Mitterdorf im Mürztal

ehemalige Gemeinde in Österreich

BW

Mitterdorf im Mürztal (Hauptort einer Marktgemeinde, Ehemalige Gemeinde)
Historisches Wappen von Mitterdorf im Mürztal
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Wappen
Mitterdorf im Mürztal (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Bruck-Mürzzuschlag (BM), Steiermark
Gerichtsbezirk Mürzzuschlag
Pol. Gemeinde Sankt Barbara im Mürztalf0
f5
Koordinaten 47° 32′ 15″ N, 15° 30′ 36″ OKoordinaten: 47° 32′ 15″ N, 15° 30′ 36″ O
Höhe 587 m ü. A.
Einwohner der stat. Einh. 2413 (1. Jänner 2019)
Gebäudestand 611 (2001f1)
Fläche 11,14 km²
Postleitzahlenf0 8661, 8662f1
Vorwahl +43/3858f1
Statistische Kennzeichnung
Zählsprengel/ -bezirk Mitterdorf-Süd/Mitterdorf-Nord-Lutschaun (62145 000/001)
Ehemalige Gemeinde bis 2014;

Ortschaften: 15938 Lutschaun, 15939 Mitterdorf im Mürztal;
KG: 60221 Lutschaun, 60224 Mitterdorf
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Mitterdorf im Mürztal ist eine ehemalige Marktgemeinde mit 2413 Einwohnern (1. Jänner 2019) im Gerichtsbezirk Mürzzuschlag und im politischen Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in der Steiermark. Bis Ende 2014 war Mitterdorf eine selbständige Marktgemeinde. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist die seit 2015 mit den vordem ebenfalls selbständigen Gemeinden Veitsch und Wartberg im Mürztal zur neuen Gemeinde Sankt Barbara im Mürztal zusammengeschlossen.[1][2]

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Mitterdorf liegt im Mürztal etwa 13 km südwestlich von Mürzzuschlag. Im Süden befinden sich die Fischbacher Alpen.

Ehemalige GemeindegliederungBearbeiten

Das Gemeindegebiet umfasste zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[3]):

  • Lutschaun (461)
  • Mitterdorf im Mürztal (1952)

Die ehemaligen Gemeinde bestand aus zwei Katastralgemeinden (Fläche: Stand 31. Dezember 2018[4]):

  • Lutschaun (379,37 ha)
  • Mitterdorf (734,40 ha)

NachbarorteBearbeiten

Veitsch (Gem. bis 2015)
Wartberg im Mürztal (Gem. bis 2015)   Krieglach (Gem.)
Stanz im Mürztal (Gem.)

GeschichteBearbeiten

 
Schloss Pichl bei Mitterdorf, Lith. um 1830, J.F. Kaiser, Graz

Die Ortsgemeinden als autonome Körperschaften entstanden 1850. Die Katastralgemeinden Wartberg, Scheibsgraben, Mitterdorf und Lutschaun bildeten den Gemeindeverband Wartberg. 1906 schieden Mitterdorf und Lutschaun aus dem Gemeindeverband Wartberg aus. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Mitterdorf liegt an der Semmering Schnellstraße S 6 und an der Südbahn.

UmweltschutzBearbeiten

Mitterdorf im Mürztal war die erste Gemeinde Österreichs, die moderne LED Technik in der Straßenbeleuchtung einsetzte.[5] Für die Umrüstung wurde der Gemeinde beim Ideenwettbewerb der Raiffeisenbank Mittleres Mürztal ein Preis verliehen.[6]

PolitikBearbeiten

Bürgermeister war bis Ende 2014 Walter Berger (SPÖ), Vizebürgermeisterin war Renate Planka (SPÖ). Der Gemeinderat setzte sich bis dahin zusammen aus:

  • 12 Mitglieder der SPÖ
  • 3 Mitgliedern der ÖVP

PersönlichkeitenBearbeiten

EhrenbürgerBearbeiten

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 Commons: Mitterdorf im Mürztal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform
  2. § 3 Abs. 1 Z 4 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 2.
  3. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  4. CSV-Datei aus REGIONALINFORMATION.zip (1.221 KB); abgerufen am 12. Jänner 2019
  5. Mitterdorf setzt auf LED-Straßenbeleuchtung, orf.at 3. Oktober 2009, abgerufen am 4. September 2015.
  6. @1@2Vorlage:Toter Link/www.kleinezeitung.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  7. Südost-Tagespost (7. Dezember 1975), S. 5.