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Der Frölunda HC (auch Frölunda Indians, früher Västra Frölunda HC) ist ein schwedischer Eishockeyverein aus Göteborg.

Frölunda HC
Größte Erfolge
Vereinsinformationen
Geschichte Västra Frölunda IF (1944–1984)
Västra Frölunda HC (1984–2004)
Frölunda HC (seit 2004)
Vereinsfarben rot, grün und weiß
Liga Svenska Hockeyligan
Spielstätte Scandinavium
Kapazität 12.044 Plätze
Cheftrainer Roger Rönnberg
Kapitän Joel Lundqvist
Saison 2017/18 3. Platz, Playoff-Viertelfinale

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

 
Das Scandinavium, Spielstätte der Indians

Der Verein ist nach einem Göteborger Stadtteil benannt und war bis 1984 eine Sektion des Sportclubs Västra Frölunda IF. Dieser Club entstand 1930 und seit etwa 1944 gehörte Eishockey zum Programm. 1965 konnte die Mannschaft zum ersten Mal die schwedische Meisterschaft gewinnen. Zwei weitere Meisterschaften folgten in jüngerer Zeit, und zwar 2003 sowie 2005. Zuvor war Frölunda HC 1984 aus der Elitserien abgestiegen, konnte aber 1990 den Wiederaufstieg feiern. Die Heimspiele trägt der Verein überwiegend in der Mehrzweckhalle Scandinavium aus.

Im Frühjahr 2006 gelang dem Verein im Halbfinale der schwedischen Meisterschaft gegen Linköpings HC eine unvorstellbare Aufholjagd. Nachdem man in der Best of Seven-Serien schon mit 1:3 Spielen zurücklag, konnte die Mannschaft das Verhältnis noch zu einem 4:3 umwandeln und das Finale erreichen. Dort verlor Frölunda dann im sechsten Spiel der Best-of-Seven-Reihe mit 5:3 gegen Färjestad BK, nachdem sie bereits mit 2:3 in der Best-of-Seven-Reihe zurücklagen, und wurde Vizemeister.

In der Saison 2014/15 erreichte Frölunda das Finale der ersten Austragung der Champions Hockey League, welches gegen Luleå HF verloren wurde. Das Finale im folgenden Jahr gewann Frölunda hingegen auswärts gegen die finnische Mannschaft Oulun Kärpät. Kurze Zeit später konnte man die vierte nationale Meisterschaft gewinnen. In der Saison 2016/17 wurde das Finale gegen die tschechische Mannschaft HC Sparta Prag gewonnen und 2018/19 auch das Finale gegen den EHC Red Bull München. Anschließend feierte man im Frühjahr die fünfte Meisterschaft.

Spieler und TrainerBearbeiten

Kader der Saison 2018/19Bearbeiten

Stand: 13. Juni 2018

Nr. Nat. Spieler Pos. Geburtsdatum im Team seit Geburtsort
33 Schweden  Johan Mattsson G 25. April 1992 2017 Huddinge, Schweden
8 Schweden  Viktor Ekbom D 01. Juni 1989 2018 Falköping, Schweden
15 Schweden  Anders Grönlund D 03. Januar 1989 2018 Piteå, Schweden
6 Schweden  Kristoffer Gunnarsson D 26. Februar 1997 2015 Borås, Schweden
10 Schweden  Gustav Lindström D 20. Oktober 1998 2018 Östervåla, Schweden
18 Norwegen  Mattias Nørstebø D 03. Juni 1995 2016 Trondheim, Norwegen
56 Kanada  Jonathan Sigalet D 12. Februar 1986 2016 Vancouver, British Columbia, Kanada
16 Schweden  Filip Westerlund D 17. April 1999 2016 Härnösand, Schweden
72 Schweden  Patrik Carlsson C 03. November 1987 2015 Kungälv, Schweden
43 Schweden  Jesper Emanuelsson W 30. März 1999 2017 Skövde, Schweden
46 Schweden  Oliwer Fjellström W 06. Februar 1999 2017 Lidköping, Schweden
12 Schweden  Max Friberg RW 20. November 1992 2017 Skövde, Schweden
59 Schweden  Simon Hjalmarsson RW 01. Februar 1989 2016 Värnamo, Schweden
40 Finnland  Joel Mustonen C 18. September 1992 2017 Oulu, Finnland
81 Vereinigte Staaten  Ryan Lasch F 22. Januar 1987 2017 Lake Forest, Kalifornien, USA
20 Schweden  Joel Lundqvist – C C 02. März 1982 2009 Åre, Schweden
51 Norwegen  Mats Rosseli Olsen RW 29. April 1991 2012 Oslo, Norwegen
9 Schweden  Tim Söderlund C 23. Januar 1998 2018 Skellefteå, Schweden
17 Schweden  Sebastian Stålberg C 06. März 1990 2015 Lerum, Schweden
7 Schweden  Pathrik Westerholm C 06. Januar 1992 2017 Karlskrona, Schweden
27 Schweden  Ponthus Westerholm W 06. Januar 1992 2017 Karlskrona, Schweden

TrainerBearbeiten

MannschaftskapitäneBearbeiten

TopscorerBearbeiten

 
Niklas Andersson gehört zu den Topscorern der Indians

Die folgende Liste enthält die Top 10 der besten Punktesammler des Frölunda HC seit 1975/76. Fett gekennzeichnete Spieler sind in der Saison 2009/10 für Frölunda aktiv.
Legende: Pos = Position, GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte

Name Pos GP G A Pts
Niklas Andersson LW 635 223 360 583
Patrik Carnbäck LW 553 216 274 490
Jonas Johnson C 532 158 220 378
Jörgen Pettersson LW 357 188 141 329
Peter Gustavsson C 414 157 157 314
Stefan Larsson D 684 136 174 310
Christer Kellgren LW 342 162 144 306
Peter Ström RW 574 108 162 270
Tomi Kallio RW 280 127 142 269
Peter Berndtsson C 476 112 153 265

Gesperrte TrikotnummernBearbeiten

Der Frölunda HC sperrte am 3. März 2002 folgende fünf Nummern:

Mitglieder der IIHF Hall of FameBearbeiten

  • Ulf Sterner, drei Spielzeiten für Frölunda, bevor er 1964 in die NHL wechselte, aufgenommen 2001.[1]
  • Ronald „Sura Pelle“ Pettersson, 252 Spiele für das Schwedische Nationalteam, aufgenommen 2004.[1]

Christian Ruuttu[2] und Jorma Salmi[3] wurden 2003 in die finnische Hockey Hall of Fame aufgenommen.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b iihf.com, Complete list of IIHF Hall of Fame Inductees from 1997-2006 (Memento vom 11. Dezember 2006 im Internet Archive), abgerufen am 10. September 2012
  2. Finnische Hockey Hall of Fame, Christian Ruutu, abgerufen am 10. September 2012
  3. Finnische Hockey Hall of Fame, Jorma Salmi, abgerufen am 10. September 2012

WeblinksBearbeiten

  Commons: Frölunda HC – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien