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Elisabeth Feller

Schweizer Unternehmerin und Kunstmäzenin

Elisabeth Feller (* 3. April 1910 in Horgen; † 12. Januar 1973 ebenda) war eine Schweizer Unternehmerin und Kunstmäzenin.

Elisabeth Feller war die Tochter von Adolf Feller, des Begründers des Elektrotechnikunternehmens Feller AG, und Emma Feller, geb. Richi. Als Adolf 1931 starb, übernahm dessen Witwe und die damals 21-jährige Elisabeth das Unternehmen, das sie in eine Aktiengesellschaft umwandelten. Für die Leitung des Betriebs hatte Elisabeth Feller ihr angefangenes Geographie-Studium an der Universität Zürich und an der School of Economics abgebrochen und widmete sich fortan dem Unternehmen, in dem sie und ihre Mutter sich vor allem für die Gleichberechtigung des weiblichen Personals einsetzten.

Auch im öffentlichen Leben war Feller eine Vorkämpferin der Frauenbewegung. Sie wirkte als Mitbegründerin und erste Präsidentin des schweizerischen Verbandes der Berufs- und Geschäftsfrauen für bessere Chancen für Frauen in der Wirtschaft. Von 1950 bis 1973 leitete sie die Fachkommission Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit des Bundes Schweizerischer Frauenvereine. Sie war außerdem international aktiv und hatte u. a. das Amt der Präsidentin der International Federation of Business and Professional Women sowie die Mitgliedschaft in verschiedenen UNO-Gremien (z. B. als Vizepräsidentin der schweizerischen UNESCO-Kommission) inne. Dabei forderte sie vor allem „gleichen Lohn für gleiche Arbeit“ und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Frauen.

Neben ihrem Engagement für Frauenrechte war die Unternehmerin auch als Förderin für Künstler tätig. Gemeinsam mit der Kinderärztin Marie Meierhofer setzte sie sich ausserdem für die Schaffung moderner Kinderkrippen ein.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten