Jessica von Bredow-Werndl

deutsche Dressurreiterin

Jessica von Bredow-Werndl (* 16. Februar 1986 in Rosenheim als Jessica Werndl) ist eine deutsche Dressurreiterin.

freundliche Dame mit schwarzem Hut, weißen Hosen, Frack und Blumen in der Hand bei einer Reit-Meisterschaft telefoniert
Jessica von Bredow-Werndl bei der Deutschen Meisterschaft 2015

Werdegang Bearbeiten

Der Leistungssport spielt in der Familie Werndl eine Rolle: Der Vater segelte leistungssportmäßig, die Mutter fuhr Skirennen.[1] Als ihr Bruder Benjamin, der heute gleichermaßen professioneller Dressurreiter ist, Reitunterricht bekam, wollte Jessica ebenso reiten. Im Alter von vier Jahren erhielt sie ihre erste Reitstunde[2], mit sieben Jahren ein eigenes Pony, einen Lewitzer.[3] Ihre Tante züchtete Ponys dieser Rasse in Tuntenhausen-Aubenhausen, später übernahm die Familie Werndl deren Hof.[1] 1998 und 1999 qualifizierte sich von Bredow-Werndl mit dem Deutschen Reitpony Nino the Champ für das Bundeschampionat.[4]

Nach dem Umstieg von Ponys auf Großpferde konnte Jessica von Bredow-Werndl viele Erfolge in den jeweiligen Altersklassen verzeichnen: Sie wurde 2002 Doppel-Europameisterin der Junioren. Bei den Jungen Reitern wurde sie 2003 mit Bonito deutsche Meisterin der Altersklasse,[5] bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter 2004 in Aarhus gewann sie im Einzel die Gold- und mit der Mannschaft die Silbermedaille. Nach dem Abitur studierte von Bredow-Werndl via Fernstudium Marketing und Kommunikation an der SMI in Berlin.

Im Jahr 2006 stieg Jessica von Bredow-Werndl in den Dressursport auf Grand Prix-Niveau ein.[2] Mit den Pferden Duchess und Duke trat sie 2006 und 2007 bei verschiedenen internationalen Dressurturnieren an. Zusammen mit ihrem Bruder vertrat sie Deutschland 2007 beim CDIO 2*-Nationenpreisturnier in Hickstead.[6][7] Da der Sprung vom Jungen-Reiter-Alter in den Grand-Prix-Sport nicht gelang, setzte sie zunächst auf die Ausbildung junger Pferde.[8] Ab 2007 trainierte Jessica von Bredow-Werndl zudem bei Isabell Werth.[9] Bis 2012 war von Bredow-Werndl mit verschiedenen Pferden Teilnehmerin am Bundeschampionat, nahm an der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde und am Finale des Nürnberger Burg-Pokals teil.[3]

Seit 2009 stellt Beatrice Bürchler-Keller (bis 2019 5*-Dressurrichterin) ihre Pferde zur Ausbildung und Turniervorstellung Jessica von Bredow-Werndl zur Verfügung.[10] Das erste Erfolgspferd aus dieser Verbindung war Unee BB, den von Bredow-Werndl 2013 in den Grand Prix-Sport brachte. Im selben Jahr folgte für das Paar die Möglichkeit, in der CDI 4*-Tour beim CHIO Aachen sowie in der Westeuropaliga des Weltcups zu starten.[6]

2014 wurde sie in den A-Kader (heute Olympiakader) berufen[11] und gewann kurz darauf in Göteborg ihre erste Weltcupprüfung, beim Weltcupfinale in Lyon belegte sie Rang sieben. 2015 ritt sie bei den Europameisterschaften in Aachen für Deutschland und gewann dort mit dem Team die Bronzemedaille, im Einzel ritt sie auf Rang sieben. Ebenfalls 2015 belegte sie beim Weltcupfinale in Las Vegas Rang drei, diese Platzierung gelang ihr 2016 in Göteborg erneut. Die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 verpasste sie als zweite Reservereiterin knapp.[12]

2018 belegte sie mit Unee BB erneut den dritten Platz beim Weltcupfinale in Paris. Bei den deutschen Meisterschaften in Balve erreichte sie mit Dalera Bronze und mit Zaire Rang 4 in der Kür. Im Juli gewann sie zudem mit der deutschen Mannschaft den Nationenpreis im Rahmen des CHIO Aachens. Zwei Monate später bei den Weltreiterspielen 2018 in Tryon gewann sie bei ihren ersten Weltreiterspielen im Sattel von TSF Dalera BB mit der deutschen Mannschaft die Goldmedaille und erreichte im Grand Prix Spécial (die Grand Prix Kür fiel auf Grund von Hurrikan Florence aus) Platz 13. Bis zu den Europameisterschaften ein Jahr später hatte sich Dalera leistungsmäßig nochmals deutlich gesteigert, neben der Mannschafts-Goldmedaille gewann von Bredow-Werndl in Rotterdam auch mit einer neuen bisherigen Bestleistung von 89,107 % Einzel-Bronze in der Grand Prix Kür.

