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TI ist das Kürzel für den Kanton Tessin in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Gambarogno zu vermeiden.
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Gambarogno
Wappen von Gambarogno
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Locarnow
Kreis: Kreis Gambarogno
BFS-Nr.: 5398i1f3f4
Postleitzahl: 6571 Indemini
6573 Magadino
6574 Vira
6575 San Nazzaro
6576 Gerra (Gambarogno)
6577 Sant’Abbondio
6578 Caviano
6579 Piazzogna
6594 Contone
Koordinaten: 705977 / 110204Koordinaten: 46° 8′ 6″ N, 8° 48′ 36″ O; CH1903: 705977 / 110204
Höhe: 196 m ü. M.
Fläche: 51,74 km²
Einwohner: 5137 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 99 Einw. pro km²
Website: www.gambarogno.ch
Karte
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Über dieses Bild
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Gambarogno, im lombardischen Ortsdialekt Gambarögn, ist eine politische Gemeinde im Kreis Gambarogno, Bezirk Locarno, im Schweizer Kanton Tessin.

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde umfasst das ganze linke Ufer des Langensees von der Magadinoebene bis zur italienischen Grenze und vom See (193 m ü. M.) zum Gipfel des Monte Tamaro (1960 m ü. M.).

GeschichteBearbeiten

Die Gemeinde Gambarogno entstand am 25. April 2010 durch die Fusion der Gemeinden des Kreises Gambarogno, nämlich Caviano, Contone, Gerra (Gambarogno), Indemini, Magadino, Piazzogna, San Nazzaro, Sant’Abbondio und Vira.[2]

Die Fusion wurde am 25. November 2007 durch die Stimmberechtigten von acht Gemeinden gutgeheissen, wobei sich zustimmende Mehrheiten von 66 % bis 84 % ergaben. Einzig San Nazzaro sprach sich mit 60 % Nein-Stimmen gegen die Gemeindezusammenlegung aus. Das Kantonsparlament beschloss am 23. Juni 2008 trotzdem, alle neun Gemeinden zu fusionieren, wie es unter bestimmten Bedingungen vom Gesetz vorgesehen war – ein Ausscheren von San Nazzaro hätte die neue Gemeinde zweigeteilt.[3] Gegen diesen Parlamentsentscheid wurde Rekurs beim Bundesgericht eingelegt. Da dieser abgelehnt wurde, war der Weg zur Gemeindefusion frei.

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 2010[4] 2017
Einwohner 4888 5137

ZersiedelungBearbeiten

Die Gemeinde Gambarogno gilt als Beispiel für grossflächige Zersiedelung, wie sie an Schweizer Seen verbreitet ist. Im Gegensatz zur gegenüberliegenden Agglomeration Locarno handelt es bei der Gemeinde Gambarogno nicht um einen urbanen Raum, in dem ein starker Siedlungsdruck zu erwarten wäre, sondern um ein ländliches Gebiet mit geringer Bevölkerungsdichte. Auffällig ist an der Gemeinde Gambarogno, dass die Zersiedelung trotzdem zu einem unkontrollierten Zusammenwachsen von Orten geführt hat, die über drei Kilometer voneinander entfernt liegen, so beispielsweise die Strecke von Gerra bis Dirinella. Auch das Seeufer von Magadino bis nach San Nazzaro ist mit weit verstreuten Häusern überbaut. Die Zersiedelung im Gambarogno beschränkt sich nicht auf das Seeufer; auch die Dörfchen über dem Lago Maggiore sind weitgehend zusammengewachsen. Die einzige ehemalige Gemeinde, die von Zersiedelung kaum betroffen ist, ist das Bergdorf Indemini.

Kultur und SportBearbeiten

  • Circolo di Cultura del Gambarogno[5]
  • Mostra Internazionale di Scultura all’Aperto del Gambarogno[6]
  • Football Club Gambarogno-Contone[7] (früher: Unione Sportiva Gambarogno)

SehenswürdigkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Amtliches Gemeindeverzeichnis der Schweiz – Angekündigte Änderungen 2009 (Seite 3), Eidgenössisches Departement des Innern, Bundesamt für Statistik, Ausgabe vom 25. Oktober 2009
  3. Botschaft des Staatsrates zur Fusion zu einer neuen Gemeinde Gambarogno (italienisch)
  4. Redaktion: Gambarogno (Gemeinde). In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2016.
  5. Circolo di Cultura del Gambarogno
  6. Mostra Internazionale di Scultura all'Aperto del Gambarogno
  7. Football Club Gambarogno-Contone
  8. Pfarrkirche San Carlo und Pfarrhaus
  9. a b c d e f g h i Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 153–154.
  10. Festungen Gambarogno-Magadino auf forti.ch
  11. Bolle di Magadino
  12. Franco Binda: Il mistero delle incisioni. Armando Dadò editore, Locarno 2013, S. 68–69.