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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Aholfing
Aholfing
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aholfing hervorgehoben
Koordinaten: 48° 57′ N, 12° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Verwaltungs­gemeinschaft: Rain (Niederbayern)
Höhe: 324 m ü. NHN
Fläche: 21,4 km2
Einwohner: 1828 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94345
Vorwahl: 09429
Kfz-Kennzeichen: SR, BOG, MAL
Gemeindeschlüssel: 09 2 78 112
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Schloßplatz 2
94369 Rain
Website: www.aholfing.de
Bürgermeister: Georg Wagner (CSU / UW / ÜWG)
Lage der Gemeinde Aholfing im Landkreis Straubing-Bogen
Bogen (Stadt)WindbergWiesenfeldenStraßkirchenSteinach (Niederbayern)StallwangSchwarzach (Niederbayern)Sankt EnglmarSalchingRattiszellRattenberg (Niederbayern)Rain (Niederbayern)PerkamPerasdorfParkstettenOberschneidingNiederwinklingNeukirchen (Niederbayern)MitterfelsMariaposchingMallersdorf-PfaffenbergLoitzendorfLeiblfingLaberweintingKonzellKirchrothIrlbachHunderdorfHaselbach (Niederbayern)Haibach (Niederbayern)GeiselhöringFeldkirchen (Niederbayern)FalkenfelsAttingAschaAiterhofenAholfingStraubingLandkreis KelheimRegensburgLandkreis LandshutLandkreis RegenLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis DeggendorfLandkreis ChamLandkreis ChamLandkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild
Die Pfarrkirche St. Lucas

Aholfing ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rain. Aholfing liegt in der Region Donau-Wald.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde hat fünf Ortsteile, das Pfarrdorf Aholfing als Kernort, das Pfarrdorf Niedermotzing, das Kirchdorf Obermotzing, das Dorf Puchhof und die Einöde Landstorf.[2]

Es gibt die drei Gemarkungen Aholfing, Niedermotzing und Obermotzing.[3][4]

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Der um 1132 erstmals erwähnte Ortsname Aholvingin (auch Aholuingin) leitet sich aus dem Personennamen Aholf und dem Eigentumssuffix -ing ab. Seit ungefähr 1298 ist die Schreibweise Aholfing bekannt. Aholfing gehörte zum Rentamt Straubing und Gericht Straubing des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1975 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Niedermotzing und Obermotzing eingegliedert.[5]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr 1840 1871 1900 1925 1939 1950 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Einwohner 896 1008 1140 1135 1078 1409 1088 1136 1076 1210 1410 1562 1696 1755 1762 1757 1757 1730 1762 1784 1828 1813

PolitikBearbeiten

Bürgermeister ist Georg Wagner (CSU/UW/ÜWG).

Die Kommunalwahl am 16. März 2014 führte zu folgendem Ergebnis für die Zusammensetzung des Gemeinderats:[6]

  • CSU/UW: 5 Sitze
  • ÜWG: 7 Sitze

2013 hatte die Gemeinde Steuereinnahmen in Höhe von 1.222.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) 344.000 €.

BaudenkmälerBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

2013 waren 100 Personen am Arbeitsort Aholfing sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 703. 2010 bestanden 28 landwirtschaftliche Betriebe; 1831 ha wurden landwirtschaftlich genutzt, davon 1651 ha Ackerfläche.

BildungBearbeiten

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2018):

  • 1 Kindertageseinrichtung mit 67 Plätzen und 65 Besuchern (davon 14 unter drei Jahren)

LiteraturBearbeiten

  • Josef Buchner, Gustl Buchner: Aholfing – Geschichte einer Donaugemeinde, Band I: Aholfing und Puchhof. Hrsg.: Gemeinde Aholfing. Aholfing 2005.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Aholfing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Aholfing in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 3. Juli 2017.
  3. Amtsbezirk. Gemeinden und Gemarkungen. Bayerische Vermessungsverwaltung, archiviert vom Original am 11. April 2013; abgerufen am 31. März 2015.
  4. Amtsbezirk im PDF. (PDF; 1,9 MB) Bayerische Vermessungsverwaltung, archiviert vom Original am 2. April 2015; abgerufen am 31. März 2015.
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 631.
  6. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014