Bei den Deutschen Meisterschaften 2020 gewann Jessica von Bredow-Werndl mit Dalera erstmals den Meistertitel im Grand Prix Spécial. Diesen Erfolg konnte sie ein Jahr später wiederholen, zudem gewann sie mit einem Ergebnis von 93,025 % auch den Meistertitel in der Grand Prix Kür.[13] Bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio gewann von Bredow-Werndl mit Dalera sowohl Mannschaftsgold als auch Gold im Einzelwettbewerb. Bei den Europameisterschaften 2021 in Hagen a.T.W. errang das Paar alle Goldmedaillen (Mannschaft, Grand Prix Special und Grand Prix Kür).

Im September 2021 erreichte Jessica von Bredow-Werndl mit Dalera erstmals Platz eins der Weltrangliste.[14] Mit Zaire befand sie sich zudem auf Rang sieben der Weltrangliste. Mit diesen beiden Pferden war sie zudem für 2021 im Championatskader.[15]

Jessica von Bredow-Werndl gewann mit Dalera im April 2022 zum ersten Mal das in Leipzig ausgetragene Weltcupfinale. Nach einen Mutterschaftspause im Sommer 2022[16] verteidigte das Paar im April 2023 den Weltcupfinalsiegertitel in Omaha. Auch beim CHIO Aachen und bei den Europameisterschaften in Riesenbeck lieferte des Paar jeweils das beste Ergebnis des Starterfelds ab.

Von Bredow-Werndl ist mit Max von Bredow verheiratet,[17] mit dem sie einen Sohn und eine Tochter hat.[18][19] Gemeinsam mit ihrem Bruder Benjamin betreibt sie nahe Rosenheim das Gut Aubenhausen, einen Ausbildungs- und Dressurstall.

Pferde Bearbeiten

 
Jessica von Bredow-Werndl und Unee BB (2015)

aktuelle Turnierpferde:

  • TSF Dalera BB (* 2007), Trakehner, dunkelbraune Stute, Vater: Easy Game, Muttervater: Handryk[20]
  • Ferdinand BB (* 2009), Hannoveraner, dunkelbrauner Wallach, Vater: Florencio I, Muttervater: Lanciano[21]
  • Got It BB (* 2015), brauner dänischer Hengst, Vater: Grand Galaxy Win, Muttervater: Don Schufro
  • Forsazza de Malleret (* 2013), braune Oldenburger Stute, Vater: For Romance, Muttervater: Sarkozy
  • Great Gatsby PS (* 2014), Oldenburger Rapphengst, Vater: Grey Flanell, Muttervater: Sir Donnerhall I
  • Tamino (* 2014), schwarzbrauner Oldenburger Wallach, Vater: Tomahawk, Muttervater: Florencio I
  • Fosbury OLD (* 2017), schwarzer Oldenburger Wallach, Vater: For Romance I, Muttervater: Depardieu
  • Simba 217 (* 2016), dunkelbrauner Hannoveraner Hengst, Vater: Blue Hors St. Schufro, Muttervater: Hofrat

ehemalige Turnierpferde:

  • Unee BB (* 2001), dunkelbrauner KWPN Hengst, Vater: Gribaldi, Muttervater: Dageraad, Besitzer: Beatrice Bürchler-Keller, im Dezember 2018 aus dem Spitzensport verabschiedet[22][23]
  • Renommee 41 (* 2002), Hannoveraner Rappwallach, Vater: Rotspon, Muttervater: Laptop
  • Dauphin 31 (* 2010), Holsteiner Schimmelwallach, Vater: De Chirico, Muttervater: Linaro
  • Dante’s Peak 14 (* 2005), fuchsfarbener Hannoveranerwallach, Vater: Dimaggio, Muttervater: Wolkentanz I
  • Marrakesch 35 (* 2012), Deutsches Sportpferd; Rapphengst, Vater: Millennium, Muttervater: Dionysos
  • Zaire-E (* 2004), braune KWPN Stute, Vater: Son de Niro, Muttervater: Jazz[24], ab 2021 von Selina Söder geritten
  • Sir Max 4 (* 2011), dunkelbrauner Hannoveraner Wallach, Vater: St. Moritz Junior, Muttervater: Del Pierro[25], ab 2023 von Marie Sohler geritten
  • Exclusive BB (* 2010), Hannoveraner, Dunkelfuchs Wallach, Vater: Edward, Muttervater: Hardenberg Donnerschwee[26]
  • Franz Joseph BB (* 2013), dunkelbrauner Hannoveraner Wallach, Vater: Franziskus, Muttervater: Rascalino

