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Annabelle Mandeng

deutsche Schauspielerin, Moderatorin und Model

Leben und KarriereBearbeiten

Annabelle Mandeng ist die Tochter einer deutschen Studienrätin und eines Regierungsbeamten aus Kamerun. 1973 trennten sich die Eltern und Annabelle wuchs mit ihrem älteren Bruder in Bad Zwischenahn auf. 1980 nahm die Mutter eine Tätigkeit für den Deutschen Entwicklungsdienst in Togo auf und zog mit ihren Kindern in das westafrikanische Land. Drei Jahre später siedelte die Familie nach Pakistan über, wo Annabelle in Lahore ihren Abschluss an der American High School machte. Durch diese Auslandsaufenthalte spricht Annabelle Mandeng neben ihrer Muttersprache Deutsch fließend und akzentfrei Englisch und Französisch.

 
Annabelle Mandeng (2017)

Als Schülerin trat sie 1990 in der Sat.1-Sendung Fort Boyard – Ein Spiel für Abenteurer als Kandidatin der Spielshow auf.

Ihre TV-Karriere begann Mandeng bei Hamburg1 als Moderatorin u. a. der Livegameshow Zoom-City und wechselte 1995 als Wetterfee für alle Regionalprogramme zu RTL[1][2]. Seit 1999 moderierte sie Fit for Fun TV bei VOX. Im Herbst 2000 startete sie die Plauderrunde „Wir vier“ beim ZDF mit Susanne Fröhlich und Sibylle Nicolai.[3] Bis 2010 präsentierte sie das 3sat-Magazin vivo. Seit 2016 moderiert Mandeng die Wettbewerbsfilme der Berlinale, die Verleihung des Goldenen Ehrenbären, der Berlinale Kamera und der European Shooting Stars, die IFA Global Presse Conference und weitere Preisverleihungen und Symposien.

Als Schauspielerin spielte sie am Theater sowie neben Otto Sander und Robert Stadlober in dem Kinofilm Donau, Dunaj, Dana und im Tatort Dschungelbrüder jeweils die weibliche Hauptrolle und in der Sat.1-Serie Bis in die Spitzen die durchgehende Rolle „Heidi“.

2016 spielte sie die Rolle der „Kassandra“ in Wanja und Sonja und Mascha und Spike von Christopher Durang[4] und die Rolle des Bassa Selim in der Inszenierung der Entführung aus dem Serail von Rodrigo Garcia an der Deutschen Oper in Berlin.

2018 spielte Mandeng die zweite weibliche Hauptrolle Eva in der Roman-Kinoneuverfilmung „Berlin Alexanderplatz“ neben Joachim Król, Jella Haase und Albrecht Schuch unter der Regie von Burhan Qurbani.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Annabelle Mandeng – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Immer auf dem Sprung, abendblatt.de vom 20. März 1999
  2. Annabelle Mandeng ist eine Sportskanone Fit for Fun mit Annabelle, mopo.de vom 12. Februar 1999
  3. Das Frauen-Quartett. In: Der Spiegel. Nr. 13, 2000, S. 129 (online27. März 2000).
  4. Wirrungen um „Wanja und Sonja und Mascha und Spike“ in Osnabrücker Zeitung vom 23. März 2016; abgerufen am 12. Juli 2018