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Friedrich von Heimburg

deutscher Verwaltungs- und Hofbeamter und Parlamentarier

Friedrich (Fritz) August Gerhard Karl von Heimburg (* 8. November 1859 in Oldenburg (Oldb); † 31. März 1935 in Bad Reichenhall) war ein deutscher Verwaltungs- und Hofbeamter und Parlamentarier.

LebenBearbeiten

Friedrich von Heimburg studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Göttingen, München und Berlin. 1881 wurde er Mitglied des Corps Bremensia Göttingen.[1] 1882 schloss er sich dem Corps Franconia München an.[2] Nach dem Studium trat er in den preußischen Staatsdienst ein. 1893 wurde er Landrat des Kreises Biedenkopf.[3] 1907 wechselte er als Landrat in den Landkreis Wiesbaden.[4] 1918 wurde er für kurze Zeit Polizeipräsident von Wiesbaden.[5] Anschließend lebte er in München und zuletzt in Herrsching am Ammersee.[6][7]

Von Heimburg war preußischer Kammerherr.[8] Er war Hauptmann der Landwehr und Zweiter Vorsitzender der hessischen Landwirtschaftskammer.

1899 zog er als Mitglied der Deutschkonservativen Partei für den Wahlkreis Wiesbaden 1 (Biedenkopf) in das Preußische Abgeordnetenhaus, dem er bis 1918 angehörte. Er gehörte weiterhin dem Provinziallandtag der Provinz Hessen-Nassau und von 1897 bis 1917 dem Nassauischen Kommunallandtag an.

LiteraturBearbeiten

  • Bernhard Mann: Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus 1867–1918 (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 3). Droste, Düsseldorf 1988, ISBN 3-7700-5146-7, S. 171.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kösener Korpslisten 1910, 63, 893
  2. Kösener Korpslisten 1910, 172, 439
  3. Landkreis Biedenkopf Verwaltungsgeschichte und Landräte auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)
  4. Untertaunuskreis Verwaltungsgeschichte und Landräte auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)
  5. Stadtkreis Wiesbaden Verwaltungsgeschichte, Erster Bürgermeister/Oberbürgermeister und Polizeiverwalter/Polizeipräsidenten auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)
  6. Kösener Corpslisten 1930, 108, 442
  7. Kösener Corpslisten 1960, 106, 460
  8. Kösener Corpslisten 1960, 39, 868