Hauptmenü öffnen

Antenne Brandenburg

deutscher Hörfunksender

Antenne Brandenburg ist ein Hörfunkprogramm des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), das auf das gleichnamige Programm des Rundfunks der DDR zurückgeht, das wiederum aus dem Sender Potsdam hervorgegangen ist.

Antenne Brandenburg
Antennebrandenburg-logo.svg
Allgemeine Informationen
Empfang analog terrestrisch, DAB+, Kabel & Satellit
Sendegebiet BrandenburgBrandenburg Brandenburg
Sendeanstalt Rundfunk Berlin-Brandenburg
Intendant Patricia Schlesinger
Sendestart 6. Mai 1990
Rechtsform Öffentlich-rechtlich
Liste der Hörfunksender

Antenne Brandenburg war auch der Name eines regionalen Landesstudios des Deutschen Fernsehfunks für das Land Brandenburg. Dieser ging am 13. August 1990 zunächst mit dem Namen Landessender Brandenburg (LSB) auf Sendung und wurde am 12. August 1991 umbenannt. Die Einstellung erfolgte mit dem Sendeschluss des DFF am 31. Dezember 1991.

Inhaltsverzeichnis

ProgrammBearbeiten

Antenne Brandenburg sendet hauptsächlich Musik, aber auch regionale Information für das Land Brandenburg. Die Musikauswahl bewegt sich zwischen Soft-Pop, Oldies, Schlagern und auch aktuellen Hits. Schon seit der Wende ist Antenne Brandenburg der meistgehörte Sender Brandenburgs. Das Programm wird auseinander geschaltet, um immer zur halben Stunde (:30) für die Regionen Cottbus, Frankfurt (Oder), Perleberg, Prenzlau (nur 05:30 – 11:30 Uhr) und Potsdam regionale Nachrichten und Service-Informationen auszustrahlen. Von Montag bis Freitag gibt es zwischen 14 Uhr und 17 Uhr regionale Magazine (nicht aus Perleberg und Prenzlau). Abends von 22 Uhr bis 24 Uhr produziert Antenne Brandenburg im wöchentlichen Wechsel (zwischen Potsdam und Berlin), zusammen mit rbb 88,8 die Sendung Pop nach zehn. Die ARD-Hitnacht wird täglich von NDR in der Zeit von 0 Uhr bis 5 Uhr, am Wochenende und Feiertagen bis 6 Uhr, übernommen.

GeschichteBearbeiten

 
früheres Logo

Der Sender gehörte zunächst zum Rundfunk der DDR. Er war Nachfolger von drei der insgesamt 14 Regionalprogramme aus Frankfurt (Oder), Potsdam und Cottbus, die der Sender Radio DDR 2 zwischen 5 und 13 Uhr für die Bezirke der DDR ausstrahlte. Nach der Wende gab es Bestrebungen, die 1952 abgeschafften ostdeutschen Länder wieder einzurichten. Auch bei Fernsehen und Hörfunk der DDR wurde diesem Sachverhalt Rechnung getragen und die Regionalberichterstattung entsprechend ausgerichtet. Am 6. Mai 1990 begann Antenne Brandenburg auf den Brandenburger Frequenzen von Radio DDR 2 zu senden. Am 31. Dezember 1991 wurde der Sendebetrieb des DDR-Rundfunks eingestellt und im Land Brandenburg begann der Ostdeutsche Rundfunk Brandenburg mit dem Sendebetrieb. Antenne Brandenburg wurde als Landessender vom ORB weitergeführt. Auch nach der Fusion von ORB und SFB zum RBB am 1. Mai 2003 blieb der Sender als regionales Programm für Brandenburg erhalten.

EmpfangBearbeiten

Antenne Brandenburg kann über UKW und das Digitalradio DAB+ in Brandenburg und Berlin empfangen werden. Ebenso über das analoge Kabelnetz in Berlin und Potsdam. Europaweit sendet der Radiosender sein Programm über DVB-S. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Antenne Brandenburg über einen Livestream (Webradio) zu hören.

SendegebietBearbeiten

Das Sendegebiet ist Berlin und Brandenburg.

Regionalisierung/UKW-Frequenzen:[1][2]

Frequenz
[MHz]
Region/Welle Sendestandort Leistung
[kW]
099,7 Berlin und Havelland Berlin / Alexanderplatz 100
106,6 Prignitz Pritzwalk 100
099,4 Uckermark Prenzlau 000,5
091,1 Uckermark Casekow 020
087,6 Märkisch-Oderland Frankfurt(Oder) / Booßen 010
106,2 Teltow-Fläming Belzig 100
098,6 Oberspreewald und Lausitz Cottbus / Calau 100
100,9 Spree-Neiße Guben 006,3

WeblinksBearbeiten

  Commons: Antenne Brandenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. ukwtv.de Sendertabelle Berlin-Brandenburg, abgerufen am 10. Juli 2019
  2. rbb-online.de Frequenzen, abgerufen am 10. Juli 2019