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A Catholic Statement on Pluralism and Abortion

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Hier werden Begrifflichkeiten wild durcheinander gewürfelt (Theologen fordern Reform ihrer eigenen Theologie, Römisch-katholische Kirche gleich römisch-katholische Theologie gleich Reformer der römisch-katholischen Theologie).

A Catholic Statement on Pluralism and Abortion war eine Kampagne römisch-katholischer Theologen und Laien in den Vereinigten Staaten zur Reform der römisch-katholischen Theologie in der Abtreibungsdebatte.

Am 7. Oktober 1984 veröffentlichte die New York Times eine ganzseitige Werbungsanzeige der US-Organisation Catholics for a Free Choice (CFFC). Die Publikation dokumentierte den Streit zwischen der Leitung des Vatikans in Rom und Teilen der Katholiken in den Vereinigten Staaten.

In dem Zeitungskampagne der New York Times wurde ein Positionspapier veröffentlicht, das von über 80 katholischen Theologen und Mitgliedern von Ordensgemeinschaften in der römisch-katholischen Kirche unterzeichnet war. In dem Papier wurde erklärt, die Ablehnung der Abtreibung durch die katholische Kirche sei „nicht die einzige legitimierte römisch-katholische Position“. Das Positionspapier führte an, eine „große Anzahl“ von katholischen Theologen sei der Ansicht, dass der Schwangerschaftsabbruch eine moralische Entscheidung sei, die den jeweiligen Frauen allein zustehe.

Die Kampagne half 1984 der demokratischen Politikerin und Vizepräsidentschaftskandidatin Geraldine Ferraro, einer Befürworterin, in der medialen Debatte gegenüber dem Erzbischof von New York, John Joseph O’Connor, während der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1984. Nach dem Erscheinen in der New York Times lehnte die Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten die Kampagne ab.

Unterzeichnende (Auswahl)Bearbeiten

Zu den Personen, die das Positionspapier unterzeichneten, gehörten:[1]

Katholisches Komitee für Pluralismus und AbtreibungBearbeiten

Weitere UnterzeichnendeBearbeiten

Vergleich in anderen LändernBearbeiten

Ähnliche Kampagnen zur Abtreibungsdebatte gab es zuvor bereits in anderen Ländern wie beispielsweise in Frankreich, in den Niederlanden oder in Deutschland. 1971 erschien in Deutschland in der Zeitschrift Stern die Kampagne Wir haben abgetrieben!.

LiteraturBearbeiten

  • Barbara Ferraro, Patricia Hussey, Jane O'Reilly, 1990, No Turning Back: Two Nuns Battle over Women's Right to Choose, New York: Poseidon Press, ISBN 0-671-64406-8
  • Mary E. Hunt und Frances Kissling, Frühjahr 1987, The New York Times Ad: A Case Study in Religious Feminism, Journal of Feminist Studies in Religion 3 (1): 115–127
  • Marjorie Reiley Maguire, 1986, „Pluralism on Abortion in the Theological Community: The Controversy Continues“. Conscience 7: 1–10
  • Mary Segers, 1987, Ferraro, the Bishops, and the 1984 Election, in: Clarissa W. Atkinson, Constance H. Buchanan und Margaret R. Miles; Shaping New Vision: Gender and Values in American Culture, Ann Arbor: UMI Research Press, Seiten 143–167, ISBN 0-8357-1803-4
  • Mary Segers, 2001, Sister Maureen Fiedler: A Nun for Gender Equality in Church and Society, in: Jo Renée Formicola, Hubert Morken, Religious Leaders and Faith-Based Politics: Ten Profiles, Rowman & Littlefield, Seiten 175–196, ISBN 0-8476-9963-3

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Catholic Committee. (PDF; 15 kB) In: Voices of Change: Risking All In Faith. Sturdy Roots, archiviert vom Original am 21. Oktober 2011; abgerufen am 9. August 2011 (englisch).
  2. Mary-Paula Walsh: Feminism and Christian tradition: an annotated bibliography and critical introduction to the literature (= Bibliographies and indexes in religious studies. Band 51). Greenwood, 1999, ISBN 0-313-26419-8, S. 234 (google.com).