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Die Westeuropaliga des FEI-Weltcups Dressurreiten 2016/2017 (Reem Acra FEI World Cup™ Dressage 2015–2016, Western European League) war die 32. Saison der west- und mitteleuropäischen Liga des FEI-Weltcups der Dressurreiter. Der Weltcup gilt im Bereich der Westeuropaliga als wichtigste Turnierserie in der Hallensaison.

Ablauf der TurnierserieBearbeiten

Das Weltcup-Reglement blieb in der Saison 2016/2017 unverändert zur Vorsaison.[1] Die Anzahl an Wertungsprüfungen blieb ebenso unverändert, nicht aber die Wertungsprüfungen: Nachdem Göteborg in der Vorsaison Weltcupfinalstandort war, fand hier wieder eine normale Weltcupetappe statt. Nicht mehr dabei war die Sweden Horse Show, die Stockholmer Veranstalter führten stattdessen ein CDI 5* durch, bei dem das Starterfeld mit nur neun Reitern (ähnlich wie in den anderen Disziplinen) bewusst klein gehalten wurde.[2]

Alle Turniere der Westeuropaliga waren als CDI ausgeschrieben. Sie wurden mit dem Zusatz -W (also CDI-W) gekennzeichnet, um sie als Weltcupturniere kenntlich zu machen.

Die erste Wertungsprüfung fand am 23. Oktober 2016 statt, die Schlussetappe wurde am 12. März 2017 ausgerichtet. Für das Weltcupfinale 2017 qualifizierten sich die besten neun Reiter der Westeuropaliga sowie eventuelle Zusatzteilnehmer („extra competitors“). Bereits zum siebenten Mal Hauptsponsor der Westeuropaliga und des Weltcupfinals war die Modedesignerin Reem Acra.

Der Modus der Etappen war identisch zum Vorjahr: Ein Grand Prix de Dressage diente als Einlaufprüfung für die Grand Prix Kür, der Umfang des Starterfelds war hier nach oben hin durch das Weltcupreglement nicht festgelegt. Aus dem Grand Prix qualifizierten sich die 15 bestplatzierten Teilnehmer für die Grand Prix Kür. Ausschließlich die Grand Prix Kür zählte als Wertungsprüfung für die Westeuropaliga.[1]

MedienBearbeiten

Die FEI überträgt die Weltcupprüfungen der Westeuropaliga kostenpflichtig über ihr Internet-Portal FEI TV. Zum zeigte Eurosport 1 einstündige Zusammenfassungen von den Weltcupküren von Göteborg und ’s-Hertogenbosch.

Die PrüfungenBearbeiten

1. Prüfung: Odense Bearbeiten

Auftakt zur Westeuropaliga war das Weltcupturnier im dänischen Odense. Das über zwei Wochenenden laufende Turnier fand vom 13. bis 23. Oktober 2016 statt.

Im Grand Prix nahmen nur 15 Reiter mit ihren Pferden teil, so dass sich alle Teilnehmer für die Weltcupkür qualifizierten. Der in Dänemark bei Andreas Helgstrand tätige Spanier Severo Jurado López hatte mit seinem 10-jährigen Wallach Lorenzo bereits den Grand Prix mit über zwei Prozent Vorsprung gewonnen. Dies setzte sich in der Kür fort, wo er mit über 82 Prozent gewann. Alle übrigen Reiter kamen auf ein Ergebnis von unter 80 Prozent. Während die starken dänischen Reiter (etwa die hier im Vorjahr zweit- und drittplatzierten Anna Kasprzak und Agnete Kirk Thinggaard) nicht am Start waren, gingen der zweite, dritte und fünfte Platz an Dressurreiter aus Schweden.[3]

Reiter Pferd Prozent Wertungs-
punkte
1 Spanien  Severo Jesus Jurado López Lorenzo 82,060 % 20
2 Schweden  Tinne Vilhelmson Silfvén Paridon Magi 79,555 % 17
3 Schweden  Rose Mathisen Zuidenwind 77,400 % 15

(Plätze Eins bis Drei von insgesamt 15 Teilnehmern)

2. Prüfung: Lyon Bearbeiten

Die französische Etappe der Westeuropaliga der Dressurreiter fand im Rahmen der Equitá Lyon statt. Dieses Hallenreitturnier wurde vom 26. bis 30. Oktober in der Eurexpo durchgeführt.

