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Ablauf und Reglement der TurnierserieBearbeiten

Das Reglement des Furusiyya FEI Nations Cups wurde im Grundsatz beibehalten, jedoch erneut in verschiedenen Punkten im Vergleich zum Vorjahr angepasst. Es blieb bei sieben (theoretischen) Ligen, die über die Welt verteilt sind: Europa 1, Europa 2, Nord- und Zentralamerika, Südamerika, Naher Osten, Asien/Australasien und Afrika. Da in Asien/Australasien, Afrika und Südamerika jedoch keine entsprechenden Nationenpreisturniere durchgeführt werden, werden nur vier Ligen ausgetragen.

Bei jedem Nationenpreis der Serie werden Wertungspunkte vergeben. Dabei kommt das zur Saison 2014 überarbeitete Punktesystem erneut zur Anwendung:

Platz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 weitere
Punkte 100 90 80 70 60 55 50 45 40 35 keine Punkte

Die Anzahl an Nationenpreisen, bei denen die Mannschaften Punkte sammeln können, schwankt je nach Liga: In der Europa-Liga 1 musste unverändert jeder nationale Verband zu Beginn der Saison vier Nationenpreise auswählen, bei denen die eigene Mannschaft Wertungspunkte für die Finalteilnahme sammeln konnte. Weitere Starts in anderen Nationenpreisen auch außerhalb der eigenen Liga sind möglich, bei diesen können jedoch keine Wertungspunkte gesammelt werden. In den übrigen Ligen ist eine vorherige Festlegung nicht erforderlich, in der Europa-Liga 2 zählen pro Equipe maximal die gesammelten Wertungspunkte von 50 Prozent der Nationenpreise dieser Liga.

Nach Abschluss der Saison, die sich von Mitte Februar bis Ende August 2016 erstreckt, wird ein Finalturnier durchgeführt. Austragungsort des Finals ist erneut Barcelona. Für das Finale qualifizieren sich 18 Mannschaften: aus Europa 1 sieben, aus Europa 2 zwei, aus Nord- und Zentralamerika zwei, aus Südamerika zwei, aus dem Mittleren Osten zwei, aus Asien/Australasien zwei und aus Afrika eine Equipe. Soweit sich das Gastgeberland des Finals nicht qualifiziert, darf dieses als 19. Mannschaft an den Start gehen. Die Bedeutung des Nationenpreisfinals für die europäischen Ligen sank jedoch, da die Abstiegsentscheidung nur noch anhand des Ligaendstands der Europa-Liga 1 fällt.[1]

Nahost-LigaBearbeiten

In ihrer vierten Saison umfasste die Nahost-Liga nur eine Wertungsprüfung, den Nationenpreis der Vereinigten Arabischen Emirate. Das CSIO 5*-Turnier President of UAE Show Jumping Cup wurde in al-Ain vom 17. bis 20. Februar 2016 ausgetragen.

Der Nationenpreis wurde Donnerstagnachmittag (18. Februar) durchgeführt. Der Sieg ging nach Frankreich, die beste Mannschaft aus der Nahostliga kam mit Katar auf den zweiten Rang. Für das Saisonfinale qualifizierte sich neben Katar auch Saudi-Arabien.

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf 2. Umlauf Strafpunkte (Gesamt) Stechen Wertungs-
punkte
Strafpunkte Strafpunkte Strafpunkte Zeit (s)
1 Frankreich  Frankreich (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) Mathieu Billot Shiva d’Amaury 0 4
Frederic David Equador van’t Roosakker 0 4
Julien Gonin Soleil de Cornu CH (4) 8
Jerome Hurel Ohm de Ponthual 0 (N.GES.)
0 16 16
2 Katar  Katar Bassem Hassan Mohammed California 4 (19)
Ali Hamad al-Attiya Appagino 4 5
Chalid al-Emadi Tamira IV (5) 5
Ali bin Chalid Al Thani First Devision 0 0
8 10 18 90
3 Schweiz  Schweiz (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) Werner Muff Pollendr 1 5
Christina Liebherr Akteur 4 0
Edwin Smits Copain du Perchet CH 4 (9)
Claudia Gisler Cordel (16) 5
9 10 19
4 Ukraine  Ukraine (Mannschaft aus der Europa-Liga 2) Cassio Rivetti Fine Fleur du Marais 0 1
Oleksandr Onischtschenko Valentino Velvet (17) 4
Ferenc Szentirmai Quickdiamond 8 (5)
Ulrich Kirchhoff Prince de la Mare 5 4
13 9 22
5 Italien  Italien (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) 10 13 23
6 Irland  Irland (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) 20 4 24
7 Agypten  Ägypten (Mannschaft aus Afrika) 10 18 28
8 Saudi-Arabien  Saudi-Arabien 14 33 47 45
9 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) 22
Syrien  Syrien 22
11 Vereinigte Arabische Emirate  Vereinigte Arabische Emirate 26 0

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[2]

Nord- und ZentralamerikaligaBearbeiten

Im Jahr 2016 umfasste der Turnierkalender der Nord- und Zentralamerikaliga (vollständiger Name: North America, Central America and Caribbean Division) wieder drei Nationenpreisturniere, die alle in der ersten Jahreshälfte durchgeführt wurden.

1. Prüfung: Vereinigte StaatenBearbeiten

Zum zweiten Mal fand das US-amerikanische Nationenpreisturnier in der selbsternannten Horse Capital of the World, Ocala, statt. Das CSIO 4*-Turnier eröffnete die Nationenpreissaison 2016, es wurde als fünfte Woche der hier durchgeführten Turnierserie Ocala Winter Circuit vom 16. bis 21. Februar 2016 ausgerichtet.

Alle Mannschaften kamen auf eine recht hohe Anzahl an Startpunkten, die Equipe der Vereinigten Staaten von Amerika gewann die Prüfung.

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf 2. Umlauf Strafpunkte (Gesamt) Stechen Preis-
geld
Wertungs-
punkte
Strafpunkte Strafpunkte Strafpunkte Zeit (s)
1 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten McLain Ward Rothchild 0 4
Lauren Hough Cornet (4) 8
Todd Minikus Babalou 0 (12)
Beezie Madden Breitling 0 1
0 13 13 38.950,50 US-$ 100
2 Mexiko  Mexiko Alberto Michán Warrant 4 (19)
Eugenio Garza Perez Bariano (8) 4
Federico Fernández Guru 4 4
Santiago Lambre Johnny Boy 1 4
9 12 21 22.580 US-$ 90
3 Kolumbien  Kolumbien (Mannschaft aus Südamerika) Daniel Bluman Sancha (8) 0
Mark Bluman Copa Cabana 4 (13)
Fernando Cárdenas Quincy Car 0 8
Roberto Teran Woklahoma 4 8
8 16 24 18.064 US-$
4 Australien  Australien (Mannschaft aus Asien/Australasien) Matthew Williams Valinski S 1 4
Harley Brown Apex (13) 8
Thomas McDermott Quick Petite Folie 10 5
Scott Keach Fedor 0 (12)
11 17 28 13.548 US-$
5 Irland  Irland (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) 21 12 33 9.032 US-$
6 Kanada  Kanada 24 21 45 6.209 US-$ 55
7 Neuseeland  Neuseeland (Mannschaft aus Asien/Australasien) 22 33 55 4.516 US-$
8 El Salvador  El Salvador 35 AUFG 45

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[3]

2. Prüfung: MexikoBearbeiten

Im Club Hipico Coapexpan in Xalapa fand das mexikanische Nationenpreisturnier statt. Das CSIO 4*-Turnier wurde vom 28. April bis 1. Mai 2016 ausgerichtet.

Im Nationenpreis gelang der Mannschaft Mexikos ein geschichtsträchtiger Erfolg. Erstmals seit 26 Jahren gewann Mexiko wieder einen Nationenpreis im Springreiten, dies gelang ihnen zuletzt im Jahr 1990 in Bratislava. Unter der Führung ihres Chefs d’Equipe, des ehemaligen US-amerikanischen Springreiters Norman Dello Joio, kamen die Mexikaner auf acht Strafpunkte und damit auf jeweils einen Hindernisabwurf Abstand zu den übrigen (zweitplatzierten) Mannschaften.[4]

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf 2. Umlauf Strafpunkte (Gesamt) Stechen Preis-
geld
Wertungs-
punkte
Strafpunkte Strafpunkte Strafpunkte Zeit (s)
1 Mexiko  Mexiko Nicolas Pizarro Temascaltepec 0 0
Juan Jose Zendejas Salgado Tino la Chapelle 4 (4)
Federico Fernández Guru (8) 4
Jose Antonio Chedraui Eguia La Bamba 0 0
4 4 8 696.000 MXN 100
2 Kanada  Kanada Yann Candele Showgirl (8) 4
Tiffany Foster Southwind 0 (5)
Elizabeth Gingras Floreen 4 4
Eric Lamaze Coco Bongo 0 0
4 8 12 402.000 MXN 85
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Jonathan McCrea Aristoteles V 4 4
Ali Wolff Quirie 4 0
Christine Mc Crea Dynamo (12) (4)
Richard Spooner Big Red 0 0
8 4 12 402.000 MXN 85

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[5]

3. Prüfung: KanadaBearbeiten

Nachdem im Jahr 2015 in Kanada nur das nicht für die Nationenpreisserie zählende Nationenpreisturnier in Calgary ausgetragen wurde, fanden im Jahr 2016 zwei Nationenpreise in Kanada statt: Neben Calgary wurde auch Langley in British Columbia als Turnierstandort ausgewählt. Veranstaltet wurde das CSIO 4*-Turnier vom 1. bis 5. Juni 2016 im Thunderbird Show Park, wo bereits seit Jahren auch Weltcupturniere durchgeführt werden.

