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Claus Cornelius Fischer

deutscher Autor

LebenBearbeiten

Fischer wurde 1951 in Berlin geboren, besuchte bis zum Abitur ein Jesuiteninternat in Westfalen und anschließend eine Journalistenschule in München. Nach dem Diplomabschluss arbeitete er als freier Journalist unter anderem für Die Welt und Die Zeit und als Übersetzer amerikanischer Romane, bevor er sich als Drehbuchautor und Romancier etablierte. Er gehörte 1989 zusammen mit Günter Grass und Norbert Blüm[2] zu den ersten Mitherausgebern von Salman Rushdies Die Satanischen Verse in Deutschland und wurde im selben Jahr mit seinem Roman Goyas Hand (1989) für den aspekte-Literaturpreis nominiert.

Ein Bestseller gelang ihm mit seinem ersten Roman, Goyas Hand, eine Fantasie über den spanischen Maler Francisco de Goya, der ihm eine Nominierung für den aspekte-Literaturpreis einbrachte. Es folgten gut ein Dutzend weiterer Romane: Kriminalromane, Thriller und historische Romane, außerdem Drehbücher für Kino- (Blueprint, Boran) und Fernsehfilme, unter anderem für die Fernsehreihe Tatort die Folgen Schneetreiben und Einmal wirklich sterben. Einige Kriminalromane schrieb er zusammen mit Hans Gamber unter dem gemeinsamen Pseudonym Christopher Barr.[3]

2007 begann Fischer mit Und vergib uns unsere Schuld eine sehr gut besprochene und auch international erfolgreiche Reihe von Kriminalromanen um den Amsterdamer Commissaris Bruno van Leeuwen. Farbige Charaktere, psychologische Genauigkeit und ungewöhnliche Geschichten sind die Charakteristika dieser Bücher. Bis jetzt sind in folgender Reihenfolge drei weitere Romane mit Bruno van Leeuwen erschienen: Und verführe uns nicht zum Bösen, Totenengel und Eisherz.

Fischer schreibt zudem unter verschiedenen Pseudonymen Kinderbücher und historische Romane. Unter dem Titel Der Optimist hat er als Noel Sanssouci Voltaires moralische Erzählung Candide oder der Optimismus als satirische Parabel in die Gegenwart übertragen.

Er lebt und arbeitet heute mit seiner Frau abwechselnd in München und Berlin.

WerkeBearbeiten

HörbücherBearbeiten

FilmografieBearbeiten

Pseudonym Christopher BarrBearbeiten

Hinter diesem Pseudonym verbargen sich der Journalist und Kriminalschriftsteller Hans Gamber und Claus Cornelius Fischer, der sich damals noch Claus Fischer nannte. Sie hatten 1981 ihr Debüt mit "Soldato der Killer" (Verlag: Droemer Knaur) und versuchten auch in den folgenden Romanen das Versprechen des "internationalen Thrillerflairs" zu halten.[5]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.ccfischer.de/index.html
  2. Claus Cornelius Fischer (Memento des Originals vom 28. April 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.randomhouse.de beim Blessing Verlag
  3. Lexikon der Deutschen Krimiautoren [1]
  4. Cast Athen-Krimi, abgerufen am 30. September 2016.
  5. Lexikon der Deutschen Krimiautoren [2]