17 Reiter traten mit ihren Pferden am Vormittag des 27. Oktober 2016 im Grand Prix an. In der Grand Prix Kür erritt Karen Tebar das beste Ergebnis für das Gastgeberland, mit dem 13-jährigen Wallach Ricardo kam sie auf den siebenten Rang (76,677 %). An der Spitze der Rangierung waren sich alle fünf Richter einig: Carl Hester kam mit Nip Tuck auf den zweiten Platz, während des beste Ergebnis an Isabell Werth und den Rappstute Weihegold OLD ging. Das Ergebnis von 90,090 Prozent stellte sowohl für die Reiterin als auch für die Stute ein neues persönliches Bestergebnis in der Grand Prix Kür dar.[4][5]

Reiter Pferd Prozent Wertungs-
punkte
1 Deutschland  Isabell Werth Weihegold OLD 90,090 % 20
2 Vereinigtes Konigreich  Carl Hester Nip Tuck 85,017 % 17
3 Niederlande  Hans Peter Minderhoud Johnson 80,224 %

(Plätze Eins bis Drei von insgesamt 15 Teilnehmern)

3. Prüfung: Stuttgart Bearbeiten

Das dritte Weltcupturnier der Westeuropaliga waren die Stuttgart German Masters, die vom 16. bis 20. November 2017 in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle durchgeführt.

Der Grand Prix wurde am Freitagvormittag (18. November) ausgetragen, hier waren 15 Paare am Start. In der am Folgetag ausgerichteten Weltcupkür dominierten die deutschen Meisterpaare der Jahre 2015 und 2016: Die Titelträgerin des Vorjahres, Kristina Bröring-Sprehe, kam mit Desperados FRH mit über sieben Prozent Vorsprung auf die Drittplatzierten auf den zweiten Rang. Der Sieg ging wie in Lyon an die amtierenden Meister, Isabell Werth und Weihegold OLD, die mit nochmals deutlichem Vorsprung erneut eine Bewertung um 90 Prozent erhielten.

Beste ausländische Reiterin in der Grand Prix Kür war Madeleine Witte-Vrees, die Niederländerin kam mit dem erst 9-jährigen Cennin auf den vierten Platz. Verlierer der Kür war Spencer Wilton: Im Grand Prix war er mit seinem Wallach Super Nova II sogar auf dem dritten Platz gekommen, obwohl dieser bereits hier unter Spannung stand. Dies steigerte sich nochmals in der Grand Prix Kür, mehrfach zog das Pferd seine Zunge über das Gebiss, so dass er mit einem Ergebnis von 67,933 Prozent nur auf den letzten Platz kam.[6][7]

Reiter Pferd Prozent Wertungs-
punkte
1 Deutschland  Isabell Werth Weihegold OLD 89,418 % 20
2 Deutschland  Kristina Bröring-Sprehe Desperados FRH 86,306 % 17
3 Deutschland  Fabienne Lütkemeier D'Agostino FRH 78,886 % 15

(Plätze Eins bis Drei von insgesamt 15 Teilnehmern)

4. Prüfung: Salzburg Bearbeiten

Drei Wochen nach Stuttgart stand die vierte Etappe auf dem Programm, zum zweiten Mal wurde in Salzburg eine Wertungsprüfung der Westeuropaliga ausgetragen. Die Amadeus Horse Indoors, in deren Rahmen die Dressurprüfungen stattfanden, wurde vom 7. bis 11. Dezember 2016 in der Salzburgarena ausgerichtet.

Am Samstagvormittag (10. Dezember) wurde der Grand Prix ausgetragen, das Starterfeld war hier mit nur 13 Teilnehmerpaaren ungewöhnlich klein. Die Grundtendenz des Ergebnisses des Grand Prix bestätigte sich auch in der Weltcupkür: Auf die Plätze vier bis zwei kamen drei etwa gleich starke Paare (im Grand Prix weniger als ein Prozent Unterschied, in der Grand Prix Kür rund zwei Prozent zwischen Platz zwei und vier). Während Österreich bei Abwesenheit ihrer Spitzenreiterin Victoria Max-Theurer nur auf die hinteren Plätze kam, ging der Sieg erneut nach Deutschland: Dorothee Schneider gewann mit ihrem 10-jährigen Wallach Showtime FRH, als einiges Starterpaar mit einem Ergebnis von über 80 Prozent.[8]

Reiter Pferd Prozent Wertungs-
punkte
1 Deutschland  Dorothee Schneider Showtime FRH 80,560 % 20
2 Spanien  Severo Jesus Jurado López Lorenzo 75,780 % 17
3 Deutschland  Jessica von Bredow-Werndl Unee BB 75,320 % 15

(Plätze Eins bis Drei von insgesamt 13 Teilnehmern)

5. Prüfung: London Bearbeiten

Zum Abschluss des Jahres, kurz vor Weihnachten, machte die Westeuropaliga in London Station. Das Weltcupturnier, die Olympia London International Horse Show, wurde vom 13. bis 19. Dezember 2016 ausgetragen: Wie stets bei diesem Turnier fanden die Dressurprüfungen an den ersten beiden Turniertagen statt.

Im Grand Prix am 13. Dezember waren 15 Reiter am Start. Der Tag der Grand Prix Kür stand ganz im Zeichen der Sieger dieser Prüfung der Jahre 2012 bis 2014, Charlotte Dujardin verabschiedete im Anschluss an die Prüfung ihr Erfolgspferd Valegro aus dem Turniersport. In der Weltcupkür hingegen gewann wie im Vorjahr ihr Lehrmeister Carl Hester mit dem braunen KWPN-Wallach Nip Tuck. Zwei weitere Reiter kamen auf ein Ergebnis von über 80 Prozent, Hans Peter Minderhoud und Edward Gal sicherten sich damit die Plätze zwei und drei.[9][10]

Reiter Pferd Prozent Wertungs-
punkte
1 Vereinigtes Konigreich  Carl Hester Nip Tuck 84,669 % 20
2 Niederlande  Hans Peter Minderhoud Flirt 81,880 %
3 Niederlande  Edward Gal Voice 80,975 % 17

(Plätze Eins bis Drei von insgesamt 15 Teilnehmern)

6. Prüfung: Amsterdam Bearbeiten

Die erste Etappe der Westeuropaliga im Jahr 2017 war das Hallenreitturnier von Amsterdam, genannt Jumping Amsterdam. Das Turnier fand vom 27. bis 29. Januar 2017 statt.

Bereits im Grand Prix, dessen Starterliste 19 Reiter mit ihren Pferden umfasste, zeichnete sich ab, dass Isabell Werth und Weihegold OLD auch in Amsterdam das dominierende Paar sein werden, sie kamen hier mit über vier Prozent Vorsprung auf 82,120 Prozent. In der Grand Prix Kür, die am Samstagnachmittag (28. Januar) durchgeführt wurde, erhöhte sich dieser Vorsprung auf über sieben Prozent. Zum zweiten Mal durchbrach die Stute, die hier ein Jahr zuvor erstmals eine Grand Prix Kür bestritten hatte, die 90-Prozent-Marke.

Carl Hester kam auch bei seinem dritten Auftritt mit Nip Tuck in dieser Weltcupsaison auf deutlich über 80 Prozent und sicherte sich den zweiten Rang. Während der Schwede Patrik Kittel auf Platz drei kam, folgten auf den nächsten fünf Plätzen niederländische Reiter, angeführt von den bereits in London erfolgreichen Paaren (Hans Peter Minderhoud/Flirt und Edward Gal/Voice).[11]

Reiter Pferd Prozent Wertungs-
punkte
1 Deutschland  Isabell Werth Weihegold OLD 90,720 % 20
2 Vereinigtes Konigreich  Carl Hester Nip Tuck 83,325 % 17
3 Schweden  Patrik Kittel Deja 80,269 % 15

(Plätze Eins bis Drei von insgesamt 15 Teilnehmern)

7. Prüfung: Neumünster Bearbeiten

Im Rahmen des VR Classics in Neumünster fand die zweite deutsche Etappe der Westeuropaliga statt. Die Veranstaltung wird vom 16. bis 19. Februar 2017 in den Holstenhallen durchgeführt.

Nachdem im Vorjahr das Starterfeld des Grand Prix mit 28 Reitern extrem groß war, umfasste es im Jahr 2017 noch 19 Reiter. Um den Kreis der besten 15 Reiter für die Weltcupkürteilnahme zu erreichen, bedurfte es hier ein Ergebnis von mindestens 66 Prozent. In der Grand Prix Kür am Sonntagvormittag sicherte sich Isabell Werth den vierten Sieg beim vierten Start in dieser Westeuropaliga-Saison. In Neumünster war sie mit dem inzwischen 15-jährigen Wallach Don Johnson FRH am Start. Auf den zweiten Rang kam bei ihrem einzigen Weltcupstart in dieser Saison die Weltcupfinalsiegerin von 2013, Helen Langehanenberg, die mit dem ebenso 15-jährigen Hengst Damsey FRH angetreten war, den sie seit genau einem Jahr in Beritt hat.[12] Erneut mit einem Ergebnis im hohen 70-Prozent-Bereich bewiesen der 10-jährige KWPN-Hengst Cennin und Madeleine Witte-Vrees ihre Konstanz in dieser Hallensaison, der dritte Platz sicherte ihre Qualifikation für das Weltcupfinale.[13]

Reiter Pferd Prozent Wertungs-
punkte
1 Deutschland  Isabell Werth Don Johnson FRH 82,455 % 20
2 Deutschland  Helen Langehanenberg Damsey FRH 79,150 % 17
3 Niederlande  Madeleine Witte-Vrees Cennin 77,765 % 15

(Plätze Eins bis Drei von insgesamt 15 Teilnehmern)

8. Prüfung: Göteborg Bearbeiten

Nachdem im Vorjahr hier das Weltcupfinale ausgetragen wurde, fand 2017 in Göteborg im Scandinavium wieder ein Weltcupturnier der Westeuropaliga statt. Die achte Wertungsprüfung war Teil der Göteborg Horse Show, welche vom 22. Februar bis zum 26. Februar 2017 im Scandinavium durchgeführt wurde.

Mit nur 11 Startern trat in Göteborg des kleinste Teilnehmerfeld der Saison an; mit fünf Reitern stellte Schweden fast die Hälfte der Teilnehmer. Bester schwedischer Reiter in Grand Prix und Grand Prix Kür war jeweils Patrik Kittel. Da sein aktuelles Spitzenpferd Deja ein Wochenende später beim hochdotierten CDI 5*-Turnier in Doha am Start war, ritt er in Göteborg Delaunay. Der 11-jährige Wallach kam mit Patrik Kittel auf sein bisherigen Bestergebnis bei internationalen Turnieren (80,910 %).

