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Weberstedt

Ortsteil von Unstrut-Hainich

GeografieBearbeiten

Weberstedt liegt an der Ostseite des Nationalparks Hainich und ist der nächstgelegene Ort zum Nationalpark.

GeschichteBearbeiten

 
Schloss
 
Dorfkirche St. Ulrich

Zu Beginn des 9. Jahrhunderts wird Weberstedt in einem Verzeichnis der von Erzbischof Lullus († 786) von Mainz für das Kloster Hersfeld von Freien verliehenen Gütern erstmals urkundlich erwähnt. Bis 1392 gehörten Ort und Rittergut den Herren von Weberstedt, seither bis 1945 den Herren von Goldacker.

Der Ort gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Langensalza und nach seiner Abtretung an Preußen von 1816 bis 1944 zum Landkreis Langensalza in der Provinz Sachsen.

Seit 1993 gehörte Weberstedt zur Verwaltungsgemeinschaft Unstrut-Hainich, deren Mitgliedsgemeinden sich zum 1. Januar 2019 bis auf Schönstedt zur Landgemeinde Unstrut-Hainich zusammenschlossen.[1]

KircheBearbeiten

PolitikBearbeiten

Der Rat der Gemeinde Weberstedt bestand nach der Wahl 2014 aus 8 Ratsherren, die alle der CDU-Fraktion angehören.[2]

Die letzte ehrenamtliche Bürgermeisterin Simone Stiebling wurde am 25. Mai 2014 neu gewählt.[3] (Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Schloss Goldacker und SchlossparkBearbeiten

 
Blick auf die Rotbuche im Schlosspark

Das aus dem 1945 enteigneten Rittergut der Familie von Goldacker hervorgegangene Anwesen beherbergt heute nach einer grundhaften Sanierung das Gesundheits- und Tagungszentrum Meilenstein mit Praxen, Seminarräumen, Gästezimmern und Restaurant. Hinter dem Schloss befindet sich der Schlosspark. Alte Bäume stellen den besonderen Wert dar.

KircheBearbeiten

Die Kirche zu Weberstedt stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der Namenspatron ist der Heilige Ulrich. Ein besonderer Blick gilt der farbigen Gestaltung der Schnitzereien an den Emporen sowie an dem Tonnengewölbe des Kirchenschiffes, welches mit Holz verkleidet und mit Ornamenten bemalt ist. In der Kirche befindet sich ein Altarschrein, welcher die Grablegung Christi darstellt. Die Grabplatten der Familie Goldacker aus dem 16. und 17. Jahrhundert befinden sich an der nördlichen und südlichen Seite. Außerdem beherbergt die Kirche eine Altarorgel, die in ihrem Klang einzigartig ist. Diese wurde im Jahre 1911 durch Orgelbau Furtwängler & Hammer erbaut und 2012/2013 restauriert.

FreibadBearbeiten

In dem von der Gemeinde betriebenen sanierten Freibad, welches mit einer Filteranlage ausgestattet ist, befindet sich eine Kinderwasserrutsche.

MinigolfanlageBearbeiten

Direkt hinter dem Schloss Goldacker im Schlosspark befindet sich die kleine Sportanlage mit achtzehn Bahnen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden.

PersönlichkeitenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Weberstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien