Eberstedt

Gemeinde in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Eberstedt führt kein Wappen
Eberstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Eberstedt hervorgehoben

Koordinaten: 51° 4′ N, 11° 35′ O

Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Weimarer Land
Erfüllende Gemeinde: Bad Sulza
Höhe: 134 m ü. NHN
Fläche: 4,13 km2
Einwohner: 214 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner je km2
Postleitzahl: 99518
Vorwahl: 036461
Kfz-Kennzeichen: AP, APD
Gemeindeschlüssel: 16 0 71 015
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstr. 50
99518 Eberstedt
Website: www.bad-sulza.de
Bürgermeister: Hans-Otto Sulze
Lage der Gemeinde Eberstedt im Landkreis Weimarer Land
Am EttersbergMönchenholzhausenNohraNauendorfVollersrodaHetschburgFrankendorfIlmtal-WeinstraßeIlmtal-WeinstraßeEttersburgRannstedtObertrebraBallstedtHammerstedtOetternEberstedtKleinschwabhausenWiegendorfKiliansrodaBad SulzaMechelrodaKapellendorfGrammetalGroßheringenLehnstedtUmpferstedtBuchfartDöbritschenRittersdorfHohenfeldenNeumarkNiedertrebraTonndorfSchmiedehausenGroßschwabhausenMellingenKlettbachMagdalaKranichfeldApoldaBad BerkaBlankenhainKarte
Über dieses Bild

Eberstedt ist eine Gemeinde im Nordosten des Landkreises Weimarer Land in Thüringen. Erfüllende Gemeinde ist die Stadt Bad Sulza.

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde liegt im nordöstlichen Thüringer Becken, etwa 10 km nordöstlich der Kreisstadt Apolda. Von der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt, an der die erfüllende Gemeinde Bad Sulza liegt, ist Eberstedt 5 km in südöstlicher Richtung entfernt.

 
Eine Skulptur begrüßt am Ortseingang

Die Ilm verläuft unmittelbar südlich von Eberstedt, auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses liegt die Nachbargemeinde Niedertrebra. Die Gemeinde liegt am Ilmtal-Radweg, die Kirche ist als Radwegekirche ausgewiesen.

Die nächste überregionale Verkehrsverbindung stellt die Bundesstraße 87 dar; sie ist über Apolda erreichbar.

GeschichteBearbeiten

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 876.

Der Ort mit adliger Gerichtsbarkeit gehörte seit Mitte des 15. Jahrhunderts zum ernestinischen Amt Roßla, welches 1572 zu Sachsen-Weimar, 1603 zu Sachsen-Altenburg, 1672 wieder zu Sachsen-Weimar und 1741 zu Sachsen-Weimar-Eisenach kam. Bei der Verwaltungsreform des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach kam der Ort 1850 zum Verwaltungsbezirk Weimar II (Verwaltungsbezirk Apolda) und 1920 zum Land Thüringen.

In den 1990er Jahren wurde am Ortsausgang neben der Ölmühle auf einem Teich ein "Schwimmendes Hüttendorf" errichtet, wo Wanderer, Radfahrer und motorisierte Touristen ein Wochenende oder einen Urlaub verbringen können.

KircheBearbeiten

Die Dorfkirche, eine Chorturmkirche, besitzt einen Kirchturm aus dem Jahr 1588.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

Die Kirmes wird jährlich am Sonntag nach dem 13. Juli abgehalten und findet heute auf einer Tanzloge statt, die in der Region eine Rarität ist. Die Loge – früher ausschließlich ein Holzbau – wurde 1954 in Stand gesetzt und um die heutige Bühne verlängert.

WeblinksBearbeiten

 Commons: Eberstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).