Der für den Nord- und Zentralamerikaliga zählende Nationenpreis fand am Nachmittag des 3. Juni statt. Nach dem ersten Umlauf der Prüfung lag die Equipe Mexikos fehlerfrei mit deutlichen Vorsprung in Führung. Im zweiten Umlauf holte Kanada deutlich auf, konnte trotz Fehlerlosigkeit jedoch nicht mehr an die Mexikaner herankommen, so dass die Schlussreiter Kanadas und Mexikos gar nicht mehr an den Start gingen. Nach langjähriger Pause gelang Mexiko damit der zweite Nationenpreissieg binnen weniger Wochen.

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf 2. Umlauf Strafpunkte (Gesamt) Stechen Preis-
geld
Wertungs-
punkte
Strafpunkte Strafpunkte Strafpunkte Zeit (s)
1 Mexiko  Mexiko Juan Jose Zendejas Salgado Tino la Chapelle (12) 0
Patricio Pasquel Babel 0 4
Francisco Pasquel Naranjo 0 8
Alberto Michán Gigolo van de Broekkant 0 (N.GES.)
0 12 12 34,668 C $ 100
2 Kanada  Kanada Tiffany Foster Victor 0 0
Ben Asselin Veyron 4 0
Amy Millar Heros (13) 0
Eric Lamaze Coco Bongo 10 (N.GES.)
14 0 14 22.256 C $ 90
3 Irland  Irland (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) Daniel Coyle Tennyson 0 0
James Chawke Eros H 8 (12)
Jennifer Crooks Uryadi (9) 8
Conor Swail Grafton 0 0
8 8 16 16.692 C $
4 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Jonathan McCrea Special Lux 0 4
Karl Cook Tembla (9) (4)
Christine Mc Crea Nektarina B 9 0
Richard Fellers Flexible 0 4
9 8 17 11.984 C $ 70

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[6]

Gesamtwertung Nord- und ZentralamerikaligaBearbeiten

Mit zwei Siegen und einem zweiten Platz sicherte sich Mexiko klar den Finaleinzug. Als zweite Mannschaft der Nord- und Zentralamerikaliga sicherten sich die Vereinigten Staaten von Amerika den Startplatz für Barcelona.

Vereinigte Staaten  USA Mexiko  MEX Kanada  CAN Wertungs-
punkte[7]
1 Mexiko  Mexiko 90 100 100 290
2 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 100 85 70 255
3 Kanada  Kanada 55 85 90 230
4 El Salvador  El Salvador 45 45

Europa-Liga 1Bearbeiten

Identisch zum Vorjahr nehmen zehn Mannschaften an der Europa-Liga 1 (Europe Division 1) teil. Für diese Liga qualifizierten sich die Mannschaften anhand folgender Regelungen:

  1. Europäische Mannschaften, die im Nations Cup-Finale 2015 auf die Plätze eins bis drei kamen (Belgien, Großbritannien und die Niederlande)
  2. die führende Mannschaft der abschließenden Gesamtwertung der Europa-Liga 2 des Vorjahrs (Tschechien)
  3. die zweitplatzierte Mannschaft der abschließenden Gesamtwertung der Europa-Liga 2 des Vorjahrs, soweit diese zu den besten acht Mannschaften des Nationenpreisfinals 2015 gezählt hätte (was nicht der Fall war)
  4. weitere Mannschaften aus der letztjährigen Europa-Liga 1 anhand der Gesamtwertung des Vorjahres (Schweiz, Frankreich, Irland, Schweden, Deutschland und Italien)

Damit stieg nur Spanien aus der Europa-Liga 1 in die Europa-Liga 2 des Jahres 2016 ab. Die Abstiegsregeln für die Saison 2016 hingegen fallen schärfer aus: Die Europa-Liga 1 soll nur noch acht Mannschaften umfassen, was bereits bis zum Jahr 2013 der Fall war. Absteigen werden damit die Equipen, die sich am Ende der Saison 2016 auf den achten bis zehnten Platz der Gesamtwertung der Europa-Liga 1 befinden.[1]

1. Prüfung: BelgienBearbeiten

Auch im Jahr 2016 sollte das belgische Nationenpreisturnier im Lummen den Auftakt der europäischen Spitzenliga bilden. Das Turnier, welches vom 27. April bis zum 1. Mai 2016 durchgeführt werden sollte, war jedoch von starken Regenfällen an den Tagen vor den Turnier betroffen. Da die Bedingungen für ein 5*-Turnier nicht angemessen waren, wurde das Turnier weitgehend abgebrochen, lediglich die Rahmenprüfungen und das Flandrische Springderby wurden ausgetragen.[8]

Die Verbände von Belgien, Deutschland, Irland, Italien und Tschechien hatten Lummen als Prüfung, bei der sie Wertungspunkte sammeln wollen, ausgewählt. Da diesen Mannschaften durch die Absage ihr viertes Wertungsergebnis fehlen würde, wird an Stelle dessen ein Durchschnittsergebnis gewertet: Hierfür werden die Wertungspunkte der drei weiteren für die Gesamtwertung zählenden Wertungsturniere einer jeden Mannschaft zusammengerechnet und durch drei geteilt. Dieses Ergebnis geht zusätzlich in die Gesamtwertung ein.

2. Prüfung: FrankreichBearbeiten

 
Bestandteil der Mannschaft der drittplatzierten Franzosen: Roger-Yves Bost und Sydney Une Prince

Am Pfingstwochenende, vom 12. bis 15. Mai 2016, wurde in La Baule-Escoublac das französische Nationenpreisturnier ausgetragen. Der Nationenpreis fand am 13. Mai ab 14 Uhr statt.

Nach dem ersten Umlauf des Nationenpreises waren noch vier Equipen ohne Strafpunkte geblieben. Von diesen meisterte die Mannschaft der Niederlande den zweiten Umlauf (mit nur einem Zeitstrafpunkt) am besten und gewannen damit die Prüfung. Die deutsche Equipe, die nach dem ersten Umlauf nur auf Platz sechs lag, bekam im zweiten Umlauf als einzige keine Strafpunkte hinzu, womit sie sich auf den vierten Platz vorarbeiten konnte.

In La Baule erhielten folgende Mannschaften Wertungspunkte: Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die Niederlande.

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf 2. Umlauf Strafpunkte (Gesamt) Stechen Wertungs-
punkte
Strafpunkte Strafpunkte Strafpunkte Zeit (s)
1 Niederlande  Niederlande Wout-Jan van der Schans Aquila 0 0
Leopold van Asten Zidane 0 1
Jur Vrieling Glasgow van’t Merelsnest (8) 0
Willem Greve Carambole 0 (1)
0 1 1 100
2 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (Mannschaft aus der Nord- und Zentralamerikaliga) Lauren Hough Ohlala 0 (12)
Lucy Davis Barron (0) 0
Margie Goldstein-Engle Royce 0 0
Todd Minikus Babalou 0 4
0 4 4
3 Frankreich  Frankreich Pénélope Leprevost Flora de Mariposa 0 0
Simon Delestre Hermes Ryan 0 0
Kevin Staut Reveur de Hurtebise 4 (4)
Roger-Yves Bost Sydney Une Prince (4) 1
4 1 5 80
4 Deutschland  Deutschland Meredith Michaels-Beerbaum Fibonacci 8 0
Christian Ahlmann Epleaser van’t Heike 0 5
Daniel Deußer First Class van Eeckelghem 0 0
Ludger Beerbaum Chiara (12) 0
8 0 8 65
Schweiz  Schweiz Janika Sprunger Bonne Chance 0 4
Paul Estermann Lord Pepsi (12) 0
Martin Fuchs Clooney 0 (8)
Steve Guerdat Corbinian 0 4
0 8 8 65
6 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 0 12 12 55
7 Belgien  Belgien 9 9 18 50
8 Brasilien  Brasilien (Mannschaft aus Südamerika) 13 9 22

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[9]

3. Prüfung: ItalienBearbeiten

Vom 26. bis 29. Mai 2016 fand in der italienischen Hauptstadt zum 84. Mal der traditionsreiche CSIO Rom auf der Piazza di Siena im Park der Villa Borghese statt. Der Nationenpreis wurde am Nachmittag des 27. Mai durchgeführt.

Im ersten Umlauf der Prüfung blieb nur die Mannschaft Großbritanniens ohne Strafpunkte. Auch ihr Ergebnis von vier Strafpunkten war das beste Mannschaftsergebnis im zweiten Umlauf, so dass der Sieg mit acht Strafpunkten Vorsprung klar ausfiel. Wie bereits in La Baule startete die deutsche Equipe (die auch hier Wertungspunkte anstrebte) im zweiten Umlauf eine Aufholjagd, kam aber erneut nicht über eine Platzierung im Mittelfeld hinaus.

Neben Deutschland hatten auch Frankreich, die Niederlande, Großbritannien und Italien Rom ausgewählt, um hier Wertungspunkte zu sammeln.

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf 2. Umlauf Strafpunkte (Gesamt) Stechen Wertungs-
punkte
Strafpunkte Strafpunkte Strafpunkte Zeit (s)
1 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Ben Maher Tic Tac 0 (8)
Jessica Mendoza Spirit T 0 4
Michael Whitaker Cassionato (9) 0
John Whitaker Ornellaia 0 0
0 4 4 100
2 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (Mannschaft aus der Nord- und Zentralamerikaliga) Kent Farrington Voyeur 0 4
Callan Solem Wizard (8) 4
Laura Kraut Zeremonie 0 (4)
McLain Ward Azur 0 0
4 8 12
Frankreich  Frankreich Simon Delestre Hermes Ryan (12) 4
Kevin Staut Reveur de Hurtebise 0 4
Pénélope Leprevost Vagabond de la Pomme 0 0
Roger-Yves Bost Sydney Une Prince 4 (8)
4 8 12 85
4 Deutschland  Deutschland Marco Kutscher Van Gogh 4 0
Mario Stevens Brooklyn 5 (4)
Patrick Stühlmeyer Lacan (8) 1
Marcus Ehning Cornado NRW 0 4
9 5 14 70
5 Niederlande  Niederlande 4 16 20 60
6 Kanada  Kanada (Mannschaft aus der Nord- und Zentralamerikaliga) 9 13 22
7 Schweden  Schweden 8 16 24
Italien  Italien 4 20 24 47,5

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[10]

4. Prüfung: SchweizBearbeiten

In St. Gallen fand die Schweizer Etappe der Europa-Liga 1 des Nations Cups statt. Der CSIO Schweiz, das Nationenpreisturnier der Schweiz, wurde vom 2. bis 5. Juni 2016 im Stadion Gründenmoos ausgetragen.

Nach dem ersten Umlauf lag Deutschland auf dem ersten Platz, acht weitere Strafpunkte warfen die Mannschaft im zweiten Umlauf jedoch auf den zweiten Platz zurück. Diesen teilten sie sich gleich mit drei weiteren Equipen. Der Sieg ging hingegen an Irland, dessen Reiter mit den veränderten Bedingungen im zweiten Umlauf (einsetzender starker Regen) gut klarkamen und ohne Strafpunkte blieben.

Sowohl von Schweden als auch von der Schweiz gingen nur die Ergebnisse von drei Reitern in die Wertung ein, da sowohl Rolf-Göran Bengtsson als auch Martin Fuchs aufgrund von Blutspuren an ihren Pferden disqualifiziert wurden.[11]

Wertungspunkte erhielten in St. Gallen folgende Mannschaften: Belgien, Irland, Schweden, die Schweiz und Tschechien.

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf 2. Umlauf Strafpunkte (Gesamt) Stechen Preis-
geld
Wertungs-
punkte
Strafpunkte Strafpunkte Strafpunkte Zeit (s)
1 Irland  Irland Denis Lynch All Star 4 (4)
Greg Patrick Broderick Going Global 0 0
Bertram Allen Molly Malone V (10) 0
Cian O’Connor Good Luck 4 0
8 0 8 64.000 € 100
2 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (Mannschaft aus der Nord- und Zentralamerikaliga) Lauren Hough Ohlala 0 0
Lucy Davis Barron 4 0
Margie Goldstein-Engle Royce (8) 4
Todd Minikus Babalou 4 (4)
8 4 12 28.000 €
Deutschland  Deutschland Ludger Beerbaum Casello 4 4
Janne Friederike Meyer Goja (12) 4
Marcus Ehning Pret a Tout 0 0
Hans-Dieter Dreher Cool and Easy 0 (AUFG)
4 8 12 28.000 €
Frankreich  Frankreich Cédric Angot Saxo de la Cour 4 0
Fabrice Dumartin Cannavaro (12) 0
Timothee Anciaume Kiamon 4 (4)
Roger-Yves Bost Qoud’Coeur de la Loge 4 0
12 0 12 28.000 €
Schweden  Schweden Peder Fredricson All In 0 0
Malin Baryard-Johnsson Cue Channa 4 0
Rolf-Göran Bengtsson Unita (DISQ) (DISQ)
Helena Persson Bonzai H 8 0
12 0 12 28.000 € 75
6 Schweiz  Schweiz Martin Fuchs Clooney (DISQ) (DISQ)
Steve Guerdat Bianca 4 4
Paul Estermann Lord Pepsi 4 4
Romain Duguet Quorida de Treho 0 4
8 12 20 11.000 € 55
7 Belgien  Belgien 16 12 28 8.000 €
8 Tschechien  Tschechien 20 18 38 5.000 € 45

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[12]

5. Prüfung: NiederlandeBearbeiten

Der CHIO Rotterdam, das Nationenpreisturnier der Niederlande, wurde vom 22. bis zum 26. Juni 2016 durchgeführt. Im Nationenpreis von Rotterdam können folgende Mannschaften Wertungspunkte erhalten: Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Schweden und die Schweiz.

Bereits im ersten Umlauf setzte sich die Mannschaft der Niederlande ohne jeden Hindernisfehler an die Spitze des Feldes, bis auf die zweitplatzierten Equipen Deutschlands und der Schweiz (mit jeweils vier Strafpunkten) lagen die übrigen Mannschaften bereits weit zurück. Im zweiten Umlauf musste Maikel van der Vleuten als letzter Reiter der Niederlande überhaupt nicht mehr an den Start gehen, mit einem strafpunktfreien Endergebnis gewannen die Gastgeber. Die Schweiz konnte den zweiten Umlauf ebenso ohne zählende Strafpunkte beenden und kam so auf den zweiten Rang. Die deutsche Mannschaft, die vier championatserfahrene Reiter mit überwiegend nationenpreisunerfahren Pferden umfasste[13], kam auf den dritten Rang. Die weiteren Mannschaften folgten mit 13 bis 33 Strafpunkten auf den weiteren Plätzen, wobei die letzten beiden Plätze ausgerechnet beim für sie für die Gesamtwertung zählenden Nationenpreis von Rotterdam an Frankreich und Großbritannien gingen.

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf 2. Umlauf Strafpunkte (Gesamt) Stechen Preis-
geld
Wertungs-
punkte
Strafpunkte Strafpunkte Strafpunkte Zeit (s)
1 Niederlande  Niederlande Harrie Smolders Emerald (1) 0
Jur Vrieling Zirocco Blue 0 0
Willem Greve Carambole 0 0
Maikel van der Vleuten Verdi 0 (N.GES.)
0 0 0 64.000 € 100
2 Schweiz  Schweiz Janika Sprunger Bonne Chance 4 0
Martin Fuchs Clooney 0 0
Paul Estermann Castlefield Eclipse (19) (4)
Steve Guerdat Nino des Buissonnets 0 0
4 0 4 40.000 € 90
3 Deutschland  Deutschland Marco Kutscher Balermo 4 (12)
Daniel Deußer Equita van’t Zorgvliet (9) 0
Marcus Ehning Funky Fred 0 0
Ludger Beerbaum Casello 0 4
4 4 8 32.000 €
4 Schweden  Schweden Henrik von Eckermann Yajamila 8 4
Malin Baryard-Johnsson Cue Channa 1 0
Charlotte Mordasini Romane du Theil (8) (4)
Peder Fredricson All In 0 0
9 4 13 24.000 € 70
5 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (Mannschaft aus der Nord- und Zentralamerikaliga) 16 0 16 16.000 €
6 Belgien  Belgien 21 0 21 11.000 €
7 Frankreich  Frankreich 12 16 28 8.000 € 50
8 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 12 21 33 5.000 € 45

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[14]

6. Prüfung: SchwedenBearbeiten

Die schwedische Etappe der Europa-Liga 1 wurde vom 7. bis 10. Juli 2016 im Rahmen der Falsterbo Horse Show in Skanör med Falsterbo ausgetragen. In Falsterbo hatten folgende Mannschaften die Möglichkeit, Wertungspunkte zu sammeln: Irland, die Niederlande, Schweden, die Schweiz und Tschechien.

Gleich drei Mannschaften gelang es, den ersten Umlauf des Nationenpreises ohne Strafpunkte zu beenden. Mit vier Strafpunkten mehr schlossen Deutschland und die Niederlande den ersten Umlauf ab. Während die deutsche Equipe das zweitschlechteste Mannschaftsergebnis im zweiten Umlauf verzeichnen musste (Tschechien kam erneut deutlich abgeschlagen auf den letzten Rang), glückte der Schweiz das Idealergebnis: In beiden Umläufen ohne Strafpunkte, gewannen die Eidgenossen die Prüfung und sammelten zudem 100 Wertungspunkte für die Gesamtwertung.

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf 2. Umlauf Strafpunkte (Gesamt) Stechen Preis-
geld
Wertungs-
punkte
Strafpunkte Strafpunkte Strafpunkte Zeit (s)
1 Schweiz  Schweiz Janika Sprunger Bonne Chance 0 0
Werner Muff Pollendr 0 0
Paul Estermann Castlefield Eclipse 0 0
Romain Duguet Quorida de Treho (N.GES.) (AUFG)
0 0 0 64.000 € 100
2 Schweden  Schweden Malin Baryard-Johnsson Cue Channa 0 4
Henrik von Eckermann Yajamila 0 (4)
Rolf-Göran Bengtsson Unita 0 0
Peder Fredricson All In (0) 0
0 4 4 40.000 € 90
3 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Tim Stockdale Fleur de L’Aube 4 0
Tim Wilks Quelbora Merze 0 0
Emma O’Dwyer Figero 4 0
Joseph Clayton Con Man (4) (17)
8 0 8 24.000 €
Niederlande  Niederlande Jeroen Dubbeldam Zenith 0 4
Jur Vrieling Glasgow van’t Merelsnest (9) (4)
Wout-Jan van der Schans Aquila 4 0
Gerco Schröder London 0 0
4 4 8 24.000 € 70
Brasilien  Brasilien (Mannschaft aus Südamerika) Rodrigo Pessoa Cadjanine Z 0 8
Stephan de Freitas Barcha Landpeter do Feroleto 0 0
Doda de Miranda Cornetto K 0 0
Marlon Modolo Zanotelli Cash del Mar Z (4) (AUFG)
0 8 8 24.000 €
6 Irland  Irland 13 0 13 9.500 € 52,5
Deutschland  Deutschland André Thieme Conthendrix 0 0
Holger Wulschner Cha Cha Cha 4 8
Mario Stevens Brooklyn (4) (12)
Janne Friederike Meyer Goja 0 1
4 9 13 9.500 €
8 Tschechien  Tschechien 13 17 30 5.000 € 45

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[15]

7. Prüfung: IrlandBearbeiten

Aufgrund des Austragungszeitraums der Reitsportwettbewerbe bei den Olympischen Sommerspielen in der ersten Augusthälfte wurde die Dublin Horse Show im Jahr 2016 nicht wie traditionell im August, sondern bereits vom 20. bis 24. Juli durchgeführt. Damit war die irische Etappe in diesem Jahr auch nicht die Abschlussprüfung der Europa-Liga 1. Wertungspunkte erhielten in Dublin die Mannschaften von Frankreich, Irland, Italien, Schweden und Tschechien.

