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Éric Beaudoin

kanadischer Eishockeyspieler
KanadaKanada  Éric Beaudoin Eishockeyspieler
Éric Beaudoin
Geburtsdatum 3. Mai 1980
Geburtsort Ottawa, Ontario, Kanada
Spitzname Big-Beaudo
Größe 196 cm
Gewicht 100 kg
Position Center, Linker Flügel
Schusshand Links
Draft
NHL Entry Draft 1998, 4. Runde, 92. Position
Tampa Bay Lightning
Karrierestationen
1997–2000 Guelph Storm
2000–2001 Louisville Panthers
2001–2002 Utah Grizzlies
2002–2005 San Antonio Rampage
2005 Edmonton Road Runners
2005 Newcastle Vipers
2005–2008 Mora IK
2008–2009 Linköpings HC
2009–2010 Rögle BK
2010–2013 EHC Biel
2013 Straubing Tigers
2013–2014 EHC Biel
2014–2015 KHL Medveščak Zagreb
2016 EHC Olten

Éric Beaudoin (* 3. Mai 1980 in Ottawa, Ontario) ist ein ehemaliger kanadischer Eishockeyspieler, der im Verlauf seiner aktiven Karriere unter anderem für die Florida Panthers in der National Hockey League aktiv war.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Éric Beaudoin wurde von den Tampa Bay Lightning während des NHL Entry Draft 1998 ausgewählt und begann seine Karriere bei den Guelph Storm aus der Ontario Hockey League. Mit diesen gewann er 1998 den J. Ross Robertson Cup, die Meisterschaftstrophäe der OHL.

Ab 2000 ging er in der American Hockey League für verschiedene Teams aufs Eis, bevor er in der Saison 2001/02 sein Debüt für die Florida Panthers in der National Hockey League gab. Bis 2005 spielte er für die Panthers in der NHL und für deren Farmteams in der AHL, wobei er insgesamt 53 NHL-Partien absolvierte, in denen ihm elf Scorerpunkte gelangen.

Vor der Spielzeit 2005/06 wurde Beaudoin von den Newcastle Vipers aus der britischen Elite Ice Hockey League unter Vertrag genommen. Kurze Zeit später wurde dieser Vertrag jedoch gelöst, da Beaudoin bei verschiedenen Vereinen der SM-liiga zur Probe spielte. Letztlich wechselte er jedoch nach Schweden zum Mora IK, für den er insgesamt drei Spielzeiten absolvierte. 2008 schloss er sich dem schwedischen Vizemeister Linköpings HC an und spielte für diesen sowohl in der Elitserien, als auch in der Champions Hockey League. Im Mai 2009 unterschrieb er einen Vertrag bei Rögle BK.[1] Trotz einer soliden Saison des Kanadiers konnte der Abstieg in die HockeyAllsvenskan nicht verhindert werden. Daraufhin entschied sich Beaudoin Schweden zu verlassen, um fortan in der Schweiz für den EHC Biel in der NLA zu spielen.[2] Aufgrund einer Schulterverletzung[3] fiel er für einen Großteil der Spielzeit 2010/11 aus. Trotzdem wurde der Vertrag dank guter Leistungen in der Relegation um ein Jahr verlängert. Nach zwei weiteren Spielzeiten beim Schweizer Erstligisten wurde der Kontrakt des Kanadiers nicht mehr erneuert. In seiner letzten Saison für den EHC Biel konnte er wegen des Lockouts in der NHL eine Vielzahl der Spiele nicht absolvieren, da mit Tyler Seguin und Patrick Kane zwei namhafte Akteure im Kampf um einen der vier Kontingentplätze verpflichtet wurden.

Es folgte der Wechsel nach Deutschland, wo Beaudoin für einige Monate für die Straubing Tigers in der Deutschen Eishockey Liga aktiv war.[4] Kurz darauf folgte aber die Rückkehr zum EHC Biel in die Schweiz, wo er in 24 Hauptrundenspielen zehn Treffer erzielte und weitere acht für seine Teamkollegen vorbereitete. Des Weiteren nahm er mit dem Team, das nach absolvierter Hauptrunde mit lediglich 50 Zählern auf dem vorletzten Tabellenrang stand, an den Play-outs teil und musste danach auch noch in der Liga-Qualifikation gegen den Zweitligisten EHC Visp antreten, wobei man den weiteren Verbleib in der höchsten Schweizer Eishockeyliga sichern konnte. Anschließend war er vereinslos.

