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Luino–Oleggio
Strecke der Bahnstrecke Luino–Oleggio
Streckennummer (RFI):24
Kursbuchstrecke (IT):160 (Luino–Laveno)
134 (Laveno–Oleggio)
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Stromsystem:3 kV =
Strecke – geradeaus
S 30 von Cadenazzo
Bahnhof, Station
50,715 Luino Spannungswechsel 204 m
Bahnhof, Station
43,876 Porto Valtravaglia 216 m
   
42,092 Caldè (ehem. Bahnhof) 213 m
Tunnel
Laveno (2935 m)
Planfreie Kreuzung – oben
FN-Strecke Saronno–Laveno
Bahnhof, Station
36,148 Laveno-Mombello 206 m
Tunnel
Mombello (1136 m)
   
S 30 nach Mailand
   
32,140 Leggiuno-Monvalle bis 2007 Bahnhof[1] 223 m
Bahnhof, Station
25,835 Ispra 210 m
   
21,303 Taino-Angera bis 2007 Bahnhof[1] 212 m
Gleisdreieck – geradeaus, nach links, von links
von und nach Mailand
Bahnhof, Station
15,140 Sesto Calende 203 m
   
Tessin
   
nach Domodossola
   
13,068 Castelletto Ticino bis 2012 Bahnhof[2] 213 m
   
9,057 Porto Varallo Pombia 220 m
Tunnel
Varallo Pombia (2.718 m)
   
5,914 Pombia ehem. Bahnhof 219 m
   
von Arona
Bahnhof, Station
0,000 Oleggio 235 m
Strecke – geradeaus
nach Novara

Die Bahnstrecke Luino-Oleggio ist eine vorwiegend einspurige Nebenbahnstrecke der italienischen Staatsbahnen FS. Sie ist die südliche Fortsetzung der grenzüberschreitenden Bahnstrecke Cadenazzo–Luino und somit Teil einer der beiden grenzüberschreitenden Südzufahrten des Gotthardtunnels. Die Infrastruktur ist in Besitz der FS-Tochter RFI, während die operative Betriebsführung der Trenitalia obliegt.

GeschichteBearbeiten

Die Strecke wurde gleichzeitig wie die GB-Strecke aus Luino eröffnet, am 4. Dezember 1882.[3] Die Strecke zwischen Luino und Oleggio war, genauso wie die nördliche Fortsetzung nach Cadenazzo/Bellinzona, als Abnehmer für den GB-Verkehr in Richtung Genua vorgesehen, während die Strecke via Chiasso für den Verkehr nach Mailand vorgesehen war.

VerkehrBearbeiten

PersonenverkehrBearbeiten

Durchgehender Personenverkehr wird heute generell nicht mehr angeboten, es verkehren Regionalzüge von Trenord zwischen Luino und Gallarate. Zudem wird der Abschnitt zwischen Luino und Gallarate auch von der TILO genutzt, welche mit der S 30 zweistündlich einen Zuglauf Cadenazzo–Flughafen Mailand-Malpensa anbietet. Meist ist ein Umsteigen in Laveno-Mombello notwendig. Im Fernverkehr spielt die Strecke keine Rolle, die Züge des grenzüberschreitenden Verkehrs führen entweder über die Gotthardbahn-Hauptstrecke via Chiasso oder die Simplon-Südzufahrt via Domodossola.

GüterverkehrBearbeiten

Die Strecke spielt eine wichtige Rolle im Nord-Süd-Güterverkehr. Nebst Zügen der SBB Cargo, Hupac und RAIpin verkehren auch solche von Bahngesellschaften wie Crossrail, TX Logistik, BLS Cargo oder DB Schenker/NordCargo. Dies wurde durch die Öffnung des Güterverkehrsmarktes am Gotthard ermöglicht. Die Güterzüge nutzen die Strecke zum Anschluss der Güterterminals in Novara, Busto Arsizio oder Gallarate, des Genueser Hafens und zur Umfahrung der Metropolregion Mailand.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Impianti FS. In: I Treni Nr. 295 (Juli-August 2007), S. 6.
  2. Notizie flash. In: I Treni Nr. 346 (März 2012), S. 6.
  3. http://www.trenidicarta.it/aperture.html