Hauptmenü öffnen

Carl Wilhelm Albert Möllenhoff (* 10. April 1851 in Werne; † 4. November 1937 in Berlin-Dahlem) war preußischer Landrat und Mitglied des Rheinischen Provinziallandtages.

LebenBearbeiten

Carl Wilhelm Albert Möllenhoff wurde als Sohn des Rechtsanwalts und Notars Carl Möllenhoff und seiner Gemahlin Auguste Wiethaus geboren. Er besuchte das Gymnasium in Dortmund und studierte anschließend in Göttingen, Leipzig und Straßburg Jura. Im Jahre 1873 in Dortmund zum Gerichtsreferendar ernannt, erhielt er am 17. Juli 1878 bei der Staatsanwaltschaft Wiesbaden seine Ernennung zum Gerichtsassessor. Er wechselte zur Verwaltung und war als Regierungsassessor bei der Bezirksregierung Schleswig und Bezirksregierung Düsseldorf tätig. Am 2. April 1886 folgte die Ernennung zum Regierungsrat mit anschließender Versetzung auf die Stelle des Landrats des Kreises Solingen. Er war von 1890 bis 1894 Mitglied des Rheinischen Provinziallandtages. Schließlich wurde er im Jahre 1894 zur Bezirksregierung Königsberg versetzt und war ab dem 14. Juli 1894 als Verwaltungsgerichtsdirektor tätig. Zuletzt war er Oberverwaltungsgerichtsrat in Berlin.

LiteraturBearbeiten

  • Manfred Huppertz (Verf.): Die Landräte und Oberkreisdirektoren des Rheinisch-Bergischen Kreises und seiner Vorgängerkreise, Dokumentation des Kreisarchivs des Rheinisch-Bergischen Kreises, Bergisch Gladbach 2016, S. 16.
  • Horst Romeyk: Die leitenden staatlichen und kommunalen Verwaltungsbeamten der Rheinprovinz 1816–1945 (= Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde. Band 69). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-7585-4, S. 634 f. (noch nicht für diesen Artikel ausgewertet)