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Drunk in Love
Beyoncé feat. Jay Z
Veröffentlichung 17. Dezember 2013
Länge 5:23
Genre(s) R&B, Hip-Hop
Autor(en) Beyoncé Knowles, Noel Fisher, Shawn Carter, Andre Eric Proctor, Rasool Diaz, Boots, Brian Soko, Timothy Mosley, Jerome Harmon
Label Columbia Records
Album Beyoncé

Drunk in Love ist ein Lied der US-amerikanischen R&B-Sängerin Beyoncé Knowles. Das Lied wurde von Knowles, Jay-Z, Timbaland, Andre Eric Proctor, Rasool Diaz, Boots, Brian Soko und Noel Fisher geschrieben und am 17. Dezember 2013 als zweite Single des Albums Beyoncé veröffentlicht. Es erreichte Platz 2 der Billboard Hot 100 und Platz 9 der britischen Singlecharts.[1]

Die Musik ist durch einen langsamen Rhythmus mit einer markanten, stolpernden Subbass-Melodie geprägt. Im Mittelteil befindet sich eine doppelt so schnelle Passage mit einem Rap von Jay-Z. Der Text beginnt mit den Worten I’ve been drinking (Ich habe getrunken) und taucht damit in einen vermeintlichen Alkoholrausch ein, der sich am Ende aber als sexueller Rausch entpuppt: I’ve been drinking watermelon.[2] Im Kern handelt der Song von einer Liebesnacht und enthält zahlreiche, meist metaphorisch verklausulierte sexuelle Anspielungen, etwa: Foreplay in the Foyer (Vorspiel im Foyer) oder Beat the box up like Mike in ’97 I bite.[3]

Inhaltsverzeichnis

RezeptionBearbeiten

Drunk in Love wurde überwiegend positiv bewertet. Rob Sheffield vom Rolling Stone beschrieb den Song als den besten auf dem Album.[4] Das Magazin Pitchwork Media platzierte den Song auf Platz 44 der Liste der 200 besten Songs des Jahrzehnts.[5]

Bei den Grammy Awards 2015 wurde das Lied zweimal ausgezeichnet: als bester R&B-Song und für die beste R&B-Darbietung.

Kommerzieller ErfolgBearbeiten

In den Vereinigten Staaten debütierte die Single auf Platz zwölf der Billboard Hot 100.[6] Dies war nach Ring the Alarm Knowles zweithöchster Neueinstieg in den Billboard Hot 100. Später erreichte er Platz 2 in den USA und wurde ihr 15. Top Ten Hit in den USA. Drunk in Love wurde in den USA mit 3× Platin ausgezeichnet.[7] Bisher wurden in den USA 1,6 Millionen Exemplare des Songs verkauft.[8] In Großbritannien erreichte der Song Platz 9 der Hitparade und wurde mit Gold ausgezeichnet.[9]

ChartplatzierungenBearbeiten

Charts Höchstplatzierung Wochen
Deutschland  Deutschland (GfK)[10][11] 70 12
Schweiz  Schweiz (IFPI)[12] 40 10
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich (OCC)[13] 9 32
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (Billboard)[14] 2 20

Auszeichnungen für MusikverkäufeBearbeiten

Land/Region Auszeichnung Verkäufe
Australien  Australien (ARIA)   Platin 70.000
Deutschland  Deutschland (BVMI)   Gold 150.000
Italien  Italien (FIMI)   Gold 15.000
Kanada  Kanada (MC)   Platin 80.000
Kolumbien  Kolumbien (ASINCOL)   Gold 5.000
Neuseeland  Neuseeland (RMNZ)   Gold 7.500
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (RIAA)   3× Platin 3.000.000
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich (BPI)   Platin 600.000
Insgesamt   3× Gold
  7× Platin
3.627.500

Hauptartikel: Beyoncé/Auszeichnungen für Musikverkäufe

QuellenBearbeiten

  1. officialcharts.com
  2. Die Wassermelone mit ihren vielen Samen hier als Anspielung auf die Spermien
  3. Beat the box up ist amerikanischer Slang für Vaginalverkehr; mit Mike in '97 I bite spielt der Text auf Mike Tyson an, der 1997 seinem Box-Gegner Evander Holyfield einen Teil des rechten Ohrs abbiss.
  4. rollingstone.com
  5. pitchfork.com
  6. billboard.com
  7. Gold and Platinum. Recording Industry Association of America, abgerufen am 11. November 2014 (englisch).
  8. usatoday.com
  9. Certified Awards Search. British Phonographic Industry, abgerufen am 11. November 2014 (englisch).
  10. Beyoncé, Drunk in Love Chartposition Deutschland. Media Control, abgerufen am 11. November 2014.
  11. Drunk in Love von Beyoncé. chartsurfer.de
  12. Chartplatzierung Schweiz Beyoncé feat. Jay Z - Drunk In Love. Hung Medien, abgerufen am 11. November 2014.
  13. The Official Charts Company Drunk in Love. The Official Charts Company, abgerufen am 11. November 2014 (englisch).
  14. Beyoncé Chart History. Billboard, abgerufen am 11. November 2014.