Erfolge Bearbeiten

Championate und Weltcup Bearbeiten

 
Jessica von Bredow-Werndl und Dalera bei den Europameisterschaften 2021

Olympische Spiele

  • 2020/2021, Tokio: mit TSF Dalera BB 1. Platz mit der Mannschaft, 1. Platz in der Einzel Kür und 1. Platz im Grand Prix Spécial (Einzel)

Weltmeisterschaften

  • 2018, Tryon NC: mit TSF Dalera BB 16. Platz im Einzel (Grand Prix Spécial), 1. Platz mit der Mannschaft

Europameisterschaften

  • 2002, Pratoni del Vivaro (Junioren): mit Bonito Gold im Einzel[27] und Gold mit der Mannschaft[28]
  • 2003, Saumur (Junge Reiter): mit Duchesse Silber im Einzel und Gold mit der Mannschaft[29]
  • 2004, Aarhus (Junge Reiter): mit Bonito Gold im Einzel und Silber mit der Mannschaft
  • 2015, Aachen: mit Unee Bronze mit der Mannschaft, 8. Platz im Grand Prix Spécial (74,790 %), 7. Platz in der Grand Prix Kür (80,214 %)[30]
  • 2019, Rotterdam: mit TSF Dalera BB Gold mit der Mannschaft, 4. Platz im Grand Prix Spécial (78,541 %), Bronze in der Grand Prix Kür (89,107 %)
  • 2021, Hagen am Teutoburger Wald: mit TSF Dalera BB Gold mit der Mannschaft, Gold im Grand Prix Spécial (84,271 %) und in der Grand Prix Kür (91,021 %)
  • 2023, Riesenbeck: mit TSF Dalera BB Silber mit der Mannschaft, Gold im Grand Prix Spécial (85,593 %) und in der Grand Prix Kür (92,818 %)

Deutsche Meisterschaften

  • Grand Prix Spécial
    • 2015: Bronze mit Unee
    • 2018: Rang 4 mit Dalera, Rang 5 mit Zaire
    • 2019: Bronze mit Dalera
    • 2020: Gold mit Dalera
    • 2021: Gold mit Dalera, Rang 11 mit Zaire
    • 2023: Gold mit Dalera
  • Grand Prix Kür
    • 2014: Bronze mit Unee
    • 2015: Bronze mit Unee
    • 2018: Bronze mit Dalera, Rang 4 mit Zaire
    • 2019: Silber mit Dalera
    • 2020: Silber mit Dalera
    • 2021: Gold mit Dalera, Rang 8 mit Zaire
    • 2023: Gold mit Dalera
 
Jessica von Bredow-Werndl mit Unee beim Weltcupfinale 2018

Weltcupfinale

Beste internationale Ergebnisse (seit 2013) Bearbeiten

  • Grand Prix de Dressage
    • 2022: 83,065 % (1. Platz beim CDI5* Stockholm mit TSF Dalera BB)
    • 2021: 84,379 % (beim Grand Prix der Olympischen Spiele in Tokio mit TSF Dalera BB)
    • 2020: 81,500 % (1. Platz beim CDI-W Neumünster mit TSF Dalera BB)
    • 2019: 79,848 % (2. Platz beim CDI-W Stuttgart mit TSF Dalera BB)
    • 2018: 79,217 % (1. Platz beim CDI 5* Genf mit TSF Dalera BB)
    • 2017: 77,220 % (1. Platz beim CDI 4* Frankfurt mit Zaire-E)
    • 2016: 76,620 % (4. Platz beim CDI-W Amsterdam mit Unee)
    • 2015: 76,960 % (3. Platz beim CDI-W Stuttgart mit Unee)
    • 2014: 75,480 % (3. Platz beim CDI-W Neumünster mit Unee)
    • 2013: 73,149 % (5. Platz beim CDI-W Stockholm mit Unee)
  • Grand Prix Spécial
    • 2022: 70,553 % (5. Platz beim CDI 5* Frankfurt mit Ferdinand BB)
    • 2021: 84,766 % (2. Platz beim CDI 4* Kronberg mit TSF Dalera BB)
    • 2020: 81,723 % (1. Platz beim CHI Donaueschingen mit TSF Dalera BB)
    • 2019: 79,404 % (2. Platz beim CDI 4* Hagen mit TSF Dalera BB)
    • 2018: 77,872 % (3. Platz beim CDI 4* Hagen mit Zaire-E)
    • 2017: 77,157 % (1. Platz beim CHI Donaueschingen mit Unee)
    • 2016: 77,000 % (3. Platz beim CDI 4* Hagen mit Unee)
    • 2015: 79,490 % (2. Platz beim CDIO 5* Hagen mit Unee)
    • 2014: 76,078 % (1. Platz beim CDI 3* Kaposvár mit Zaire)
    • 2013: 73,209 % (2. Platz beim CDI 3* Verden mit Unee)
  • Grand Prix Kür
    • 2022: 90,836 % (1. Platz beim Weltcupfinale 2022 mit TSF Dalera BB)
    • 2021: 91,732 % (1. Platz bei den Olympischen Spielen in Tokio mit TSF Dalera BB)
    • 2020: 89,640 % (1. Platz beim CDI-W Neumünster mit TSF Dalera BB)
    • 2019: 89,107 % (3. Platz bei den Europameisterschaften 2019 mit TSF Dalera BB)
    • 2018: 84,075 % (1. Platz beim CDI 5* Genf mit TSF Dalera BB)
    • 2017: 81,565 % (2. Platz beim CDI-W Salzburg mit Unee)
    • 2016: 83,350 % (2. Platz beim CDI-W Amsterdam mit Unee)
    • 2015: 82,450 % (3. Platz beim CDIO 5* Hagen mit Unee)
    • 2014: 82,625 % (1. Platz beim CDI-W Kaposvár mit Unee)
    • 2013: 76,325 % (5. Platz beim CDI 3* Stockholm mit Unee)