Gleich drei Mannschaften lagen nach dem ersten Umlauf des Nationenpreises, der am Nachmittag des 22. Juli 2016 ausgetragen wurde, in Führung: Irland, Italien und die Vereinigten Staaten von Amerika. Während die ersteren beiden mit jeweils vier Reitern in den zweiten Umlauf gingen und hier erneut ohne Fehler blieben, war die Equipe der Vereinigten Staaten geschwächt: Jessica Springsteen konnte ihr Pferd Cynar im ersten Umlauf zwei Mal nicht zum Überwinden des Wassergrabens bewegen. Daher ging sie im zweiten Umlauf, dessen Parcours identisch zum ersten Umlauf war, nicht an den Start. Aufgrund der Fehler von Lauren Hough und Georgina Bloomberg rutschte die Mannschaft im zweiten Umlauf auf den dritten Platz ab.

Zwischen Irland und Italien hingegen wurde ein Stechen erforderlich. Die Equipechefs beider Nationen wählten jeweils ihren ersten Reiter als Stechreiter aus. Vorlegen musste im Stechen Irland, das Denis Lynch in den Stechparcours schickte. Lynch zeigte, nachdem er im zweiten Umlauf noch einen Zeitstrafpunkt kassiert hatte, mit All Star einen schnellen Ritt mit guten Wendungen. Vor dem letzten Hindernis drückte All Star jedoch nach links weg und lief am Hindernis vorbei. Denis Lynch musste neu anreiten und bekam zu den vier Strafpunkten noch zwei Zeitstrafpunkte hinzu. Diese Ausgangslage konnte Piergiorgio Bucci als zweiter Reiter im Stechen nutzen und sicherte sich mit einer fehlerlosen Runde den Sieg für Italien.[16]

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf 2. Umlauf Strafpunkte (Gesamt) Stechen Preis-
geld
Wertungs-
punkte
Strafpunkte Strafpunkte Strafpunkte Zeit (s)
1 Italien  Italien Piergiorgio Bucci Casallo Z 0 0 0 47,85
Lorenzo de Luca Ensor de Litrange 0 0
Emilio Bicocchi Ares 0 (8)
Bruno Chimirri Tower Mouche (AUFG) 0
0 0 0 0 47,85 64.000 € 100
2 Irland  Irland Denis Lynch All Star 0 (1) 6 57,84
Greg Patrick Broderick Going Global 0 0
Bertram Allen Hector van d’Abdijhoeve (8) 0
Cian O’Connor Good Luck 0 0
0 0 0 6 57,84 40.000 € 90
3 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (Mannschaft aus der Nord- und Zentralamerikaliga) Lauren Hough Ohlala 0 8
Jessica Springsteen Cynar (AUSG) (N.GES.)
Georgina Bloomberg Lilli 0 4
Laura Kraut Cavalia 0 0
0 12 12 28.000 €
Schweden  Schweden Peder Fredricson Flip’s Little Sparrow 0 4
Angelie von Essen Newton Abbot 4 0
Charlotte Mordasini Romane du Theil (4) 4
Douglas Lindelöw Zacramento 0 (4)
4 8 12 28.000 € 75
5 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 12 4 16 13.500 €
Niederlande  Niederlande 8 8 16 13.500 €
7 Frankreich  Frankreich 12 12 24 8.000 € 50
8 Tschechien  Tschechien 18 12 30 5.000 € 45

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[17]

8. Prüfung: Vereinigtes KönigreichBearbeiten

Die Royal International Horse Show bildete den Rahmen für die achte Station der Europa-Liga 1. Das Nationenpreisturnier des Vereinigten Königreichs wurde in Hickstead vom 28. bis 31. Juli 2016 und damit nur eine Woche vor Beginn der Olympischen Reitsportwettbewerbe ausgetragen. Bei dieser letzten Etappe der Saison hatten noch Belgien, Deutschland, Großbritannien, Italien und die Schweiz die Möglichkeit, Wertungspunkte zu sammeln.

Der Termin wirkte sich auch auf das Starterfeld das am Nachmittag des 29. Juli ausgerichteten Nationenpreises aus, die Nationen brachten größtenteils Reiter an den Start, die nicht bei den Olympischen Spielen starten sollen. Nach dem ersten Umlauf lagen zwei Mannschaften in Führung, die Niederlande und Deutschland. Während die Niederländer im zweiten Umlauf gleich drei Mal zwölf Strafpunkte zu ihrem Ergebnis hinzu bekam und auf den letzten Platz zurückfiel, lief es für die deutsche Equipe deutlich besser. Nachdem Deutschland bei den zwei bisherigen Nationenpreisen, bei denen es Wertungspunkte sammeln konnte, nur im Mittelfeld gelandet war, brachte es in Hickstead vier A-Kader-Reiter an den Start, hiervon drei mit ihren besten Pferden. Ludger Beerbaum, der sich erst kurz vor der Olympia-Nominierung für Casello statt Chiara entschieden hatte, war wie schon so häufig als Schlussreiter für die deutsche Equipe ausgewählt worden und brauchte aufgrund der Leistung seiner Mannschaftskollegen mit Chiara in beiden Umläufen gar nicht mehr an den Start gehen – bereits nach dem dritten deutschen Reiter im zweiten Umlauf stand der Sieg fest.

Die nur mit einem Einzelreiter bei den Olympischen Spielen startberechtigten Iren bekamen im ersten Umlauf vier Strafpunkte auf ihr Konto, mit dem gleichen Ergebnis im zweiten Umlauf sicherten sie sich zusammen mit Belgien den zweiten Platz. Dem Gastgeber fehlte trotz des Starts von vier ihrer besten nicht olympiaqualifizierten Paare das nötige Glück, alle britischen Reiter kassierten im zweiten Umlauf vier oder acht Strafpunkte, was sie auf den sechsten Rang zurückwarf. Noch schlechter lief es für Italien, dass wie Irland nur über einen Olympiastartplatz im Springreiten verfügt und so in Hickstead einige ihrer stärksten Pferd-Reiter-Paare an den Start brachte, aufgrund von 24 Strafpunkten im zweiten Umlauf teilen sie sich den letzten Platz mit den Niederlanden und bekamen damit nur wenige Wertungspunkte für die Gesamtwertung.

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf 2. Umlauf Strafpunkte (Gesamt) Stechen Preis-
geld
Wertungs-
punkte
Strafpunkte Strafpunkte Strafpunkte Zeit (s)
1 Deutschland  Deutschland Meredith Michaels-Beerbaum Fibonacci 0 0
Janne Friederike Meyer Goja 0 0
Patrick Stühlmeyer Lacan 0 0
Ludger Beerbaum Chiara (N.GES.) (N.GES.)
0 4 4 64.000 € 100
2 Irland  Irland Bertram Allen Molly Malone V 4 4
Billy Twomey Diaghilev 0 (4)
Anthony Condon Aristio 0 0
Shane Breen Golden Hawk (AUFG) 0
4 4 8 36.000 €
Belgien  Belgien Olivier Philippaerts Challenge van de Begijnakker 4 4
Catherine van Roosbroeck Gautcho da Quinta (DISQ) (DISQ)
Niels Bruynseels Cas de Liberte 0 0
Karel Cox Cor van de Wateringhoeve 0 0
4 4 8 36.000 € 85
4 Schweiz  Schweiz Christina Liebherr Eagle Eye 4 4
Nadja Peter Steiner Capuera II 4 0
Claudia Gisler Cordel 0 (8)
Werner Muff Pollendr (4) 0
8 4 12 20.000 € 65
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (Mannschaft aus der Nord- und Zentralamerikaliga) Lillie Keenan Super Sox 4 0
Paris Sellon Adare 4 (4)
Katherine Dinan Dougie Douglas 4 0
Lauren Hough Cornet 8 0
12 0 12 20.000 €
6 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 4 16 20 11.000 € 55
7 Italien  Italien 4 24 28 6.500 € 47,5
Niederlande  Niederlande 0 28 28 6.500 €

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[18]

Gesamtwertung Europa-Liga 1Bearbeiten

Die meisten Wertungspunkte sammelten in der Saison 2016 die Niederländer. Aufgrund des fehlenden Ergebnisses der ersten Wertungsprüfung und dem daher ersatzweise ermittelten Durchschnittsergebnis für fünf Mannschaften lag auf der letzten Wertungsprüfung in dieser Saison eine noch größerer Spannung und Bedeutung als in den vorangegangenen Jahren. Belgien kam in Hickstead noch auf den zweiten Platz, schlechte Platzierungen in La Baule und St. Gallen drückten ihr Durchschnittsergebnis, so dass die Mannschaft zu den Absteigern der Saison gehört. Die Briten konnten zwar einen Sieg verzeichnen, drei hintere Plätze bei den übrigen zählenden Wertungsprüfungen brachten sie auf den achten Platz in der Gesamtwertung, so dass auch sie die Europa-Liga 1 verlassen müssen. Bereits als Außenseiter ging Aufsteiger Tschechien in die Saison, vier letzte Plätze bestätigten dies, so dass die Tschechen direkt wieder in die Europa-Liga 2 absteigen. Die übrigen sieben Mannschaften verbleiben in der Europa-Liga 1 und sind zudem für das Nationenpreisfinale in Barcelona qualifiziert.

Frankreich  FRA Italien  ITA Schweiz  SUI Niederlande  NED Schweden  SWE Irland  IRL Vereinigtes Konigreich  GBR Durchschnitts-
ergebnis a
Wertungs-
punkte[19]
1 Niederlande  Niederlande 100 60 100 75 335
2 Irland  Irland 100 52,5 90 80,83 323,33
3 Deutschland  Deutschland 65 70 100 78,33 313,33
4 Schweiz  Schweiz 55 90 100 65 310
5 Schweden  Schweden 75 70 90 70 305
6 Frankreich  Frankreich 80 85 50 50 265
7 Italien  Italien 47,5 100 47,5 64,17 259,17
8 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 55 100 45 55 255
9 Belgien  Belgien 50 50 85 61,67 246,67
10 Tschechien  Tschechien 45 45 45 45 180
a Durchschnitt aus den Ergebnissen der drei übrigen Wertungsprüfungen der Mannschaften, Erläuterung im Abschnitt 1. Prüfung: Belgien

Europa-Liga 2Bearbeiten

In der Europa-Liga 2 können alle europäischen Mannschaften Wertungspunkte sammeln, die nicht der Europa-Liga 1 angehörten. Im Jahr 2016 hat die Europa-Liga 2 sieben Wertungsprüfungen. Ein slowakischer und ein san-marinesischer Nationenpreis waren nicht mehr Teil der Turnierserie, hierfür kam mit Celje das slowenische Nationenpreisturnier hinzu.

