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Ring the Alarm
Beyoncé Knowles
Veröffentlichung 3. Oktober 2006[1]
Länge 3:16 (Radio)
3:23 (Album)
Genre(s) R&B, Hip-Hop
Autor(en) Beyoncé Knowles, Kasseem "Swizz Beatz" Dean, Sean Garrett
Album B’Day

Ring the Alarm ist ein R&B-Hip-Hop-Soul-Song von der amerikanischen R&B-Sängerin Beyoncé Knowles aus ihrem zweiten Studioalbum B’Day aus dem Jahre 2006.

Ring the Alarm wurde als zweite Single des Albums veröffentlicht und wurde von Musikkritikern gemischt aufgenommen. Die Single debütierte auf Platz 12 in den Billboard Hot 100, das Lied wurde damit Beyoncés höchstes USA Debüt in ihrer bisherigen Karriere. Es erreichte anschließend Platz 11 in den Hot 100 als Höchstplatzierung, damit wurde es Knowles’ erste Single, die den Einzug in die Top Ten verpasste. Nur Get Me Bodied platzierte sich mit Platz 68 noch schlechter. Das Lied war bei der 49. Grammy-Verleihung für einen Grammy nominiert. Der Film Basic Instinct aus dem Jahre 1992 gilt als Inspiration für das Musikvideo.

HintergrundBearbeiten

Ring the Alarm wurde von Knowles, Garrett und Swizz Beatz geschrieben und produziert.[2][3]

Musikalisches und InhaltBearbeiten

Ring the Alarm ist ein R&B-Lied mit Hip-Hop, Rap, Soul, Funk und Crunk-Elementen.[4] Der Beat zu Ring the Alarm wurde, wie bei jedem Lied auf diesem Album, von einem Drumcomputer erzeugt.

Veröffentlichung und KritikBearbeiten

Die CD-Single wurde in den USA am 3. Oktober 2006 veröffentlicht, zwei Monate nach Déjà Vu.[5] Eine Remix CD wurde am 17. Oktober 2006 veröffentlicht.[6]

Ring the Alarm wurde von Musikkritikern gemischt aufgenommen. Eb Haynes von Allhiphop bezeichnet den Song als "emotionalen Gangsta-Hip-Hop" mit "unschuldigem R&B-Gesang".[7] The Boston Globes Sarah Rodman bezeichnet den Song als „Hip-Hop-Beyoncé“, die "immer mehr in die Hip-Hop-Richtung geht, dabei aber nicht den R&B vergisst, wofür wahrscheinlich auch ihr Freund und Kollege Jay-Z verantwortlich ist, der ihr nebenbei das Rappen beigebracht hat."[8] Jonah Weiner von Blender schrieb, dass „‚Ring the Alarm‘ nicht zu Beyoncé passt“.[9] Chris Richards von The Washington Post bezeichnet das Lied "als erfolglose Rapversuche. Beyoncé macht immer härtere Lieder, statt die erotischen und romantischen Lieder, die sie am besten singen kann."[10][11]

Andy Kellman von Allmusic beschreibt das Lied als „Old School-Hip-Hop der frühen 90er“".[12] Norman Mayers von Prefixmag sagte, „das Lied zeigt Frau Knowles’ rockige Seite“.[13][14]

Beyoncé sang das Lied bei den MTV Video Music Awards 2006 live.[15]

Ärger ums Coverbild

Auf dem Coverbild zu Ring the Alarm posiert Knowles mit zwei Alligatoren. Ihr wurde vorgeworfen, dass die Alligatoren für das Bild getötet worden seien, was aber nicht nachgewiesen werden konnte. PETA zeigte Knowles an und das Verfahren musste vor Gericht geklärt werden.[16]

Kommerzieller ErfolgBearbeiten

Ring the Alarm wurde am 23. September 2006 in den USA als zweite Single von B’Day gleichzeitig mit Irreplaceable veröffentlicht. Die Single debütierte auf Platz 12 der Billboard Hot 100, das Lied wurde damit Beyoncés höchstes USA-Debüt in ihrer Karriere.[17][18] Die Single erreichte am 30. September 2006 Platz 11 der Billboard Hot 100,[19] damit wurde es Knowles’ erste Single, die den Einzug in die Top Ten verpasste. Nur Get Me Bodied platzierte sich mit Platz 68 noch schlechter.[20] Am 13. Januar 2007 kam es noch einmal in der Billboard Hot 100 und erreichte Platz 81[21] und blieb dann 14 Wochen in den Hot 100, bevor es endgültig aus den US-Charts fiel.[22]

Ring the Alarm erreichte Platz 1 in den Hot Dance Music/Club Play, Hot R&B/Hip-Hop Singles Sales und Hot 100 Singles Sales, Platz 3 in den Hot R&B/Hip-Hop Songs und Platz 7 in den Hot Digital Songs. In den Rhythmic Top 40 erreichte das Lied Platz 21.[20][23][24]

International war Ring the Alarm nicht erfolgreich. In Schweden debütierte die Single am 15. Januar 2007 auf Platz 57, eine Woche nachdem es erneut in die Hot 100 kam.[25] Es erreichte Platz 31 als Höchstplatzierung und fiel nach 4 Wochen aus den Charts.[22] In Japan erreichte die Single Platz 16 der Charts.[26]

