Dehringhausen

Ortsteil der Stadt Waldeck

Dehinghausen ist einer von insgesamt zehn Stadtteilen der Stadt Waldeck im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Nordhessen.

Dehringhausen
Stadt Waldeck
Koordinaten: 51° 17′ 47″ N, 9° 2′ 0″ O
Höhe: 315 m
Fläche: 6,21 km²[1]
Einwohner: 147 (Okt. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 34513
Vorwahl: 05695
Ortsdurchfahrt nach Freienhagen
Ortsdurchfahrt nach Freienhagen
Kirche in Dehringhausen

GeographieBearbeiten

Dehringhausen liegt in einem nach Westen offenen Talkessel auf einer Anhöhe, überragt von der Kirche inmitten von Feldern und Wiesen, umgeben von bewaldeten Höhen. Die Landesstraße 3083 von Freienhagen nach Korbach führt durch das Dorf.

GeschichteBearbeiten

Erstmals wird der Ort im Jahr 1352 wegen eines Streites zwischen den Bewohnern und dem Kloster Netze erwähnt.

Am 1. Januar 1974 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Dehringhausen im Zuge der Gebietsreform in Hessen kraft Landesgesetz in die Stadt Waldeck eingemeindet.[2][3] Für Dehringhausen wurde wie für alle Stadtteile ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher errichtet.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

 Quelle: Historisches Ortslexikon[4]

• 1541: 20 Häuser
• 1738: 25 Häuser
• 1770: 31 Häuser
Dehringhausen: Einwohnerzahlen von 1770 bis 2018
Jahr  Einwohner
1770
  
183
1834
  
241
1840
  
231
1846
  
224
1852
  
230
1858
  
216
1864
  
232
1871
  
210
1875
  
189
1885
  
212
1895
  
215
1905
  
221
1910
  
223
1925
  
198
1939
  
186
1946
  
336
1950
  
290
1956
  
208
1961
  
205
1967
  
189
2007
  
172
2009
  
155
2015
  
143
2018
  
147
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [4]; Stadt Waldeck

ReligionszugehörigkeitBearbeiten

 Quelle: Historisches Ortslexikon[4]

• 1895: 215 evangelische (= 100,00 %) Einwohner
• 1961: 175 evangelische (= 85,37 %), 22 katholische (= 10,73 %) Einwohner

LiteraturBearbeiten

  • Bau- und Kunstdenkmäler Kreis Twiste, S. 106–108.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Stadtteil Dehringhausen. In: Internetauftritt. Stadt Waldeck, archiviert vom Original am 10. November 2018; abgerufen im November 2018.
  2. Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Frankenberg und Waldeck (GVBl. II 330-23) vom 4. Oktober 1973. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1973 Nr. 25, S. 359, § 4 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,3 MB]).
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 409.
  4. a b c Dehringhausen, Landkreis Waldeck-Frankenberg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).

WeblinksBearbeiten

  Commons: Dehringhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien