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Arndt Ginzel (* 1972 in Spremberg) ist ein deutscher Investigativjournalist.

Arndt Ginzel studierte an der Universität Leipzig. Als freier Journalist arbeitet er mit zwei Partnern von Leipzig aus. Er arbeitet regelmäßig für deutsche Fernsehmagazine, wie zum Beispiel Frontal21 (ZDF) und Die Story im Ersten (ARD) und recherchiert zu unterschiedlichsten Themenbereichen aus dem In- und Ausland. Im Jahre 2015 wurde er bei seinen Recherchen zum Ukrainekonflikt von prorussischen Rebellen kurzzeitig verhaftet. Für seine Veröffentlichungen zur „Sachsensumpf“-Affäre wurde er wegen Verleumdung und übler Nachrede gemeinsam mit seinem Kollegen Thomas Datt angeklagt und in zweiter Instanz vom Landgericht Dresden freigesprochen. Als Ginzel 2018 für Frontal21 über den Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel in Dresden berichten wollte, wurden er und sein Filmteam von der Polizei circa 45 Minuten lang kontrolliert und an ihrer journalistischen Tätigkeit behindert nachdem ein Demonstrant dem Team vorwarf, ihn zu Unrecht gefilmt zu haben. Der Vorfall fand international Beachtung und löste eine Debatte zur Pressefreiheit in Deutschland und dem Vorgehen der sächsischen Polizei aus und wurde in den sozialen Medien unter den HashtagsHutbürger“ und „Pegizei“ bekannt.[1][2]

Auszeichnungen und NominierungenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. PM vom 25.06.2019: Preis für "unabhängigen Journalismus mit offenem Visier". In: Medienstiftung der Sparkasse Leipzig. 24. August 2018, abgerufen am 25. Juni 2019.
  2. Dresdner Polizei entschuldigt sich bei ZDF-Fernsehteam. In: Mitteldeutscher Rundfunk. 25. August 2018, abgerufen am 25. Juni 2019.