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Zonale Vegetation

typische und charakterisierende Pflanzenbewuchs für eine Vegetationszone
Eine zwischen zwei Breitengraden liegende (mathematisch ideale) Erdzone. Die Grenzen der Vegetationszonen sind jedoch fragmentierter.

Als zonale Vegetation gilt der für eine Vegetationszone der Erde typische und charakterisierende Pflanzenbewuchs. Dieser umfasst Pflanzengesellschaften, die hauptsächlich vom Großklima der entsprechenden Zone beeinflusst sind. Je nach Klima bilden sich zonenspezifische Klimaxgesellschaften, sofern genug Zeit dafür vorhanden ist und keine Faktoren dies verhindern (beispielsweise menschlicher Einfluss durch Landwirtschaft, Naturkatastrophen u. ä.). Überall dort, wo beispielsweise mittlere Bodenverhältnisse, v. a. Bodenfeuchte (weder Überschwemmungen noch Trockenheit), herrschen, bilden sich nach Heinz Ellenberg mitteleuropäische klimatische Klimaxgesellschaften.

Zum überwiegenden Teil würde sich der Wald in Mitteleuropa heute, in der Nachwärmezeit, ohne störende Einflüsse zu den zonalen Gesellschaften der Buchenmischwälder (Fagetalia) in ozeanisch geprägten Bereichen, im Übergang zu subozeanischen zu Eichenmischwäldern (Quercetalia) entwickeln.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Heinz Ellenberg: Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen in ökologischer, dynamischer und historischer Sicht, Ulmer, Stuttgart 1996.