Persönliche Auszeichnungen Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Commons: Jessica von Bredow-Werndl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. a b Komm, tanz für deine Reiterin!, Florian Regelmann / spox.com, 8. Juli 2009
  2. a b Jessica von Bredow – Werndl und TSF Dalera BB, Website des Trakehner Verband e.V.
  3. a b Portrait Jessica von Bredow-Werndl aus dem Jahr 2015, stuttgart-german-masters.de
  4. Portrait von Jessica von Bredow-Werndl, zuegel-und-buegel.com
  5. Deutsche Jugendmeister bis 2020 (PDF; 332 kB)
  6. a b FEI-Ergebnisdatenbank: Jessica von Bredow-Werndl
  7. Scores: 2007 CDIO Hickstead, eurodressage.com
  8. Ein Leben für die Pferde, Alexandra Koch / Pferdewoche, 22. Juli 2014
  9. Ein Leben für die Pferde, Pressemitteilung vom 6. Oktober 2009
  10. Borgmann's Olympia Blog #12: Götterdämmerung – ein historischer Abend!, Thomas Borgmann für reitturniere.de, 28. Juli 2021
  11. Jessica von Bredow-Werndl: Der Rücken muss schwingen, Dressur-Studien, 7. Oktober 2014
  12. Olympia in Rio ohne von Bredow-Werndl, Oberbayerisches Volksblatt, 21. Juli 2016
  13. DM Balve 2021: Queen Dalera und Jessica von Bredow-Werndl mit 93 Prozent Deutsche Meister, Jan Tönjes / St. Georg, 5. Juni 2021
  14. Weltrangliste Dressur: Jessica von Bredow-Werndl ist die neue Nummer eins, Reiter Revue International, 3. September 2021
  15. Pferd Aktuell. Abgerufen am 25. Dezember 2018 (deutsch).
  16. Jessica von Bredow-Werndl: FEI verhindert Comeback nach Babypause, Jan Tönjes / St. Georg, 15. September 2022
  17. Jessica Werndl und Max von Bredow haben geheiratet, Reiter Revue International, 25. Juli 2013
  18. Jessica von Bredow-Werndl ist Mama geworden, Dominique Wehrmann / St. Georg, 15. August 2017
  19. Jessica von Bredow-Werndls Tochter ist da, Sabine Gregg / Reiter Revue International, 11. August 2022
  20. Horse Detail. Abgerufen am 25. Dezember 2018.
  21. FEI-Pferdedatenbank: Ferdinand BB
  22. FEI-Pferdedatenbank: Unee BB
  23. Bye Bye, Unee – Jessica von Bredow-Werndl verabschiedet ihren Star. 15. August 2018, abgerufen am 25. Dezember 2018 (deutsch).
  24. FEI-Pferdedatenbank: Zaire-E
  25. Sir Max 4 (106BY44). Abgerufen am 4. Mai 2019 (englisch).
  26. Exclusive Bb (106EC86). Abgerufen am 4. Mai 2019 (englisch).
  27. Scores: 2002 European Junior Riders Championships, Pratoni del Vivaro (ITA) – 31 July – 3 August 2002, eurodressage.com
  28. Komm, tanz für deine Reiterin!, Florian Regelmann / spox.com, 8. Juli 2009
  29. Scores: 2003 European Young Riders Championships, Saumur (FRA) – 22 – 27 July 2003, eurodressage.com
  30. Wichtige Erfolge von Jessica von Bredow-Werndl, fei.org
  31. Flick, Geisenberger, Funk & Co.: Verdienstorden für Sportgrößen. 14. März 2022, abgerufen am 14. März 2022.