohnhäuser. In der 1. Etage eines repräsentativen Gebäudes am Georgplatz hatte der Verein zur Förderung Dresdens ein „Lesemuseum“ eingerichtet. Dabei handelte es sich um eine Medienbibliothek, die unter anderem über ein Unterhaltungs- und Damenzimmer im englischen Stil, ein Schreibzimmer sowie mehrere Leseräume verfügte, wo Besucher rund 100 deutsche Tageszeitungen lesen konnten.[26] Ab Ende des 19. Jahrhunderts war der Georgplatz Endpunkt mehrerer Straßenbahnlinien.[27] Seinen nördlichen Abschluss bildete seit dieser Zeit der Verkehrszug Waisenhaus-/Johannesstraße.

Auf dem Platz befanden sich drei Denkmale: Das nördlichste zeigte den Kreuzkantor Ernst Julius Otto. Die 1886 eingeweihte Büste mit vier Knaben am Sockel, die den vierstimmigen Gesang symbolisieren, stammt von Gustav Adolph Kietz. Sie wurde 1942 für Kriegszwecke eingeschmolzen. Eine Kopie nach erhaltenen Gipsabdrücken und in der Interpretation von Niklas Klotz steht seit August 2010 auf dem Platz vor der Kreuzkirche.[28] Südlich davon, einst mittig vor der Kreuzschule, stand seit 1871 das noch heute dort existierende Denkmal an den Schriftsteller und in Dresden geborenen Kreuzschüler Theodor Körner. An dem Denkmal legen Mitglieder des Stammtisches „AlbertstadtPreußisches Viertel“ und des Arbeitskreises Sächsische Militärgeschichte e. V. Dresden alljährlich zu Körners Todestag am 26. August einen Kranz nieder. Damit setzen sie eine 1949 begonnene Tradition fort.[29] Als südlichstes und letztes der drei Denkmale wurde 1887 eine Porträtbüste des Schriftstellers Karl Gutzkow aufgestellt, die von Emmerich Andresen geschaffen und ebenso wie das Ottodenkmal im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken eingeschmolzen wurde.

 
Blick vom Turm des Neuen Rathauses über die Ruinen am Georgplatz hin zur Bürgerwiese, 1945/46.

Im Februar 1945 wurden alle Gebäude am Georgplatz durch die Luftangriffe auf Dresden zerstört oder zumindest so schwer beschädigt, dass sie in den Folgejahren abgerissen werden mussten. Nach der Beräumung der Ruinen blieb zunächst noch das alte Straßennetz erhalten. Die Christianstraße wurde bis zum Georgplatz verlängert und 1965 zur Nord-Süd-Magistrale ausgebaut. Dabei wurde das Straßennetz komplett neu geordnet. Am 22. April 1970 erhielt die Christianstraße den neuen Namen Leningrader Straße, der ein Jahr später auch auf den ohnehin im Stadtbild nicht mehr sichtbaren Platz überging. Benannt war die Straße nach Leningrad, dem heutigen Sankt Petersburg, seit 1961 Partnerstadt von Dresden. In den 1960er bis 1980er Jahren entstand in einiger Entfernung zum ursprünglichen Platz die heutige Bebauung. Im Jahr 1990 erhielt der Platz seinen früheren Namen Georgplatz wieder zurück.

Einen im Januar 1993[30] ausgelobten städtebaulichen Ideenwettbewerb zum Georgplatz entschied Stephan Braunfels für sich.[31] Zentrale Anliegen waren dabei die Wiederverdichtung dieses Stadtraums durch die Schaffung neuer Gebäude und die Sichtbarmachung der ursprünglichen Ausmaße des Platzes. Möglich machen sollte dies der im Dresdner Verkehrskonzept 1994 vorgesehene Rückbau der St. Petersburger Straße nach der Verlagerung des Durchgangsverkehrs aus dem Stadtzentrum. Zu den Wettbewerbsvorgaben gehörte auch der Bau kleinteiliger Verkaufs- und Dienstleistungseinrichtungen. Die Pläne wurden allerdings bislang nicht realisiert.

