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Wartberg im Mürztal

ehemalige Gemeinde in Österreich
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Wartberg im Mürztal ist ein Ort mit 2051 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)[1] im österreichischen Bundesland Steiermark. Bis 31. Dezember 2014 war Wartberg eine selbständige Gemeinde. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark wurde sie ab 1. Jänner 2015 mit den vordem ebenfalls selbständigen Gemeinden Veitsch und Mitterdorf im Mürztal zusammengeschlossen.[2] Die daraus entstandene neue Gemeinde trägt den Namen Sankt Barbara im Mürztal.[3]

Wartberg im Mürztal (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Wartberg
Wartberg im Mürztal (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Bruck-Mürzzuschlag (BM), Steiermark
Gerichtsbezirk Mürzzuschlag
Pol. Gemeinde Sankt Barbara im Mürztal
Koordinaten 47° 31′ 40″ N, 15° 29′ 13″ OKoordinaten: 47° 31′ 40″ N, 15° 29′ 13″ O
Höhe 584 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 1955 (1. Jän. 2019)
Gebäudestand 625 (2001) f2
Fläche d. KG 9,12 km²
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 15983
Katastralgemeinde-Nummer 60232
Zählsprengel/ -bezirk Wartberg im Mürztal/Scheibsgraben (62145 000/001)
Bild
Dorfplatz
Ehemalige Gemeinde bis 2014
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk
1955

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Wartberg im Mürztal liegt an der Mürz, einem nordöstlichen Nebenfluss der Mur im Gerichtsbezirk Mürzzuschlag und im politischen Bezirk Bruck-Mürzzuschlag im Nordosten der Steiermark.

OrtsgliederungBearbeiten

Der Ort Wartberg im Mürztal bestand aus den Katastralgemeinden (Fläche 2001)

Nachbarorte und -gemeindenBearbeiten

Turnau Veitsch Veitsch
Kindberg   Mitterdorf im Mürztal
Kindberg Stanz im Mürztal Mitterdorf im Mürztal

GeschichteBearbeiten

 
Villa Wartberg, Ende 19. Jhdt. erbaut

Die erste urkundliche Erwähnung von Wartberg erfolgte im Jahre 1158 als Wartperch. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850 und umfasste die Katastralgemeinden Wartberg, Scheibsgraben, Mitterdorf und Lutschaun. 1871 wurde die bis heute existierende Firma Vogel & Noot als Gesellschaft zur Erzeugung von Eisen-, Stahl und anderen Metallwaren gegründet.

1906 schieden Mitterdorf und Lutschaun aus dem Gemeindeverband Wartberg aus. Nach der „Anschluss Österreichs“ 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

PolitikBearbeiten

Bürgermeister war bis 31. Dezember 2014 Wolfgang Putsche (SPÖ), der auch die Amtsleitung innehatte. Vizebürgermeister war bis dahin Georg Taufner (SPÖ).

Der Gemeinderat setzte sich nach der Gemeinderatswahl 2010 bis dahin aus folgenden Fraktionen zusammen: 8 Mitglieder der SPÖ, 5 der FPÖ und 2 der ÖVP.

VerkehrBearbeiten

An der Südbahn liegt der Bahnhof Wartberg im Mürztal. Es halten zahlreiche Regionalzüge die grundsätzlich in Richtung Bruck an der Mur bzw. Mürzzuschlag fahren. Doch oft werden die Züge nach Leoben, Friesach, Neumarkt, Unzmarkt, Graz und Spielfeld-Straß verlängert.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Barbara im Mürztal

BauwerkeBearbeiten

  • Burgruine Lichtenegg mit Heimatmuseum
  • Pfarrkirche St. Erhard

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Frühjahrskonzerte des Musikvereins „Harmonie“ Orts- und Werkskapelle Vogel & Noot Wartberg im Mürztal
  • Bockbieranstich des Musikvereins „Harmonie“ Orts- und Werkskapelle Vogel & Noot Wartberg im Mürztal
  • Weihnachtswunschkonzert des Musikvereins „Harmonie“ Orts- und Werkskapelle Vogel & Noot Wartberg im Mürztal
  • Mürztaler Oldtimer Rally
  • Wartberger Teamlauf
  • Mürztaler Landtage

Ansässige UnternehmenBearbeiten

Söhne und Töchter des OrtesBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Wartberg im Mürztal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Land Steiermark: Endgültiger Bevölkerungsstand am 31.10.2013 (Memento des Originals vom 15. April 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.statistik.steiermark.at (Excel-Datei, 85 KB; abgerufen am 2. Mai 2015)
  2. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  3. § 3 Abs. 1 Z 4 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 2.