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ARD-Hitnacht

das gemeinsame Nachtprogramm der Schlager- und Landes-Hörfunkprogramme der ARD

Die ARD-Hitnacht ist das erste gemeinsame Nachtprogramm der Schlager- und Landes-Hörfunkprogramme der ARD. Es startete am 4. Oktober 2011 und ersetzte den ARD-Nachtexpress aus dem Jahre 1959.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte von 2011 bis 2018Bearbeiten

ProgrammBearbeiten

Von Oktober 2011 bis Januar 2018 produzierte SR 3 Saarlandwelle in den Nächten von Sonntag auf Montag bis Freitag auf Samstag die Sendung. Es moderierten abwechselnd Nadja Dominik, Dieter Exter, Andree Werner und Frank Hofmann vom Saarländischen Rundfunk. Gespielt wurden Oldies und sonstige populäre Unterhaltungsmusik aus den 1960er- bis 1980er-Jahren. Die Mehrheit der gespielten Musiktitel sind internationaler Herkunft, ein kleiner Prozentsatz aus deutschsprachiger Produktion, hauptsächlich aus dem Pop-Bereich.

In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag wurde die ARD-Hitnacht von WDR 4 als Rhythmus der Nacht mit Schlager- und Partyhits gestaltet. Die Sendung wurde am 14. Januar 2018 eingestellt.

Zur vollen Stunde wurden die Nachrichten von NDR Info übernommen.

Der Saarländische Rundfunk (SR) produzierte seit 2011 die ARD-Hitnacht in den Nächten auf Montage bis Samstage. In der Nacht vom Samstag auf Sonntag gestaltete hingegen der Westdeutschen Rundfunk Köln die Sendung. Damit verringerte sich die Zahl der gebenden Sender im Vergleich zu den Vorgängersendungen ARD-Nachtexpress und ARD-Radiowecker erheblich. Der Grund hierfür war das Bestreben der Sender zu intensiverer Kooperation angesichts der wesentlich geringeren Hörerzahl und damit Reichweite in der Nacht.[1]

Folgende Sender übernahmen das Programm:

Antenne Brandenburg übernahm die ARD-Hitnacht von Montag bis Freitag nur bis 5:00 Uhr.

Bayern 1 übernahm bis zum 7. März 2016 die ARD-Hitnacht und sendet seitdem ein eigenes Nachtprogramm.[2] Es blendete sich nicht wie alle anderen nehmenden Programme um 0:05 Uhr in die Sendung ein, sondern es wurden zuerst Verkehrsnachrichten gesendet und anschließend die Bayernhymne, die Deutsche Nationalhymne sowie die Europahymne gespielt. Die Aufschaltung auf das gemeinsame Programm erfolgte gegen 00:09 Uhr; bereits ab 05:00 Uhr sendete Bayern 1 wieder ein eigenes Tagesprogramm.

Wie bereits beim ARD-Nachtexpress nahmen Radio Bremen und der Mitteldeutsche Rundfunk nicht an diesem gemeinsamen Nachtprogramm teil.

Seit 2018Bearbeiten

Seit dem 17. Januar 2018 gestaltet der Norddeutsche Rundfunk (NDR) die ARD-Hitnacht. In vierwöchigem Wechsel produzieren die Sendung die NDR-Landesfunkhäuser (NDR 90,3 in Hamburg, NDR 1 Niedersachsen in Hannover, NDR 1 Welle Nord in Kiel und NDR 1 Radio MV in Schwerin). Die Nachrichten vom NDR werden von allen angeschlossenen Sendern übernommen bis auf WDR4 und Antenne Brandenburg, die für eigene Nachrichten die ARD-Hitnacht verlassen, um sie danach wieder zu übernehmen.

Das Programm wird von null bis sechs Uhr angeboten. Antenne Brandenburg, SR3 und der gebende NDR beginnen montags bis freitags bereits um fünf Uhr mit eigenem Tagesprogramm.

Folgende Sender übernehmen das Programm:

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Frank Meßing: „Nachtexpress“ von WDR 4 auf Abstellgleis. In: Der Westen. 26. September 2011, abgerufen am 29. September 2011: „Die Nachtversorgung auf Sparflamme begründet der WDR mit den ‚geringen Hörerzahlen‘. Reichweiten-Daten für die Zeit zwischen null und fünf Uhr gibt es nach Angaben des Senders zwar nicht. Aus der ‚Studie Massenkommunikation‘ gehe aber hervor, dass die Reichweite des Radios in den Nachtstunden deutschlandweit gerade einmal bei 1,8 Prozent liege. ‚Das entspricht in der Hochrechnung einem Potenzial von 1,24 Millionen Hörerinnen und Hörern‘, sagt WDR-Sprecher Uwe-Jens Lindner. Tagsüber liegt die Radio-Reichweite bei knapp 80 Prozent. Die öffentlich-rechtlichen Sender haben sich angesichts der geringen Hörer-Resonanz in der Nacht seit geraumer Zeit zu Kooperationen untereinander entschlossen.“
  2. Programmkalender|Bayern 1|Radio|BR.de (Memento vom 12. März 2016 im Internet Archive)