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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Atting
Atting
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Atting hervorgehoben

Koordinaten: 48° 54′ N, 12° 29′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Verwaltungs­gemeinschaft: Rain (Niederbayern)
Höhe: 332 m ü. NHN
Fläche: 14,92 km2
Einwohner: 1693 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 113 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94348
Vorwahl: 09429
Kfz-Kennzeichen: SR, BOG, MAL
Gemeindeschlüssel: 09 2 78 117
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 28
94348 Atting
Website: www.atting.de
Bürgermeister: Robert Ruber (Überparteiliche Wählergem.)
Lage der Gemeinde Atting im Landkreis Straubing-Bogen
Bogen (Stadt)WindbergWiesenfeldenStraßkirchenSteinach (Niederbayern)StallwangSchwarzach (Niederbayern)Sankt EnglmarSalchingRattiszellRattenberg (Niederbayern)Rain (Niederbayern)PerkamPerasdorfParkstettenOberschneidingNiederwinklingNeukirchen (Niederbayern)MitterfelsMariaposchingMallersdorf-PfaffenbergLoitzendorfLeiblfingLaberweintingKonzellKirchrothIrlbachHunderdorfHaselbach (Niederbayern)Haibach (Niederbayern)GeiselhöringFeldkirchen (Niederbayern)FalkenfelsAttingAschaAiterhofenAholfingStraubingLandkreis KelheimRegensburgLandkreis LandshutLandkreis RegenLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis DeggendorfLandkreis ChamLandkreis ChamLandkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Atting ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rain.

GeografieBearbeiten

Atting liegt in der Region Donau-Wald am Ausgang des Tals der Kleinen Laber.

GemeindegliederungBearbeiten

Atting hat fünf Ortsteile: den Hauptort und Pfarrdorf Atting, das Kirchdorf Rinkam, den Weiler Einhausen und die Einöden Bruckmühle und Wallmühle.[2] Es gibt nur die Gemarkung Atting.[3][4]

Bis 1946 gehörte Landstorf zur Gemeinde.[5]

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Atting wurde im Jahr 847 erstmals urkundlich erwähnt.[6] Es gehörte zum Rentamt und Gericht Straubing des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

PfarreiBearbeiten

Zur Pfarrei Atting gehören neben der gesamten Gemeinde Atting die Ortschaften Wiesendorf und Bergstorf der Gemeinde Rain.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 0846 Einwohner
  • 1970: 0843 Einwohner
  • 1987: 1.131 Einwohner
  • 1991: 1.222 Einwohner
  • 1995: 1.402 Einwohner
  • 2000: 1.597 Einwohner
  • 2005: 1.693 Einwohner
  • 2010: 1.647 Einwohner
  • 2015: 1.650 Einwohner
  • 2016: 1.676 Einwohner
  • 2017: 1.675 Einwohner

PolitikBearbeiten

Bürgermeister von Atting ist seit dem 1. Mai 2008 Robert Ruber, der der "Christlich Sozialen Union (CSU)" sowie der „Überparteilichen Wählergemeinschaft (ÜPWG)“ angehört.

Im Gemeinderat Atting sind in der Wahlperiode 2014–2020 fünf Mitglieder der CSU sowie sieben Mitglieder der ÜPWG vertreten.:[7]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahre 2007 ca. 693.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) ca. 421.000 €.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Die neugotische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Atting wurde 1856 bis 1858 erbaut. Sie besitzt einen spätgotischen Chor und unter der Orgelempore eine Sandsteinmarienfigur von 1645.
  • In Rinkam steht die Filialkirche St. Johannes der Täufer aus dem späten 12. Jahrhundert. Sie ist eine romanische Landkirche mit profanem Obergeschoss.

EhrenbürgerBearbeiten

  • Johann Firlbeck (* 1905, † 1990), bedeutender Pflanzenzüchter aus Rinkam
  • Dekan Sebastian Kolbinger (* 1916, † 1997), langjähriger Pfarrer der Pfarrei Atting
  • Ludwig Rothamer (* 1. Juni 1935, † 14. Juni 2011), Erster Bürgermeister der Gemeinde Atting von 1970 bis zum 31. Dezember 1993
  • Adolf Lehner (* 8. April 1938), Erster Bürgermeister der Gemeinde Atting vom 1. Januar 1994 bis zum 30. April 2008

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 20, im produzierenden Gewerbe 175 und im Bereich Handel und Verkehr zehn sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 39 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 538. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe keine Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 27 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1339 ha, davon waren 1076 ha Ackerfläche und ha Dauergrünfläche.

VerkehrBearbeiten

Der Verkehrslandeplatz Straubing-Wallmühle liegt im Gemeindebereich und beherbergt vier luftfahrttechnische Betriebe.

BildungBearbeiten

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2008):

  • Kindergarten Maria Himmelfahrt (Träger: Kirchenstiftung Atting): 75 Kindergartenplätze mit 63 Kindern

SonstigesBearbeiten

Seit 22. März 2015 ist die Gemeinde die erste und bislang einzige offizielle Fair-Trade-Stadt im Landkreis Straubing-Bogen.[8]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Atting – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Atting in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 3. Juli 2017.
  3. Amtsbezirk. Gemeinden und Gemarkungen. Bayerische Vermessungsverwaltung, archiviert vom Original am 11. April 2013; abgerufen am 31. März 2015.
  4. Amtsbezirk im PDF. (PDF; 1,9 MB) Bayerische Vermessungsverwaltung, archiviert vom Original am 2. April 2015; abgerufen am 31. März 2015.
  5. Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987. In: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451. München 1991, S. 70–71, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat).
  6. Historie des Ortes
  7. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014
  8. Städteverzeichnis bei fairtrade-towns.de