Abweichend zum Vorjahr mussten die Mannschaften im Vorfeld nicht festlegen, wo sie Wertungspunkte sammeln wollen. In die Gesamtwertung gehen jedoch nur die besten vier Ergebnisse einer jeden Nation ein.

1. Prüfung: ÖsterreichBearbeiten

Das Linzer Pferdefestival, das österreichische Nationenpreisturnier, wurde vom 5. bis 8. Mai 2016 in Linz-Ebelsberg ausgetragen. Der Nationenpreis dieses CSIO 4*-Turniers wurde am 6. Mai ab 16 Uhr durchgeführt, es waren 13 Equipen am Start.

Nach dem ersten Umlauf lagen Polen und Norwegen auf den ersten beiden Plätzen, beide Equipen lediglich mit Zeitstrafpunkten. Beide Mannschaften zeigten im zweiten Umlauf ein deutlich schwächeres Ergebnis, dennoch reichte es für den Sieg bzw. den dritten Rang. Die erste von einer Reihe an Topplatzierungen errang die Ukraine mit dem zweiten Platz in Linz. Österreich und Luxemburg kamen in das Mittelfeld des Endklassements.

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf 2. Umlauf Strafpunkte (Gesamt) Stechen Preis-
geld
Wertungs-
punkte
Strafpunkte Strafpunkte Strafpunkte Zeit (s)
1 Polen  Polen Michał Kaźmierczak Que Pasa 1 5
Sandra Piwowarczyk-Bałuk Chabento (9) (18)
Jarosław Skrzyczyński Crazy Quick 0 4
Krzysztof Ludwiczak Zoweja 0 5
1 14 15 16.000 € 100
2 Ukraine  Ukraine Cassio Rivetti Fine Fleur du Marais 0 4
Oleksandr Onischtschenko Calcourt Falklund (8) (17)
Ferenc Szentirmai Zipper 8 4
René Tebbel Cooper 0 0
8 8 16 8.000 € 90
3 Norwegen  Norwegen Therese Henriksen Clarkes Ferro 1 5
Cecilie Hatteland Alex 0 8
John Gunvar Knutsen Zip (13) (17)
Nicholai Lindbjerg Coquette 1 5
2 18 20 6.000 € 80
4 Spanien  Spanien 13 9 22 3.000 € 67,5
Japan  Japan (Mannschaft aus Asien/Australasien) 8 14 22 3.000 €
6 Osterreich  Österreich Gerfried Puck Bionda 8 17
Christian Rhomberg Saphyr des Lacs 4 1
Astrid Kneifel Royal des Bissons (AUSG) (17)
Max Kühner Chardonnay 0 4
12 22 34 2.000 € 55
7 Luxemburg  Luxemburg Christian Weier Global 4 0
Charlotte Bettendorf Queltis 4 8
Marcel Ewen Orgueil Fontaine 4 21
12 29 41 1.000 € 50
8 Russland  Russland 14 42 56 45
9 Australien  Australien (Mannschaft aus Asien/Australasien) 16
10 Ungarn  Ungarn 17 35
11 Portugal  Portugal 20 0
Slowakei  Slowakei 20 0
13 Litauen  Litauen 54 0

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[20]

2. Prüfung: SlowenienBearbeiten

Erstmals war der CSIO Celje, seit 2014 das Nationenpreisturnier Sloweniens, eine Etappe des Furusiyya FEI Nations Cup. Das zweite Turnier der Europa-Liga 2 wurde vom 12. bis 15. Mai 2016 im Equestrian Centre Celje durchgeführt.

Nach dem ersten Umlauf des am Nachmittag des 13. Mai ausgetragenen Nationenpreises lagen die Ukraine und Österreich fehlerlos in Führung, auf dem dritten Platz fand sich Spanien mit einem Zeitstrafpunkt. Die übrigen neun Mannschaften folgten mit deutlichem Abstand. Die Dominanz dieser drei Equipen setzte sich auch im zweiten Umlauf fort, wobei Österreich jedoch zwölf Strafpunkte kassierte und auf den dritten Rang zurückfiel. Der Sieg ging an die für die Ukraine startende Mannschaft.

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf 2. Umlauf Strafpunkte (Gesamt) Stechen Preis-
geld
Wertungs-
punkte
Strafpunkte Strafpunkte Strafpunkte Zeit (s)
1 Ukraine  Ukraine René Tebbel Cooper 0 0
Oleksandr Onischtschenko Calcourt Falklund (1) 5
Ferenc Szentirmai Chadino 0 0
Ulrich Kirchhoff Gabbiano 0 (AUFG)
0 5 5 10.500 € 100
2 Spanien  Spanien Manuel Fernandez Saro Coreall (4) 8
Pilar Lucrecia Cordon Goriana van Klapscheut 0 (8)
Gerardo Menendez Cassino 0 0
Eduardo Álvarez Aznar Chatman 1 0
1 8 9 6.600 € 90
3 Osterreich  Österreich Gerfried Puck Bionda (4) 8
Christian Rhomberg Saphyr des Lacs 0 0
Roland Englbrecht Poorboy 0 (8)
Max Kühner Cielito Lindo 0 4
0 12 12 4.800 € 80
4 Luxemburg  Luxemburg Christian Weier Global 0 0
Victor Bettendorf Colchique du Gibet 8 (20)
Marcel Ewen Orgueil Fontaine (8) 9
Charlotte Bettendorf Queltis 4 0
12 9 21 3.300 € 70
5 Ungarn  Ungarn 12 12 24 1.575 € 57,5
Russland  Russland 12 12 24 1.575 € 57,5
7 Portugal  Portugal 8 24 32 825 € 47,5
Turkei  Türkei 16 16 32 825 € 47,5
9 Polen  Polen 21 40
10 Slowenien  Slowenien 24 35
11 Litauen  Litauen 26
Kroatien  Kroatien AUSG

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[21]

3. Prüfung: DänemarkBearbeiten

Ebenso wie der CSIO Celje, wurde auch der CSIO in Odense auf der Insel Fünen im Jahr 2016 zum dritten Mal ausgetragen. Das dänische Nationenpreisturnier, ein CSIO 3*, fand vom 18. bis 22. Mai 2016 statt.

Im ersten Umlauf des am 20. Mai ab 16:30 Uhr durchgeführten Nationenpreises kamen die Ukraine und Belgien auf jeweils vier Strafpunkte, was ihnen die gemeinsame Führung einbrachte. Im zweiten Umlauf sammelten fast alle teilnehmenden Equipen zweistellige Strafpunktanzahlen. Mit nur acht Strafpunkten kam die Ukraine auf das beste Ergebnis im zweiten Umlauf, so dass die Mannschaft mit deutlichem Abstand die Prüfung gewann.

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf 2. Umlauf Strafpunkte (Gesamt) Stechen Preis-
geld
Wertungs-
punkte
Strafpunkte Strafpunkte Strafpunkte Zeit (s)
1 Ukraine  Ukraine Cassio Rivetti Torgal de Virton 4 4
Ulrich Kirchhoff Gabbiano 0 4
Ferenc Szentirmai Zipper 0 (8)
René Tebbel Giljandro van den Bosrand (4) 0
4 8 12 8.400 € 100
2 Niederlande  Niederlande (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) Robert Ehrens Hisa 4 4
Stefanie van der Brink Baronescha 0 4
Suzanne Tepper Dyango (AUSG) (AUFG)
Jur Vrieling Glasgow van’t Merelsnest 1 4
5 12 17 6.750 €
3 Spanien  Spanien Diego Perez Bilbao Corrada 1 (13)
Armando Trapote Macao (8) 12
Laura Roquet Puignero Sandi Puigroq 5 0
Manuel Añón Rackel Chavannaise 1 0
7 12 19 5.250 € 80
4 Belgien  Belgien 4 21 25 2.925 € 65
Danemark  Dänemark 16 9 25 2.925 € 65
6 Finnland  Finnland 12 24 36 1.650 € 55
7 Deutschland  Deutschland (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) Nisse Lüneburg Cadensky (12) 8
Hans-Thorben Rüder Compagnon 8 (17)
Evi Bengtsson Ulika 0 5
Jan Wernke Queen Mary 4 12
12 25 37 1.200 €
8 Japan  Japan (Mannschaft aus Asien/Australasien) 18 AUFG 900 €
9 Schweden  Schweden (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) 20
10 Norwegen  Norwegen 21 35
11 Australien  Australien (Mannschaft aus Asien/Australasien) 23
12 Osterreich  Österreich Christoph Obernauer Magic 4
Josef Schwarz jun. Captain Future 8
Marianne Schindele Outlaw II 16
Christian Rhomberg Saphyr des Lacs (DISQ)
28
13 Polen  Polen 36

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[22]

4. Prüfung: PortugalBearbeiten

Das westlichste Nationenpreisturnier Europas, der CSIO 3* von Lissabon, fand vom 24. bis 29. Mai 2016 statt. Am Abend des 27. Mai wurde der Nationenpreis durchgeführt. Nach dem ersten Umlauf der Prüfung lagen Frankreich und Spanien fehlerlos auf dem ersten Platz. Während die Franzosen mit 24 Strafpunkten im zweiten Umlauf auf den fünften Rang zurückfielen, konnte sich Spanien mit nur vier Strafpunkten seinen Sieg sichern.