Am 17. Dezember 2014 verpflichtete der KHL-Klub KHL Medveščak Zagreb Beaudoin bis zum Saisonende.[5] Aufgrund einer Verletzung kam er nur auf drei Einsätze in der KHL, so dass sein Vertrag im Mai 2015 aufgelöst wurde.

Im Januar 2016 unterzeichnete Beaudoin im Anschluss an eine Probezeit einen Vertrag beim Schweizer NLB-Verein EHC Olten bis zum Ende der Saison 2015/16.[6] Nachdem Cheftrainer Heikki Leime während der Playoff-Halbfinal-Serie im März entlassen worden war, übernahm Beaudoin gemeinsam mit Sportdirektor Jakob Kölliker interimistisch den Trainerposten.[7] Anschließend beendete der Kanadier seine aktive Karriere.

Erfolge und AuszeichnungenBearbeiten

KarrierestatistikBearbeiten

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
1997/98 Guelph Storm OHL 62 9 13 22 43 12 3 2 5 4
1998/99 Guelph Storm OHL 66 28 43 71 79 11 5 3 8 12
1999/00 Guelph Storm OHL 68 38 34 72 126 6 3 0 3 2
2000/01 Louisville Panthers AHL 71 15 10 25 78
2001/02 Utah Grizzlies AHL 44 5 16 21 83
2001/02 Florida Panthers NHL 8 1 3 4 4
2002/03 San Antonio Rampage AHL 41 14 23 37 36 3 1 0 1 0
2002/03 Florida Panthers NHL 15 0 1 1 25
2003/04 San Antonio Rampage AHL 38 20 22 42 45
2003/04 Florida Panthers NHL 30 2 4 6 12
2004/05 San Antonio Rampage AHL 32 6 4 10 21
2004/05 Edmonton Road Runners AHL 24 3 1 4 9
2005/06 Newcastle Vipers EIHL 7 1 6 7 14
2005/06 Jokerit Helsinki SM-liiga 11 1 2 3 14
2005/06 HPK Hämeenlinna SM-liiga 2 0 1 1 4
2005/06 Mora IK Elitserien 32 2 9 11 24
2006/07 Mora IK Elitserien 55 14 12 26 64 4 2 0 2 6
2007/08 Mora IK Elitserien 52 11 16 27 95
2008/09 Linköpings HC CHL 4 1 1 2 2
2008/09 Linköpings HC Elitserien 53 16 7 23 53 7 2 0 2 4
2009/10 Rögle BK Elitserien 55 14 20 34 59
2010/11 EHC Biel NLA 8 5 2 7 2 6 1 3 4 8
2011/12 EHC Biel NLA 50 11 12 23 20 5 3 2 5 2
2012/13 EHC Biel NLA 30 10 5 15 26 7 3 3 6 2
2013/14 Straubing Tigers DEL 10 0 5 5 8
2013/14 EHC Biel NLA 24 10 8 18 16 131 5 4 9 8
2014/15 KHL Medveščak Zagreb KHL 3 1 0 1 2
2015/16 EHC Olten NLB 4 1 0 1 0 2 0 1 1 2
NHL gesamt 53 3 8 11 41
AHL gesamt 250 63 76 139 272 3 1 0 1 0
Elitserien gesamt 247 57 64 121 295 33 10 5 15 24
NLA gesamt 112 36 28 64 64 18 7 8 15 12

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. hockeysverige.se Kanadier bereit für Rögle (schwedisch)
  2. hockeysverige.se Beaudoin findet neuen Club (schwedisch)
  3. Eric Beaudoin kehrt nach Biel zurück. In: aargauerzeitung.ch. 27. Januar 2011, abgerufen am 12. Dezember 2018.
  4. eishockey-magazin.de Schlüsselposition besetzt! Straubing Tigers holen Center Eric Beaudoin vom NLA-Club Biel aus der Schweiz
  5. medvescak.com, Beaudoin coming, Owuya staying, Trotter leaving (englisch), abgerufen am 17. Dezember 2014
  6. EHC Olten verstärkt sich für die Playoffs. In: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Abgerufen am 15. März 2016.
  7. Olten besiegt Ajoie mit neuem Trainer. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Neue Luzerner Zeitung. Archiviert vom Original am 24. März 2016; abgerufen am 15. März 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.luzernerzeitung.ch