LiteraturBearbeiten

  • Hans Brunner: Verlorenes Dresden um den Georgplatz. In: Landeshauptstadt Dresden, Stadtmuseum, Werner Barlmeyer (Hrsg.): Dresdner Geschichtsbuch 11. DzA-Verlag, Altenburg 2005.
  • Karlheinz Kregelin: Das Namenbuch der Straßen und Plätze im 26er Ring, Fliegenkopf Verlag, Halle 1993, ISBN 978-3-930195-01-5.
  • Heinrich Magirius: Die Kreuzschule am Georgplatz zu Dresden – ein exemplarischer Schulbau der Neogotik. In: Dresdner Geschichtsverein e. V. (Hrsg.): Schola crucis, schola lucis? Tradition und Neubestimmung von Kreuzschule und Kreuzchor. Dresdner Hefte. Beiträge zur Kulturgeschichte, Ausg. 30, Dresden 1992 (Digitalisat).
  • Städtebaulicher Ideenwettbewerb „Georgplatz“ in Dresden-Altstadt. In: wettbewerbe aktuell, Jg. 23, Nr. 7, 1993, S. 29–40.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Georgplatz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Themenstadtplan Dresden: Erläuterungstext zur Weißen Maulbeere Georgplatz. Abgerufen am 6. April 2013.
  2. Naturdenkmal „Weiße Maulbeere“ am Georgplatz wird eingekürzt. In: dresden.de. Landeshauptstadt Dresden, 30. Juli 2002, abgerufen am 15. August 2015 (Pressemitteilung).
  3. St. Petersburger Straße/Georgplatz: Verbesserungen für Fahrradfahrer. In: dresden.de. Landeshauptstadt Dresden, 24. Juni 2011, abgerufen am 16. August 2015 (Pressemitteilung).
  4. Sabine Bachert: Theodor-Körner-Denkmal bleibt, wo es seit 1952 steht. In: Sächsische Zeitung, 12. Juni 2009.
  5. a b Kulturdenkmale auf dem Themenstadtplan Dresden. Abgerufen am 6. April 2013.
  6. robotron – Geschichte(n) und Technik. Betriebe des Kombinates Robotron. robotron.foerderverein-tsd.de, abgerufen am 2. April 2013.
  7. Thomas Kantschew: Robotrongelände Dresden. Keimzelle der Mikro-Elektronik für Silicon Saxony. das-neue-dresden.de, abgerufen am 2. April 2013.
  8. Thomas Kantschew: Robotron. ostmodern.org, abgerufen am 2. April 2013.
  9. Bettina Klemm: Technisches Rathaus im Robotron-Areal? Die TLG Immobilien GmbH wirbt für die Sanierung des Robotron-Atriums. Die Stadt will ihre Entscheidung nach dem Sommer verkünden. In: Sächsische Zeitung, 13. Juli 2010. Abgerufen am 2. April 2013.
  10. Neue Idee: Mega-Schule in der Lingnerstadt. Als Standort für ein neues Rathaus ist das einstige Robotron-Areal vom Tisch. Jetzt soll es im Kampf gegen Platznot an Schulen helfen. (Memento vom 29. April 2013 im Webarchiv archive.today) In: Sächsische Zeitung, 22. Dezember 2011. Abgerufen am 2. April 2013.
  11. Lars Kühl: Erster Robotron-Komplex wird abgerissen. In: Sächsische Zeitung, 19. August 2015.
  12. Sebastian Burkhardt: Lingnerstadt nimmt Formen an. Dresdner Neueste Nachrichten, 13. Mai 2017, abgerufen am 17. September 2017.
  13. Sylvia Butenschön: Geschichte des Dresdner Stadtgrüns. Arbeitshefte des Instituts für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin, Nr. 68, Berlin 2007, ISBN 978-3-7983-2035-2, S. 140 f.