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf 2. Umlauf Strafpunkte (Gesamt) Stechen Preis-
geld
Wertungs-
punkte
Strafpunkte Strafpunkte Strafpunkte Zeit (s)
1 Spanien  Spanien Manuel Fernandez Saro U Watch (4) 4
Paola Amilibia Puig Notre Star de la Nutria 0 0
Sergio Alvarez Moya Arrayan 0 (8)
Eduardo Álvarez Aznar Fidux 0 0
0 4 4 8.471,71 € 100
2 Portugal  Portugal Antonio Matos Almeida Nikel de Presle 0 (AUSG)
Duarte Seabra Curra Quinn 5 4
Luis Sabino Gonçalves Filou Imperio Egipcio (8) 4
Mario Wilson Fernandes Saltho de la Roque 0 0
5 8 13 6.087,71 € 85
Vereinigtes Konigreich  Großbritannien (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) Anna Edwards Blazer B 4 1
Laura Robinson Jonti (4) 8
Tim Wilks Quelbora Merze 0 0
Louise Saywell Dassler 0 (17)
4 9 13 6.087,71 €
4 Belgien  Belgien (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) 13 10 23 3.852,71 €
5 Frankreich  Frankreich (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) 0 24 24 2.213,71 €
6 Italien  Italien (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) 12 26 38 1.766,71 €
7 Irland  Irland (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) 25 31 56 1.319,71 €
8 Brasilien  Brasilien (Mannschaft aus Südamerika) AUSG

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[23]

5. Prüfung: PolenBearbeiten

Zum zweiten Mal in Folge wurde das polnische Nationenpreisturnier in Sopot als CSIO 5* ausgetragen. Das Turnier wurde vom 9. bis 12. Juni 2016 durchgeführt, der Nationenpreis fand am 10. Juni ab 14 Uhr statt.

Mit einem weiteren Sieg sicherte sich die Ukraine schon vor Ende der Saison die Qualifikation für das Nationenpreisfinale in Barcelona. Die Equipe Österreichs kam auf den zweiten Rang, die im Vorjahr siegreiche Mannschaft Deutschlands kam auf den siebenten Platz.

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf 2. Umlauf Strafpunkte (Gesamt) Stechen Preis-
geld
Wertungs-
punkte
Strafpunkte Strafpunkte Strafpunkte Zeit (s)
1 Ukraine  Ukraine Cassio Rivetti Fine Fleur du Marais 0 0
Ulrich Kirchhoff Prince de la Mare 0 4
Ferenc Szentirmai Chadino (4) 0
René Tebbel Giljandro van den Bosrand 0 (N.GES.)
0 4 4 123.000  PLN 100
2 Osterreich  Österreich Julia Kayser Ushi 0 5
Christian Rhomberg Saphyr des Lacs 0 4
Roland Englbrecht Poorboy (9) (AUSG)
Max Kühner Chardonnay 0 0
0 9 9 76.000 PLN 90
3 Belgien  Belgien (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) Nicola Philippaerts Bisquet Balou C 0 0
Niels Bruynseels Cas de Liberte 0 4
Karel Cox Cor van de Wateringhoeve (8) 0
Jerome Guery Grand Cru van de Rozenberg 8 (4)
8 4 16 60.000 PLN
4 Spanien  Spanien 6 10 16 45.000 PLN 70
5 Danemark  Dänemark 9 9 18 30.000 PLN 60
6 Schweden  Schweden (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) 6 13 19 21.000 PLN
7 Deutschland  Deutschland (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) André Thieme Conthendrix 0 4
Denis Nielsen Cashmoaker (9) (13)
Mario Stevens Brooklyn 0 8
Patrick Stühlmeyer Lacan 4 4
4 16 20 15.000 PLN
8 Australien  Australien (Mannschaft aus Asien/Australasien) 2 19 21 10.000 PLN
9 Norwegen  Norwegen 10 37,5
Irland  Irland (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) 10
11 Japan  Japan (Mannschaft aus Asien/Australasien) 13
12 Russland  Russland 16
13 Polen  Polen 17
14 Italien  Italien (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) 20
15 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) 21

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[24]

6. Prüfung: UngarnBearbeiten

Zeitgleich zum deutschen Nationenpreisturnier in Aachen wurde der CSIO Budapest vom 14. bis 17. Juli 2016 durchgeführt. Das CSIO 3*-Turnier bildete den Rahmen für den ungarischen Nationenpreis.

In diesem Nationenpreis schied Luxemburg bereits nach dem ersten Umlauf aus, Österreich kam mit 20 Strafpunkten aus beiden Umläufen auf den fünften Rang. Zum ersten Mal in dieser Nations Cup-Saison stand der Sieger nach zwei Umläufen noch nicht fest, ein Stechen zwischen Italien und Ungarn musste die Entscheidung bringen. Beide Reiter leisteten sich vier Strafpunkte, Gábor Szabó benötigte für den Stechparcours jedoch drei Sekunden weniger als sein italienischer Konkurrent und sicherte damit den Sieg für die Gastgeber.

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf 2. Umlauf Strafpunkte (Gesamt) Stechen Preis-
geld
Wertungs-
punkte
Strafpunkte Strafpunkte Strafpunkte Zeit (s)
1 Ungarn  Ungarn Mariann Hugyecz Chacco Boy 0 0
Gábor Szabó Jr. Bolcsesz 0 4 4 39,52
Balázs Horváth Zordon 0 0
László Tóth Isti (AUFG) (4)
0 4 4 4 39,52 10.200 € 100
2 Italien  Italien Luca Maria Moneta Connery (4) (4)
Paolo Paini Ottava Meraviglia di Ca’ San Giorgio 0 0
Paolo Cannizzaro Cinnamon 4 0
Luca Marziani Tokyo du Soleil 0 0 4 42,79
4 0 4 4 42,79 8.000 € 90
3 Danemark  Dänemark Sören Pedersen Chaloubet 0 0
Rikke Haastrup Charleston K (8) 4
Torben Frandsen Highrise 4 4
Linnea Ericsson-Carey Quidam’s Flower 0 (AUFG)
4 8 12 4.800 € 80
4 Norwegen  Norwegen 8 8 16 2.400 € 70
5 Osterreich  Österreich Gerfried Puck Bionda 8 8
Christian Rhomberg Saphyr des Lacs 0 0
Christoph Obernauer Magic (8) (8)
Max Kühner Cielito Lindo 4 0
12 8 20 1.800 € 60
6 Polen  Polen 9 12 21 1.000 € 52,5
Russland  Russland 9 12 21 1.000 € 52,5
8 Schweiz  Schweiz (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) Evelyne Bussmann Fleury d’Aveline CH (8) 0
Fanny Queloz Tipsy du Terral 4 4
Adrian Schmid Camilla IX 8 8
Urs Fäh Quansas des Ivernons 0 (8)
12 12 24 800 €
9 Luxemburg  Luxemburg Christian Weier Global 4
Charlotte Bettendorf Safir III (8)
Marcel Ewen Zidane D 5
Victor Bettendorf Sorbier Blanc 4
13 40
10 Turkei  Türkei 17 35
11 Slowakei  Slowakei 21 0
12 Finnland  Finnland 24 0
13 Slowenien  Slowenien AUSG 0
14 Bulgarien  Bulgarien AUFG 0

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[25]

7. Prüfung: SpanienBearbeiten

Den Abschluss der Europa-Liga 2 bildete 2016 der CSIO Gijón. Das Nationenpreisturnier von Gijón war das zweite CSIO 5*-Turnier im Rahmen der Europa-Liga 2, es fand vom 24. bis 29. August 2016 statt.

Im Nationenpreis, der am Nachmittag des 27. August durchgeführt wurde, gelang nur wenigen Reitern ein fehlerfreier Ritt. Im ersten Umlauf gelang es nur der Mannschaft Großbritanniens, mit weniger als 12 Strafpunkten abzuschließen. Obwohl es im zweiten Umlauf zu weniger Fehlern kam, während Großbritannien 12 Strafpunkte kassierte, war der Vorsprung aus dem ersten Umlauf doch so groß, dass es für die Briten zum Sieg reichte. Auf den zweiten Rang kamen die Gastgeber, Spanien war nach Abzug des Streichergebnisses im zweiten Umlauf fehlerfrei geblieben.

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf 2. Umlauf Strafpunkte (Gesamt) Stechen Preis-
geld
Wertungs-
punkte
Strafpunkte Strafpunkte Strafpunkte Zeit (s)
1 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) Tim Stockdale Fleur de l’Aube 0 4
Joe Whitaker Lola V (8) (12)
Samuel Hutton Happydam 0 8
Robert Bevis Courtney Z 4 0
4 12 16 24.000,00 €
2 Spanien  Spanien Eduardo Álvarez Aznar Fidux 5 0
Armando Trapote Macao 4 (12)
Gerardo Menendez Mieres Cassino (12) 0
Sergio Álvarez Moya Arrayan 8 0
17 0 17 16.000,00 € 90
3 Niederlande  Niederlande (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) Doron Kuipers Zinius 4 0
Roelof Bril Arlando 4 4
Charlotte Verhagen Abache (13) (16)
Sanne Thijssen Captain Cooper 8 0
16 4 20 12.000,00 €
4 Schweiz  Schweiz (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) Nadja Peter-Steiner Capuera II (8) 0
Claudia Gisler Cordel 4 4
Vladya Reverdin Edison 5 4
Christina Liebherr Eagle Eye 5 (8)
14 8 22 8.000,00 €
5 Kanada  Kanada (Mannschaft aus der Nord- und Zentralamerikaliga) 12 12 24 5.000,00 €
6 Italien  Italien (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) 17 8 25 5.000,00 €
7 Frankreich  Frankreich (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) 16 13 29 3.000,00 €
8 Irland  Irland (Mannschaft aus der Europa-Liga 1) 17 20 37 3.000,00 €
9 Agypten  Ägypten (Mannschaft aus Afrika) 17
10 Mexiko  Mexiko (Mannschaft aus der Nord- und Zentralamerikaliga) 21
11 Portugal  Portugal 25 0
12 Norwegen  Norwegen 34 0

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[26]

Gesamtwertung Europa-Liga 2Bearbeiten

Für das Nations Cup-Finale qualifizieren sich aus der Europa-Liga 2 die zwei in der Gesamtwertung bestplatzierten Equipen, wobei pro Mannschaft maximal vier Ergebnisse in das Klassement eingehen. Bereits nach der fünften von acht Nationenpreisen hatte die Ukraine so viele Wertungspunkte gesammelt, dass ihnen einer der beiden Qualifikationsplätze nicht mehr zu nehmen war. Spanien sicherte sich den zweiten Startplatz für das Finale.

