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Florence Vidor

US-amerikanische Schauspielerin
Florence Vidor (1933)

Florence Vidor (* 23. Juli 1895 in Houston, Texas, als Florence Cobb, später Florence Arto;[1]3. November 1977 in Pacific Palisades, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schauspielerin der Stummfilmzeit.

LebenBearbeiten

Nach einiger Erfahrung auf der Bühne heiratete sie 1915 den aufstrebenden Regisseur King Vidor und ging mit ihm kurze Zeit später nach Hollywood. Florence Vidor wurde 1917 mit ihrem Auftritt in A Tale of Two Cities bekannt und stieg rasch zu einer populären Darstellerin der Famous-Players-Lasky auf, die bald zur Paramount verschmolzen. Während der Zeit war sie oft neben Sessue Hayakawa zu sehen. Ihre Stärke waren jedoch leichte Komödien und elegante Melodramen, auf die sie sich bald nach 1920 spezialisierte und damit endgültig zum Star wurde. Sie drehte unter der Regie von Ernst Lubitsch, Malcolm St. Clair und Harry d’Abbadie d’Arrast. Zu den größten Erfolgen gehörten die Filme The Grand Duchess and the Waiter mit Adolphe Menjou sowie The Magnificent Flirt, der sie 1928 neben Loretta Young zeigte. Ihr Auftritt neben Gary Cooper, der noch drei Jahre vorher in ihrem Film The Enchanted Hill als Statist gearbeitet hatte, in dem Drama Doomsday, ebenfalls 1928 in den Verleih gekommen, war jedoch nicht ganz so erfolgreich.

Das Aufkommen des Tonfilms schadete ihrer Karriere, und nach dem finanziellen Reinfall von Chinatown Nights (ihrem ersten und einzigen Tonfilm, der sie als drogenabhängige Dame der besseren Gesellschaft zeigte, die einem von Wallace Beery gespielten Gangster sexuell hörig ist) beendete sie ihre Laufbahn.

Nach der Scheidung von Vidor 1923 heiratete sie später den Geiger Jascha Heifetz, von dem sie 1946 ebenfalls geschieden wurde.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

  • 1916: Bill Peter's Kid
  • 1917: A Tale of Two Cities
  • 1917: The Secret Game
  • 1918: Old Wives for New
  • 1920: The Jack-Knife Man
  • 1921: Hail the Woman
  • 1923: The Virginian
  • 1923: Alice Adams
  • 1924: Die Ehe im Kreise (The Marriage Circle)
  • 1925: Are Parents People?
  • 1926: The Grand Duchess and the Waiter
  • 1926: You Never Know Women
  • 1928: Doomsday
  • 1928: Ihr großer Flirt (The Magnificent Flirt)
  • 1928: Der Patriot (The Patriot)
  • 1929: Chinatown Nights

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Adrian Room: Dictionary of Pseudonyms. 13,000 Assumed Names and Their Origins. 5. Auflage. McFarland, Jefferson NC u. a. 2010, ISBN 978-0-7864-4373-4, S. 494, (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).