Chartplatzierungen
Charts Höchstplatzierung Wochen
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (Billboard)[20][22][23] 11 14

MusikvideoBearbeiten

Das Musikvideo zu Ring the Alarm wurde in einer leeren Lagerhalle in Brooklyn, New York City gedreht. Die Dreharbeiten für das Musikvideo dauerten 3 Tage.[27] Das Video interpretiert eine bekannte Szene zum Film Basic Instinct aus dem Jahre 1992.[28] Das Video hatte seine Premiere am 16. August 2006.[29][29][30]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. release date
  2. B'Day deluxe edition - CD liner notes. Sony Music BMG Entertainment, 2007 (Abgerufen am 1. Februar 2008).
  3. MTV News staff: For The Record: Quick News On Eminem, Aaliyah, Panic! At The Disco, DMX, Beyoncé, Britney Spears & More. In: MTV News, 25. August 2006. Abgerufen am 1. Februar 2008. 
  4. Beyoncé Digital Sheet Music: Ring the Alarm. In: Musicnotes.com. Abgerufen am 3. Februar 2008.
  5. Ring the Alarm [2 Tracks]. In: Billboard. Archiviert vom Original am 4. Januar 2008. Abgerufen am 4. Februar 2008.
  6. Ring the Alarm [5 Tracks]. In: Billboard. Archiviert vom Original am 14. Januar 2009. Abgerufen am 4. Februar 2008.
  7. Eb Haynes: B'Day. In: Allhiphop. 20. September 2006. Abgerufen am 1. Februar 2008.
  8. Sarah Rodman: Beyoncé shows rage and range on new release. In: The Boston Globe. 4. September 2006. Abgerufen am 1. Februar 2008.
  9. Jonah Wiener: Beyoncé: B’Day. In: Blender Magazine. Archiviert vom Original am 4. Januar 2008.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.blender.com Abgerufen am 1. Februar 2008.
  10. Chris Richards: Beyoncé’s ‘B’Day’ Is Nothing to Celebrate. In: The Washington Post. 6. September 2006. Abgerufen am 1. Februar 2008.
  11. Tom Breihan: Pitchfork Track Reviews: Ring The Alarm. In: Pitchfork Media. 22. August 2006. Archiviert vom Original am 7. März 2008. Abgerufen am 1. Februar 2008.
  12. Andy Kellman: Album review: B’Day. In: Allmusic. Abgerufen am 1. Februar 2008.
  13. Norman Mayers: Beyoncé: B Day. Prefixmag.com. 18. September 2006. Abgerufen am 6. Februar 2008.
  14. Jody Rosen: B’Day (2006): Beyoncé Knowles. In: Entertainment Weekly. 1. September 2006. Abgerufen am 1. Februar 2008.
  15. James Montgomery: Underdog Night At The VMAs: Panic, Gnarls, Blunt, Chamillionaire Win Big. In: MTV News, 1. September 2006. Abgerufen am 4. Februar 2008. 
  16. PETA Wants Gator-aid From Beyoncé. In: TMZ.com. 29. August 2006. Abgerufen am 4. Februar 2008.
  17. Billboard Hot 100. αCharts.us. chart dated September 23, 2006. Abgerufen am 3. Februar 2008.
  18. Clover Hope: Timberlake’s ‘Sexy’ Fends Off Fergie For No. 1. In: Billboard, 14. September 2006. Abgerufen am 3. Februar 2008. 
  19. Billboard Hot 100. αCharts.us. chart dated September 30, 2006. Abgerufen am 3. Februar 2008.
  20. a b c Beyoncé: Artist Chart History. In: Billboard. Archiviert vom Original am 23. Dezember 2008. Abgerufen am 3. Februar 2008.
  21. Billboard Hot 100. αCharts.us. chart dated January 13, 2007. Abgerufen am 3. Februar 2008.
  22. a b c “Ring The Alarm” Global charts and trajectories. αCharts.us. Abgerufen am 3. Februar 2008.
  23. a b Beyoncé: Billboard Singles. In: Allmusic. Macrovision Corporation. Abgerufen am 3. Februar 2008.
  24. Beyoncé Knowles. Rock On The Net. Abgerufen am 4. Februar 2008.
  25. Sweden Singles Top 60. αCharts.us. chart dated January 15, 2007. Abgerufen am 3. Februar 2008.
  26. Beyone Knowles: Ring The Alarm Full Chart History. Top40-charts.com. Abgerufen am 3. Februar 2008.
  27. Blender editors: Beyoncé: The Ice Princess. In: Blender Magazine. Oktober 2006. Archiviert vom Original am 12. März 2008.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.blender.com Abgerufen am 4. Februar 2008.
  28. Natalie Moore: Beyoncé’s Bootyful B’Day. In These Times. 17. November 2006. Abgerufen am 3. Februar 2008.
  29. a b TRL Debuts. Popfusion, archiviert vom Original am 2. Januar 2008; abgerufen am 23. September 2014 (englisch).
  30. TRL Number Ones. Popfusion. Archiviert vom Original am 15. April 2008.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/host17.hrwebservices.net Abgerufen am 9. Februar 2008.