Osterreich  AUT Slowenien  SLO Danemark  DEN Portugal  POR Polen  POL Ungarn  HUN Spanien  ESP Wertungs-
punkte[27]
1 Ukraine  Ukraine 90 100 100 100 390
2 Spanien  Spanien (65) 90 80 100 (70) 90 360
3 Osterreich  Österreich 55 80 (0) 90 60 285
4 Norwegen  Norwegen 80 35 37,5 70 (0) 222,5
5 Danemark  Dänemark 70 60 80 210
6 Polen  Polen 100 40 0 (0) 52,5 192,5
Ungarn  Ungarn 35 57,5 100 192,5
8 Luxemburg  Luxemburg 50 70 40 160
9 Russland  Russland 45 57,5 0 52,5 155
10 Portugal  Portugal 47,5 85 0 132,5
11 Turkei  Türkei 47,5 35 82,5
12 Finnland  Finnland 55 0 55
13 Slowenien  Slowenien 35 0 35
14 Slowakei  Slowakei 0 0 0
Bulgarien  Bulgarien 0 0

FinaleBearbeiten

AllgemeinesBearbeiten

Zum vierten Mal war das Nations Cup-Finale, der Abschluss der Nationenpreisserie, zu Gast in Barcelona. Das Nationenpreisfinale wurde im Rahmen des CSIO Barcelona ausgerichtet. Das Turnier war als CSIO 5* ausgeschrieben und wurde vom 22. bis 25. September auf dem Gelände des Real Club de Polo de Barcelona durchgeführt.

Die erste Prüfung des Finals war eine Springprüfung nach Fehlern (ein Umlauf). Aus dieser Prüfung qualifizierten sich für die Abschlussprüfung die besten acht Mannschaften. Die Abschlussprüfung war als Springprüfung nach Fehlern und Zeit ausgeschrieben. Die Fehler aus der ersten Prüfung wurden nicht in die Abschlussprüfung mitgenommen. Bei einem Gleichstand auf dem ersten Platz (zu dem es kam) wurde die Abschlussprüfung in einem Stechen entschieden, in dem dann noch pro Mannschaft drei Reiter starteten.

Für die Mannschaften, die sich beim Finale nicht für die Abschlussprüfung qualifizierten, war eine Trostprüfung vorgesehen. Diese Prüfung war wie die Abschlussprüfung als Springprüfung mit einmalig möglichen Stechen ausgeschrieben, im Normalumlauf spielte Zeit jedoch nur im Bezug auf Zeitstrafpunkte eine Rolle.

MannschaftenBearbeiten

Anhand des Nations Cup-Reglements qualifizierten sich 18 Mannschaften für das Finale.

Aus den Ligen waren dies folgende Mannschaften:

Aus den Regionen ohne Nationenpreisligen wurden folgende Mannschaften für das Finalturnier benannt:

Neuseeland verzichtete auf die Teilnahme in Barcelona, ebenso wie Japan als Nachrücker für Neuseeland. Auch aus der Nahostliga erklärte sich nur Katar zu einem Start in Barcelona bereit, sowohl Saudi-Arabien als auch die Vereinigten Arabischen Emirate als Nachrücker verzichteten. Die beiden damit freigewordenen Startplätze wurden an Belgien und Großbritannien vergeben.

Nach dem Untertauchen von Oleksandr Onyschtschenko und dem Verkauf etlicher Pferde der für die Ukraine startenden Reiter zog die Ukraine ihre Startbereitschaft für das Nationenpreisfinale zurück. Aus der Europa-Liga 2 wurde Österreich als Nachrücker benannt.[28][29]

ErgebnisseBearbeiten

QualifikationsprüfungBearbeiten

Belgien, Vorjahressiegermannschaft des Nationenpreisfinals, blieb in der Qualifikationsprüfung ohne Fehler. Dies gelang auch Deutschland und die Vereinigten Staaten. Der Parcours der Prüfung war selektiv gebaut, sechs der 18 Mannschaften kamen auf ein Ergebnis von über 20 Strafpunkten.

Mannschaft Reiter Pferd Strafpunkte
1 Belgien  Belgien Nicola Philippaerts Bisquet Balou C (4)
Niels Bruynseels Cas de Liberte 0
Jérôme Guery Grand Cru van de Rozenberg 0
Gregory Wathelet Coree 0
0
Deutschland  Deutschland Christian Ahlmann Taloubet Z 0
Marcus Ehning Pret A Tout 0
Daniel Deußer First Class van Eeckelghem 0
Ludger Beerbaum Casello (4)
0
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Lauren Hough Ohlala 0
Audrey Coulter Capital Colnardo (8)
Lucy Davis Barron 0
Laura Kraut Zeremonie 0
0
4 Schweiz  Schweiz Romain Duguet Quorida de Treho (8)
Steve Guerdat Corbinian 0
Paul Estermann Lord Pepsi 4
Martin Fuchs Clooney 0
4
Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Nick Skelton Big Star 0
Michael Whitaker Viking 0
Scott Brash Ursula XII 4
John Whitaker Ornellaia (8)
4
Italien  Italien Piergiorgio Bucci Casallo Z 0
Lorenzo de Luca Ensor de Litrange LXII 0
Gianni Govoni Antonio 4
Bruno Chimirri Tower Mouche (4)
4
7 Niederlande  Niederlande Harrie Smolders Emerald 0
Maikel van der Vleuten Arera C 8
Jeroen Dubbeldam Carusso (8)
Gerco Schröder London 0
8
Irland  Irland Shane Breen Golden Hawk (8)
Darragh Kenny Go Easy de Muze 4
Denis Lynch All Star 4
Greg Patrick Broderick Going Global 0
8
9 Brasilien  Brasilien b 8
10 Katar  Katar 10
11 Frankreich  Frankreich 12
12 Spanien  Spanien 16
13 Osterreich  Österreich Gerfried Puck Bionda 12
Christian Rhomberg Saphyr des Lacs 8
Julia Kayser Cayetano Z 4
Max Kühner Cielito Lindo (12)
24
14 Agypten  Ägypten 25
Kolumbien  Kolumbien 25
16 Mexiko  Mexiko 28
17 Schweden  Schweden 30
18 Australien  Australien 37
b Brasilien kam wie die Niederlande und Irland auf acht Strafpunkte. Bei Punktgleichheit auf dem achten Rang sieht das Reglement vor, das hier die Zeit der jeweils besten Reiter der Mannschaften als Unterscheidungskriterium herangezogen wird. Bei allen drei Equipen war dies ein fehlerfreier Reiter, Brasilien kam hierbei jedoch auf die langsamste Zeit und wird daher auf dem neunten Platz geführt.

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[30]

TrostprüfungBearbeiten

Der Challenge Cup, die Trostprüfung für die nicht für die Abschlussprüfung qualifizierten Mannschaften sollte zunächst am Abend des 23. September 2016 durchgeführt werden. Aufgrund von Starkregen wurde die Prüfung jedoch abgesagt. Damit wäre Spanien anhand des Ergebnisses der Qualifikationsprüfung in die Europa-Liga 1 des Jahres 2017 aufgestiegen.[31] Aufgrund des Protestes mehrerer Equipechefs entschied man sich daraufhin, die erste Prüfung des Sonntags abzusagen und an deren Stelle den Challenge Cup nachzuholen.[32]

Der Parcours stellte die Mannschaften vor eine große Herausforderung: Alle Equipen kamen auf zweistellige Strafpunktzahlen, bis zum vorletzten Reiter gelang es keinem Reiter ohne Strafpunkte zu bleiben. Auch nur zwei Reiter kamen mit einem Zeitstrafpunkt in das Ziel. Vor den jeweils letzten Reiter lagen Katar und Brasilien mit jeweils 12 Strafpunkten in Führung. Bassem Hassan Mohammed bekam mit Dejavu für Katar vier Strafpunkte. Damit hatte Pedro Veniss als letzter Reiter die Entscheidung in seiner Hand. Sein Mannschaftskollege Stephan de Freitas Barcha war gestürzt, so dass für Brasilien kein Streichergebnis mehr möglich war. Veniss hielt dem Druck stand und blieb mit Quabri de L’Isle als einziger Reiter fehlerfrei, damit gewann Brasilien die Prüfung. Von den Mannschaften der Europa-Liga 2 kam Spanien auf den vierten Rang und Österreich auf den achten Rang, so dass sich Spanien auf diesem Weg den Aufstieg sicherte.

