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Stefan Berger (Historiker)

deutscher Neuzeithistoriker

WerdegangBearbeiten

Berger promovierte 1990 an der University of Oxford und lehrte von 1991 bis 2000 als Dozent für Europäische Zeitgeschichte an der School of European Studies der University of Wales in Cardiff. Von 2000 bis 2005 wirkte er als Professor of Contemporary History an der University of Glamorgan, um danach als Professor für moderne deutsche und vergleichende europäische Geschichte an die University of Manchester zu wechseln.

Seit 2011 hat Berger den Lehrstuhl für Sozialgeschichte und soziale Bewegungen an der Ruhr-Universität Bochum inne und ist dort Leiter des Instituts für soziale Bewegungen (ISB). Berger ist Mitglied der German History Society. Berger war Mitglied der Historischen Kommission der SPD.[1]

Werke (Auswahl)Bearbeiten

AutorBearbeiten

  • (mit Norman LaPorte): Friendly enemies. Britain and the GDR, 1949–1990, New York 2010, ISBN 978-1-84545-697-9.
  • The Search for Normality. National Identity and Historical Consciousness in Germany since 1800, Berghahn Books, Providence 1997, ISBN 1-57181-863-4.
  • Ungleiche Schwestern? Die britische Labour Party und die deutsche Sozialdemokratie im Vergleich, Bonn 1997.
  • The British Labour Party and the German social democrats, Oxford 1994.

HerausgeberBearbeiten

  • Social Democracy and the Working Class in Nineteenth and Twentieth Century Germany, London 2000, ISBN 0582298148.
  • Gewerkschaftsgeschichte als Erinnerungsgeschichte. Der 2. Mai 1933 in der gewerkschaftlichen Erinnerung und Positionierung nach 1945. Klartext, Essen 2015, ISBN 978-3-8375-1580-0.

AufsätzeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. SPD: Mitglieder Historische Kommission. Abgerufen am 30. September 2018.