Willy Buschak

deutscher Gewerkschafter

Willy Buschak (* 23. Juni 1951) ist ein deutscher Historiker und Gewerkschafter.

Leben und WerkBearbeiten

Buschak studierte Geschichte und Philosophie in Bochum und promovierte 1982 mit einer Arbeit über das Londoner Büro. Daneben verfasste er mehrere Studien zur Geschichte der deutschen Gewerkschaften von der Kaiserzeit bis heute.

Er trat der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten bei und war von 1987 bis 1991 in deren Hauptvorstand tätig. Von dort wechselte er zum Europäischen Gewerkschaftsbund. Zunächst als stellvertretender Direktor und nach dem Tod seines Vorgängers Raymond-Pierre Bodin stand er ab 2003 als Direktor der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Dublin vor, bis er 2005 in dieser Position von Jorma Karppinnen abgelöst wurde. Buschak amtierte weiterhin als stellvertretender Direktor, bis er im März 2008 nach dem Ende seiner sechsjährigen Amtsperiode aus der Stiftung ausschied. Seine Nachfolgerin wurde Erika Mezger. Seit 2009 ist Buschak im DGB-Bezirk Sachsen in Dresden für Grundsatzfragen zuständig.[1]

PublikationenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Vgl. http://sachsen.dgb.de/uber-uns/bezirk/unser-team

WeblinksBearbeiten