Mannschaft Reiter Pferd Strafpunkte Preisgeld
1 Brasilien  Brasilien Rodrigo Pessoa Cadjanine Z 4
Stephan de Freitas Barcha Landpeter do Feroleto (AUSG)
Yuri Mansur Guerios Babylotte 8
Pedro Veniss Quabri de L’Isle 0
12 80.375 €
2 Katar  Katar Hamad Ali Mohamed Al Attiyah Appagino 8
Ali bin Chalid Al Thani First Devision (8)
Ali Al Rumaihi Gunder 4
Bassem Hassan Mohammed Dejavu 4
16 65.375 €
3 Kolumbien  Kolumbien Roberto Teran Tafur Brilliant du Rouet 1
René Lopez Con Dios III (13)
Andres Peñalosa Cisco’s Zidane (AUFG)
Carlos Enrique Lopez Lizarazo Admara 4
18 50.375 €
4 Spanien  Spanien Manuel Fernandez Saro U Watch 5
Pilar Lucrecia Cordon Gribouille du Lys (12)
Gerardo Menendez Mieres Cassino 8
Sergio Álvarez Moya Carlo 8
21 30.375 €
Frankreich  Frankreich Kevin Staut Reveur de Hurtebise 8
Philippe Rozier Rahotep de Toscane 12
Roger-Yves Bost Sydney Une Prince (AUFG)
Pénélope Leprevost Flora de Mariposa 1
21 30.375 €
6 Australien  Australien James Paterson-Robinson Amarillo 5
Julia Hargreaves Vedor 15
Evie Buller Stanley (25)
Edwina Tops-Alexander Ego van Orti 5
25 15.375 €
7 Schweden  Schweden Peder Fredricson Zaloubet 16
Angelie von Essen Newton Abbot 5
Charlotte Mordasini Romane du Theil (21)
Rolf-Göran Bengtsson Clarimo 5
26 7.875 €
8 Osterreich  Österreich Gerfried Puck Bionda (AUFG)
Christian Rhomberg Saphyr des Lacs 4
Julia Kayser Cayetano Z 12
Max Kühner Cielito Lindo 13
29 7.875 €
9 Mexiko  Mexiko Nicolas Pizarro Temascaltepec 12
Patricio Pasquel Babel 12
Federico Fernández Guru 9
Jose Antonio Chedraui Eguia Ninloubet 13
33 7.875 €
10 Agypten  Ägypten Mohamed Taher Zeyada Zarco 21
Mohamed Talaat Connaught 7
Abdel Said California 8
Karim El Zoghby Amelia (N.GES.)
36 4.125 €

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[33]

Abschlussprüfung (Nations Cup-Finale 2016)Bearbeiten

Am Abend des 24. September 2016 wurde die Abschlussprüfung des Nations Cup-Finals ausgerichtet. Das Reglement der mit 1,5 Millionen Euro sehr hoch dotierten Prüfung war im Vergleich zu den Vorjahren leicht verändert worden: In einem eventuell erforderlichen Stechen (zu dem es seit Wiedereinführung des Nationenpreisfinals noch nicht gekommen war) mussten nicht mehr drei Reiter pro Mannschaft an den Start gehen, sondern nur noch ein zuvor vom Equipechef benannter Reiter.[34]

Anders als im Vorjahr kam es zu einigen Ritten ohne Hindernisfehler, stattdessen war die Zeit mit 76 Sekunden so knapp gewählt, dass es zu Zeitfehlern kam. Zwei Mannschaften dominierten die Prüfung: Großbritannien und Deutschland. Beide Mannschaften hatten im Vergleich zur Qualifikationsprüfung je einen Reiter ausgetauscht, aufgrund eines leichten Fiebers von Daniel Deußers Wallach war Janne Friederike Meyer nachgerückt.

Die deutsche Mannschaft musste einen Hindernisfehler von Marcus Ehning hinnehmen, Großbritannien erhielt 12 Startpunkte von ihrer Nachrückerin Jessica Mendoza. Alle weiteren Reiter der beiden Nationen blieben mit ihren Pferden fehlerfrei, so auch Ludger Beerbaum bei seinem 134. und letzten Nationenpreis für Deutschland. Somit konnten die strafpunktbelasteten Ergebnisse gestrichen werden, beide Mannschaften kamen auf ein fehlerfreies Gesamtergebnis. Die Equipe der Vereinigten Staaten hatte sich mit zwei fehlerlosen Ritten zum Ende hin noch nach vorne arbeiten können, gefährdete die Spitzengruppe jedoch nicht mehr und kam damit auf den dritten Rang.

Somit kam es zum ersten Mal in diesem Jahrzehnt zu einem Stechen um den Sieg im Nationenpreisfinale. Zunächst musste Großbritannien vorlegen: Wie bei ihrem Einzelolympiasieg wenige Wochen zuvor mussten Nick Skelton und Big Star mit einem zügigen fehlerfreien Ritt die Konkurrenz unter Druck setzen. Skelton kam ohne Strafpunkte in 41,57 Sekunden in das Ziel. Deutschland schickte Marcus Ehning mit Pret A Tout in das Stechen. Wie in ihrer letzten gemeinsamen Prüfung vier Wochen zuvor im Großen Preis von Münster, so waren Ehning und Pret A Tout auch in Barcelona nicht zu schlagen, beide kamen ohne Fehler in unter 40 Sekunden in das Ziel. Für Marcus Ehning war dies der zweite Sieg binnen eines Tages (er hatte am Nachmittag mit Funky Fred den Queen’s Cup gewonnen), für Deutschland war es der erste Sieg der Nationenpreisserie nach 2012.

Mannschaft Reiter Pferd 1. Umlauf Stechen Preis-
geld
Strafpunkte Zeit (s) Strafpunkte Zeit (s)
1 Deutschland  Deutschland Christian Ahlmann Taloubet Z 0
Marcus Ehning Pret A Tout (4) 0 39,80
Janne Friederike Meyer Goja 0
Ludger Beerbaum Casello 0
0 0 39,80 500.000 €
2 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Nick Skelton Big Star 0 0 41,57
Michael Whitaker Viking 0
Jessica Mendoza Spirit T (12)
Scott Brash Ursula XII 0
0 0 41,57 300.000 €
3 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Lauren Hough Ohlala 4 73,32
Audrey Coulter Capital Colnardo (8) (74,60)
Lillie Keenan Super Sox 0 74,47
Laura Kraut Zeremonie (4) 74,01
4 221,80 200.000 €
4 Italien  Italien Piergiorgio Bucci Casallo Z (8) (72,54)
Lorenzo de Luca Ensor de Litrange LXII 0 72,53
Gianni Govoni Antonio 1 76,06
Bruno Chimirri Tower Mouche 4 74,44
5 223,03 135.000 €
5 Irland  Irland Shane Breen Golden Hawk (8) (75,30)
Darragh Kenny Go Easy de Muze 0 74,87
Denis Lynch All Star 1 76,42
Greg Patrick Broderick Going Global 4 74,52
5 225,81 110.000 €
6 Schweiz  Schweiz Romain Duguet Quorida de Treho 0 74,68
Steve Guerdat Corbinian (8) 75,26
Paul Estermann Lord Pepsi 1 76,91
Martin Fuchs Clooney 4 74,75
5 226,34 90.000 €
7 Belgien  Belgien Nicola Philippaerts Bisquet Balou C 4 70,58
Niels Bruynseels Cas de Liberte 8 74,38
Jérôme Guery Grand Cru van de Rozenberg (8) (75,43)
Gregory Wathelet Coree 4 72,03
16 216,99 85.000 €
8 Niederlande  Niederlande Harrie Smolders Emerald (9) (76,69)
Maikel van der Vleuten Arera C 8 75,50
Jeroen Dubbeldam Carusso 4 75,42
Gerco Schröder London 8 74,35
20 225,27 80.000 €

(Ausgeklammerte Strafpunkte zählen als Streichergebnis nicht für das Mannschaftsergebnis)[35]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Rules Furusiyya FEI Nations Cup Series@1@2Vorlage:Toter Link/fei.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Version mit Markierung der Änderungen, Stand 11. Mai 2016 (englisch)
  2. Ergebnis Nations Cup al-Ain 2016
  3. Ergebnis Nationenpreis Ocala 2016
  4. Mexico posts historic Furusiyya Nations Cup victory in Coapexpan, Louise Parkes für die FEI, 30. April 2016 (englisch)
  5. Ergebnis Nationenpreis Xalapa-Coapexpan 2016
  6. Ergebnis Nationenpreis Langley 2016
  7. Gesamtwertung Nord- und Zentralamerikaliga (PDF)
  8. Lummen sagt Nationenpreis ab, St. Georg, 27. April 2016
  9. Ergebnis Nationenpreis La Baule 2016
  10. Ergebnis Nationenpreis Rom 2016
  11. St. Gallen: Überzeugender Auftritt der irischen Springreiter, Deutschland teilen sich Rang zwei, St. Georg, 3. Juni 2016
  12. Ergebnis Nationenpreis St. Gallen 2016
  13. Rotterdam: Fliegende Holländer ohne Fehler zum Nationenpreissieg, St. Georg, 24. Juni 2016
  14. Ergebnis Nationenpreis Rotterdam 2016
  15. Ergebnis Nationenpreis Falsterbo 2016
  16. Dublin: Nationenpreis-Duell Italien gegen Irland, St. Georg, 23. Juli 2016
  17. Ergebnis Nationenpreis Dublin 2016
  18. Ergebnis Nationenpreis Hickstead 2016
  19. Gesamtwertung Europa-Liga 1 (Memento des Originals vom 29. Juli 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/inside.fei.org (PDF)
  20. Ergebnis Nationenpreis Linz 2016
  21. Ergebnis Nationenpreis Celje 2016
  22. Ergebnis Nationenpreis Odense 2016 (PDF)
  23. Ergebnis Nationenpreis Lissabon 2016 (PDF)
  24. Ergebnis Nationenpreis Sopot 2016 (PDF)
  25. Ergebnis Nationenpreis Budapest 2016 (PDF)
  26. Ergebnis Nationenpreis Gijón 2016 (PDF)
  27. Endstand Gesamtwertung Europa-Liga 2
  28. Barcelona, wir kommen: Österreich ist im Nationenpreisfinale!, Pferderevue, 9. September 2016
  29. Barcelona: Ukraine nicht beim Finale der FEI-Nationenpreisserie dabei, St. Georg, 9. September 2016
  30. Ergebnis Qualifikationsprüfung Nations Cup-Finale 2016 (PDF)
  31. Absage vom Longines Challenge Cup könnte herben Rückschlag für Österreich bedeuten, eqwo.net, 24. September 2016
  32. Interview mit Marcus Wallishauser: was passiert mit dem Longines Challenge Cup?, eqwo.net, 25. September 2016
  33. Ergebnis Trostprüfung Nations Cup-Finale 2016 (PDF)
  34. Rules Furusiyya FEI Nations Cup™ Series, Effective for season 2016, 14.7.3 Third Furusiyya FEI Nations Cup™ Competition (Final Competition) (Memento des Originals vom 25. September 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/inside.fei.org (PDF)
  35. Ergebnis Abschlussprüfung Nations Cup-Finale 2016 (PDF)