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Friedrich Albert genannt Fritz Dönhoff (* 9. Februar 1863 in Wesel; † nach 1943) war preußischer Landrat, Staatssekretär und Aufsichtsratsvorsitzender der Preußischen Bergwerks- und Hüttengesellschaft in Berlin.

LebenBearbeiten

Fritz Dönhoff wurde als Sohn des Landrats Alfred Dönhoff und seiner Gemahlin Maria Kraus geboren. Nach dem Abitur in Düsseldorf studierte er Jura in Heidelberg und Leipzig. Beim OLG Köln war er nach dem Staatsexamen als Referendar eingesetzt und wechselte im Juli 1886 zur Regierung Düsseldorf. Hier wurde er im Juni 1889 zum Regierungsassessor ernannt. Nach zwischenzeitlicher Beschäftigung im Ministerium für Handel und Gewerbe wurde Friedrich Albert am 12. Juli 1894 zum kommissarischen Landrat des Kreises Solingen bestellt. Im Jahr darauf folgte die definitive Bestellung als Landrat. Er blieb hier sechs Jahre im Amt und wechselte danach ins Ministerium für Handel und Gewerbe. Hier stieg er bis zum Staatssekretär auf. Zum 1. Oktober 1927 pensioniert, übernahm er noch bis zum 31. März 1930 die Funktion des Aufsichtsratsvorsitzenden der Preußischen Bergwerks- und Hüttengesellschaft in Berlin.

AuszeichnungenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Manfred Huppertz (Verf.): Die Landräte und Oberkreisdirektoren des Rheinisch-Bergischen Kreises und seiner Vorgängerkreise, Dokumentation des Kreisarchivs des Rheinisch-Bergischen Kreises, Bergisch Gladbach 2016, S. 17.
  • Horst Romeyk: Die leitenden staatlichen und kommunalen Verwaltungsbeamten der Rheinprovinz 1816–1945 (= Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde. Band 69). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-7585-4, S. 418 f. (noch nicht für diesen Artikel ausgewertet)