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Wartberg im Mürztal

ehemalige Gemeinde in Österreich

Wartberg im Mürztal ist eine ehemalige Gemeinde und Ortschaft mit 1955 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2019) im österreichischen Bundesland Steiermark. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark wurde die selbständige Gemeinde ab 1. Jänner 2015 mit den vordem ebenfalls selbständigen Gemeinden Veitsch und Mitterdorf im Mürztal zusammengeschlossen.[1] Die daraus entstandene neue Gemeinde trägt den Namen Sankt Barbara im Mürztal.[2]

Wartberg im Mürztal (Ehemalige Gemeinde)
Ortschaft
Historisches Wappen von Wartberg im Mürztal
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Wappen
Wartberg im Mürztal (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Bruck-Mürzzuschlag (BM), Steiermark
Gerichtsbezirk Mürzzuschlag
Koordinaten 47° 31′ 40″ N, 15° 29′ 13″ OKoordinaten: 47° 31′ 40″ N, 15° 29′ 13″ O
Höhe 584 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 1955 (1. Jän. 2019)
Gebäudestand 625 (2001f1)
Fläche 9,13 km²
Postleitzahl 8661f1
Vorwahl +43/3858f1
Statistische Kennzeichnung
Gemeindekennziffer 62145
Ortschaftskennziffer 15983
Zählsprengel/ -bezirk Wartberg im Mürztal/Scheibsgraben (62145 000/001)
Bild
Dorfplatz
Ehemalige Gemeinde bis 2014;

KG: 60228 Scheibsgraben, 60232 Wartberg
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

1955

GeografieBearbeiten

Wartberg im Mürztal liegt an der Mürz, einem nordöstlichen Nebenfluss der Mur im Gerichtsbezirk Mürzzuschlag und im politischen Bezirk Bruck-Mürzzuschlag im Nordosten der Steiermark.

OrtsgliederungBearbeiten

Der Ort Wartberg im Mürztal bestand aus zwei Katastralgemeinden (Fläche: Stand 31. Dezember 2018[3]):

Nachbarortschaften und -gemeindenBearbeiten

Turnau (Gem.) Veitsch (O.) Veitsch (O.)
Kindberg (Gem.)   Mitterdorf im Mürztal (O.)
Kindberg (Gem.) Stanz im Mürztal (Gem.) Mitterdorf im Mürztal (O.)

GeschichteBearbeiten

 
Villa Wartberg, Ende 19. Jhdt. erbaut

Die erste urkundliche Erwähnung von Wartberg erfolgte im Jahre 1158 als Wartperch. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850 und umfasste die Katastralgemeinden Wartberg, Scheibsgraben, Mitterdorf und Lutschaun. 1871 wurde die bis heute existierende Firma Vogel & Noot als Gesellschaft zur Erzeugung von Eisen-, Stahl und anderen Metallwaren gegründet.

1906 schieden Mitterdorf und Lutschaun aus dem Gemeindeverband Wartberg aus. Nach der „Anschluss Österreichs“ 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

VerkehrBearbeiten

An der Südbahn liegt der Bahnhof Wartberg im Mürztal. Es halten zahlreiche Regionalzüge die grundsätzlich in Richtung Bruck an der Mur bzw. Mürzzuschlag fahren. Doch oft werden die Züge nach Leoben, Friesach, Neumarkt, Unzmarkt, Graz und Spielfeld-Straß verlängert.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

  • Burgruine Lichtenegg mit Heimatmuseum
  • Pfarrkirche St. Erhard

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Frühjahrskonzerte des Musikvereins „Harmonie“ Orts- und Werkskapelle Vogel & Noot Wartberg im Mürztal
  • Bockbieranstich des Musikvereins „Harmonie“ Orts- und Werkskapelle Vogel & Noot Wartberg im Mürztal
  • Weihnachtswunschkonzert des Musikvereins „Harmonie“ Orts- und Werkskapelle Vogel & Noot Wartberg im Mürztal
  • Mürztaler Oldtimer Rally
  • Wartberger Teamlauf
  • Mürztaler Landtage

Ansässige UnternehmenBearbeiten

PolitikBearbeiten

Bürgermeister war bis Ende 2014 Wolfgang Putsche (SPÖ), der auch die Amtsleitung innehatte. Vizebürgermeister war bis dahin Georg Taufner (SPÖ).

Der Gemeinderat setzte sich nach der Gemeinderatswahl 2010 bis dahin aus folgenden Fraktionen zusammen:

Söhne und Töchter des OrtesBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Wartberg im Mürztal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. § 3 Abs. 1 Z 4 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 2.
  3. CSV-Datei aus REGIONALINFORMATION.zip (1.221 KB); abgerufen am 12. Jänner 2019