Bravo-Jahrescharts 1972

Ein 15-jähriges Mädchen namens Juliane Werding beschrieb in der Coverversion von The Night They Drove Old Dixie Down von Joan Baez den Drogentod von Conny Kramer und hatte damit den größten Hit des Jahres. Christian Anders hatte seinen ersten Riesenhit mit Es fährt ein Zug nach Nirgendwo. Mit diesem Lied wurde er zu einer der Schlager-Ikonen der 1970er Jahre. Der drittplatzierte Don McLean schrieb mit American Pie einen Song, der ihm auch Jahrzehnte später noch durch die Version von Madonna kräftige Tantiemen einbringen sollte. Der größte Teil der Charts wurde erneut vom Glam Rock geprägt.

Bravo-Jahrescharts 1972Bearbeiten

  1. Am Tag als Conny Kramer starbJuliane Werding – 412 Punkte
  2. Es fährt ein Zug nach NirgendwoChristian Anders – 367 Punkte
  3. American PieDon McLean – 344 Punkte
  4. Metal GuruT. Rex – 318 Punkte
  5. Eine neue Liebe ist wie ein neues LebenJürgen Marcus – 308 Punkte
  6. Hello-AMouth and MacNeal – 292 Punkte
  7. Poppa JoeThe Sweet – 284 Punkte
  8. SacramentoMiddle of the Road – 283 Punkte
  9. Heart of GoldNeil Young – 275 Punkte
  10. AmarilloTony Christie – 273 Punkte

Bravo-Otto-Wahl 1972 (Januar)Bearbeiten

1972 wurden erstmals zwei Otto-Wahlen durchgeführt. Im Januar für die Stars des Jahres 1971 und im Dezember für die Stars des Jahres 1972. Dieser Wahlzeitpunkt wurde ab diesem Moment beibehalten.

Beat-GruppenBearbeiten

  1. Goldener Otto: T. Rex
  2. Silberner Otto: Middle of the Road
  3. Bronzener Otto: The Sweet

SängerBearbeiten

  1. Goldener Otto: Chris Roberts
  2. Silberner Otto: Ricky Shayne
  3. Bronzener Otto: Roy Black

SängerinnenBearbeiten

  1. Goldener Otto: Daliah Lavi
  2. Silberner Otto: Manuela
  3. Bronzener Otto: Katja Ebstein

Bravo-Otto-Wahl 1972 (Dezember)Bearbeiten

Beat-GruppenBearbeiten

  1. Goldener Otto: The Sweet
  2. Silberner Otto: T. Rex
  3. Bronzener Otto: Alice Cooper

SängerBearbeiten

  1. Goldener Otto: Jürgen Marcus
  2. Silberner Otto: Chris Roberts
  3. Bronzener Otto: Neil Diamond

SängerinnenBearbeiten

  1. Goldener Otto: Juliane Werding
  2. Silberner Otto: Melanie
  3. Bronzener Otto: Daliah Lavi

WeblinksBearbeiten