  14. Stadt bietet in der Vorweihnachtszeit Parken am Georgplatz an. In: dresden.de. Landeshauptstadt Dresden, 25. November 2002, abgerufen am 15. August 2015 (Pressemitteilung).
  15. Vgl. Abbildung der Deutschen Fotothek: Ansicht der Gegend am ehemaligen Jüdenteich, jetzt Georgplatz in Dresden, Kupferstich, um 1825. Abgerufen am 2. April 2013.
  16. Aus der Geschichte der Inneren Vorstädte. dresden-und-sachsen.de, abgerufen am 2. April 2013.
  17. Friedrich Christian August Hasse: Dresden und die umliegende Gegend bis Elsterwerda, Bautzen, Herrnhut, Rumburg, Aussig, Töplitz, Freyberg und Hubertusburg. Eine Darstellung für Natur- und Kunstfreunde, Erster Theil. 2. vermehrte Auflage, Arnoldische Buch- und Kunsthandlung, Dresden 1804. S. 221–222.
  18. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, Hefte 17/18, Verlagshandlung Wilhelm Baensch, Dresden 1905, S. 48.
  19. Fritz Löffler: Das alte Dresden – Geschichte seiner Bauten. E. A. Seemann, Leipzig 1981, ISBN 3-363-00007-3, S. 502.
  20. Vgl. Abbildung der Waisenhauskirche auf bildindex.de: Dresden: Waisenhauskirche mit Jüdenteich am Georgplatz. Um 1845. Abgerufen am 2. April 2013.
  21. „Von Dresden in die Welt“ – Gründungsgedenken des Leipziger Missionswerks am 17. August. Leipziger Missionswerk gedenkt seiner Gründung vor 175 Jahren. (Memento vom 6. März 2014 im Internet Archive) Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens, 11. August 2011. Abgerufen am 2. April 2013.
  22. Fritz Löffler: Das alte Dresden – Geschichte seiner Bauten. E. A. Seemann, Leipzig 1981, ISBN 3-363-00007-3, S. 352 f.
  23. Mahndepots in Dresden. Georgplatz 6. Ort 20. mahndepots.de, abgerufen am 2. April 2013.
  24. Altes Teichgelände vor den Toren der Stadt. Wo einst der Neubau der Kreuzschule stand. In: Dresdner Neueste Nachrichten, 26. Februar 1993, S. 13.
  25. Friedrich Kummer: Führer durch Dresden und das Elbgelände. Selbstverlag, Dresden 1913, S. 115 (Digitalisat).
  26. Nichts erinnert mehr an das Lesemuseum am Georgplatz. In: Dresdner Neueste Nachrichten, 3. Februar 1997, S. 14.
  27. digitalis.uni-koeln.de: A. Die Altstädter Linien (links der Elbe). (PDF; 2,8 MB). Abgerufen am 2. April 2013.
  28. Einweihung Denkmal für Kreuzkantor Ernst Julius Otto. In: dresden.de. Landeshauptstadt Dresden, 10. August 2010, abgerufen am 16. August 2015 (Pressemitteilung).
  29. Manfred Buder, Rolf Winkler: Ein Kranz für Theodor Körner. In: Dresdner Neueste Nachrichten, 1. September 2003, S. 7.
  30. Brigitte Holland: Mit Flanierlaune über Georgplatz? Städtebaulicher Ideenwettbewerb bundesweit ausgeschrieben. In: Dresdner Neueste Nachrichten, 26. Februar 1993, S. 13.
  31. Neugestaltung des Georgplatzes in Dresden. 1. Preis in einem städtebaulichen Ideenwettbewerb. braunfels-architekten.de, abgerufen am 12. März 2018.

Koordinaten: 51° 2′ 46,5″ N, 13° 44′ 30″ O