Hauptmenü öffnen

Folker Bohnet

deutscher Schauspieler, Theaterregisseur und Bühnenautor

WerdegangBearbeiten

Ein zunächst in Köln begonnenes Jurastudium gab er nach vier Semestern zugunsten des Besuchs des UFA-Nachwuchsstudios in Berlin auf. Noch während seiner Schauspielschulzeit drehte er kurz hintereinander drei Filme, darunter 1959 den Welterfolg „Die Brücke“ (Regie: Bernhard Wicki). Es folgten feste Engagements und Gastspiele an renommierten Schauspielhäusern, darunter am Thalia-Theater Hamburg, Renaissancetheater Berlin, Schauspielhaus Frankfurt, Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, Residenztheater München, Theater in der Josefstadt Wien, an den Städtischen Bühnen Köln, der Freien Volksbühne Berlin, den Hamburger Kammerspielen, und an fast allen bekannten Komödienhäusern Deutschlands sowie bei Festspielen (z. B. Bad Hersfelder Festspiele) und Tourneeproduktionen. Neben seiner Arbeit als Schauspieler führt Folker Bohnet regelmäßig Theaterregie. Seit 1977 hat Folker Bohnet zahlreiche Komödien produziert, die im gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus aufgeführt werden.

Er war mit der Schauspielerin Ann-Monika Pleitgen verheiratet, aus der Ehe ging ein Sohn hervor, der Physiker und Schriftsteller Ilja Bohnet. Er hat einen weiteren Sohn, den Schauspieler Markus Lorenz-Bohnet. 2001 ging Folker Bohnet mit Alexander Alexy, Zahnarzt und Kompagnon bei einer Vielzahl seiner Theaterstücke, mit dem er seit den 1980er Jahren liiert ist, offiziell eine eingetragene Lebenspartnerschaft ein.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

Als Schauspieler (Auswahl)

Als Regisseur

  • 2002: Lustfahrt ins Paradies (Fernsehfilm)
  • 2005: Pension Schöller (Fernsehfilm)

Als Drehbuchautor

  • 1996: Unsere Mutter wird 'ne Diva (Fernsehfilm)

Theaterstücke und UraufführungenBearbeiten

  • „Meine Mutter tut das nicht!“, Gunther Beth und Folker Bohnet, 1977.
  • „Die Hausdame“ in Zusammenarbeit mit Jürgen Schatz, 1986.
  • „In andern Umständen“ in Zusammenarbeit mit Alexander Alexy, 1997.
  • „Erbe verpflichtet“ in Zusammenarbeit mit J. Schatz, 1996.
  • „Alles Böse zum Geburtstag“ in Zusammenarbeit mit A. Alexy, 2001.
  • „Liebeslänglich“, in Zusammenarbeit mit A. Alexy, 2008.
  • „Ein Oscar für Emily“, in Zusammenarbeit mit A. Alexy, 2010.

WeblinksBearbeiten