Die drei deutschen Reiterinnen sicherten sich die übrigen Top 4-Plätze in dieser Weltcupkür: Fabienne Lütkemeier kam mit ihrem inzwischen 17-jährigen Wallach D'Agostino FRH auf den vierten Platz (77,270 %), den dritten Platz sicherten sich trotz einzelner Patzer Jessica von Bredow-Werndl und Unee BB. Ihren fünften Sieg in dieser Weltcupsaison sicherte sich Isabell Werth. In Göteborg mit dem 11-jährigen Emilio am Start, konnte sie trotz missglückter Einerwechsel konnte sie die Richter überzeugen (84,200 %). Die Wertungen der einzelnen Richter gingen hierbei jedoch deutlich auseinander: In der A-Note zwischen 73,500 % und 81,750 %, in der B-Note zwischen 85,600 % und 97,200 %.[14][15]

Reiter Pferd Prozent Wertungs-
punkte
1 Deutschland  Isabell Werth Emilio 84,200 % 20
2 Schweden  Patrik Kittel Delaunay 80,910 % 17
3 Deutschland  Jessica von Bredow-Werndl Unee BB 80,845 % 15

(Plätze Eins bis Drei von insgesamt 11 Teilnehmern)

9. Prüfung: ’s-Hertogenbosch Bearbeiten

Zum Saisonabschluss fand eine weitere Etappe der Westeuropaliga in den Niederlanden statt. Das Turnier Indoor Brabant wurde vom 9. bis 12. März 2017 in ’s-Hertogenbosch durchgeführt.

16 Reiter und ihre Pferde waren im Grand Prix am Start. Aufgrund einer Disqualifikation im Grand Prix[16] traten damit noch 15 Reiter in der letzten Weltcupkür dieser Saison an.

Edward Gal sicherte sich mit seinem vierten Platz mit Voice (78,520 Prozent) die Qualifikation für das Weltcupfinale. Während Jessica von Bredow-Werndl, die dieses Mal Zaire ritt, wieder auf den dritten Rang kam, fiel die Entscheidung zwischen Isabell Werth und Hans Peter Minderhoud. Werth, die zum zweiten Mal in dieser Weltcupsaison Emilio ritt, hatte den Grand Prix noch mit fast drei Prozent Vorsprung gewonnen. In der Grand Prix Kür reduzierten Fehler in den Zweierwechseln das Ergebnis, das Endergebnis betrug 83,300 Prozent. Minderhoud präsentierte als letzter Starter der Prüfung, bei diesem letzten Test vor seinem Start als Titelverteidiger beim Weltcupfinale, eine neue Kür. Mit Flirt bekam er fast durchgängig gute und sehr gute Noten in dieser von den Richtern mit einem Schwierigkeitsgrad mit 9,7 bis 9,9 bewerteten Kür. Dies brachte im ein Endergebnis von 84,890 Prozent und damit den Sieg in dieser Prüfung.[17][18]

Reiter Pferd Prozent Wertungs-
punkte
1 Niederlande  Hans Peter Minderhoud Flirt 84,890 % 20
2 Deutschland  Isabell Werth Emilio 83,300 % 17
3 Deutschland  Jessica von Bredow-Werndl Zaire-E 80,265 % 15

(Plätze Eins bis Drei von insgesamt 15 Teilnehmern)

GesamtwertungBearbeiten

Anhand der Gesamtwertung wurde ermittelt, welche neun Reiter aus den Staaten im Bereich der Westeuropaliga sich für das Finale qualifizieren. Pro Reiter zählzen hierbei nur die besten vier Platzierungen für das Gesamtklassement. Daneben konnten sich weitere Reiter aus anderen Staaten über die Westeuropaliga für das Weltcupfinale qualifizieren, soweit sie im Gebiet der Westeuropaliga wohnhaft sind.

Die Reiter hatten zusätzlich die Möglichkeit, in der Zentraleuropaliga und in der Nordamerikaliga des Dressur-Weltcups Punkte zu sammeln (siehe „weitere“ in der nachfolgenden Tabelle). Als Weltcupsieger der Vorsaison war Hans Peter Minderhoud für das Finale vorqualifiziert, daher konnte er in dieser Saison keine Wertungspunkte sammeln.

Klar die meisten Wertungspunkte sammelte in dieser Saison sammelte in dieser Saison Isabell Werth, sie erreichte die Maximalpunktzahl von 80. Die Begrenzung, dass nur drei Reiter je Nation sich für das Weltcupfinale qualifizieren können spielte in diesem Jahr keine Rolle. Aus Deutschland qualifizierten sich drei Reiterinnen, wobei Fabienne Lütkemeier jedoch auf einen Weltcupfinalstart verzichtete. Für sie rückte Patrik Kittel nach, der die direkte Qualifikation um einen Wertungspunkt verpasst hatte. Damit stellen Deutschland zwei und die Niederlande drei Reiter für das Weltcupfinale.

Reiter Odense Lyon Stuttgart Salzburg London Amsterdam Neumünster Göteborg ’s-Hertogen-
bosch
weitere Wertungs-
punkte[19]
1 Deutschland  Isabell Werth (20) (20) 20 20 20 20 80
2 Deutschland  Jessica von Bredow-Werndl 15 15 (8) 15 17 62
3 Irland  Judy Reynolds 10 15 (7) 12 20 57
4 Australien  Kristy Oatley 13 11 11 20 55
5 Vereinigtes Konigreich  Carl Hester 17 20 17 54
Schweiz  Marcela Krinke Susmelj 10 11 13 20 54
Deutschland  Fabienne Lütkemeier 13 15 13 13 (11) 54
8 Niederlande  Madeleine Witte-Vrees 13 12 11 15 (10) 51
9 Niederlande  Edward Gal 17 13 15 45
10 Schweden  Patrik Kittel 12 15 17 44
11 Schweden  Tinne Vilhelmson Silfvén 17 24 41
12 Ukraine  Inna Logutenkowa 7 5 28 40
Danemark  Mai Tofte Olesen 9 8 (6) 10 13 40
14 Spanien  Severo Jesus Jurado López 20 17 0 37

(Plätze eins bis 14)

WeltcupfinaleBearbeiten

Nach 2015 fand das Weltcupfinals der Dressurreiter wieder in den Vereinigten Staaten von Amerika statt. Erstmals wurde hierfür Omaha in Nebraska als Veranstaltungsort ausgewählt. Das Finalturnier wurde gemeinsam mit den Springreitern durchführt, es fand vom 27. März bis 2. April 2017 statt.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Rules for the FEI World Cup Dressage Season 2016-17 (Memento des Originals vom 19. Februar 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/inside.fei.org
  2. Ergebnislisten Sweden Horse Show 2016
  3. Ergebnis Weltcupkür Odense 2016
  4. Ergebnis Weltcupkür Lyon 2016
  5. Lyon: Über 90 Prozent für Isabell Werth und Weihegold in der Weltcup-Kür, St. Georg, 29. Oktober 2016
  6. Ergebnis Weltcupkür Stuttgart 2016
  7. Stuttgart: Zwei weitere gelbe Schleifen für Isabell Werth, St. Georg, 19. November 2016
  8. Ergebnis Weltcupkür Salzburg 2016
  9. Ergebnis Weltcupkür London 2015
  10. Keine Tränen bei Valegros Abschied, fast …, Jan Tönjes / St. Georg, 15. Dezember 2016
  11. Ergebnis Weltcupkür Amsterdam 2017
  12. Grand Prix-Hengst Damsey zu Helen Langehanenberg, St. Georg, 6. Februar 2016
  13. Ergebnis Weltcupkür Neumünster 2017
  14. Ergebnis Weltcupkür Göteborg 2017
  15. Göteborg: Isabell Werth trotz Patzern zum fünften Weltcup-Saisonsieg, St. Georg, 24. Februar 2017, abgerufen am 17. März 2017
  16. Patrick van der Meer im Weltcup Grand Prix von `s-Hertogenbosch abgeläutet, eqwo.net, 10. März 2017
  17. Ergebnis Weltcupkür ’s-Hertogenbosch 2017
  18. ‚s-Hertogenbosch: Minderhoud und Flirt vor Werth und Emilio, St. Georg, 11. März 2017, abgerufen am 17. März 2017
  19. Endstand Gesamtwertung (pdf)