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Anton Peltzmann

österreichischer Politiker (ÖVP), Landesrat (Steiermark)

Anton Peltzmann (* 7. Dezember 1920 in Krieglach, Steiermark; † 14. September 2000) war ein steirischer Politiker.

LebenBearbeiten

Anton Peltzmann wurde als Sohn des Eisenbahners Anton und der Hausfrau Margarethe Peltzmann geboren. Er absolvierte die Volks-, Bürger- und gewerbliche Fortbildungsschule in Mürzzuschlag, bevor er 1938 in die Wehrmacht einrückte. Noch während des Krieges heiratete Anton Peltzmann seine Gattin Franziska, die ihm drei Kinder schenkte. Nach der Heimkehr legte Anton Peltzmann im Jahr 1947 die Meisterprüfung im Schmiedehandwerk ab und übernahm den großväterlichen Kunstschmiedebetrieb in Mitterdorf im Mürztal, welchen er gemeinsam mit seiner Gattin zu einem führenden Unternehmen seiner Branche ausbaute. Seine politische Karriere begann Anton Peltzmann im Jahre 1948 als Gemeinderat in Mitterdorf im Mürztal. Im Laufe seiner langjährigen politischen Laufbahn war Anton Peltzmann in vielen Funktionen tätig, unter anderem als Vizepräsident und später als Präsident der Wirtschaftskammer und viele Jahre als Landesobmann des Wirtschaftsbundes. 1963 wurde Anton Peltzmann als Wirtschafts- und Katastrophenschutzreferent in die Landesregierung berufen, in welcher er unter anderem Initiator des Mittelstandsförderungs- und Jungunternehmerförderungsgesetzes war. Sein großes Engagement für die Jugend hat sich auch im Bau neuer Ausbildungsstätten für den Nachwuchs der Wirtschaft dokumentiert. Peltzmann hat sich um das Feuerwehrwesen verdient gemacht. Das Ausbildungszentrum der Feuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring geht auf seine Initiative zurück. Sein Leitspruch lautete: „Wir helfen den Kleinen, die Großen helfen sich selbst.“ Nach dem Ausscheiden aus der Landesregierung im Jahre 1980 bekleidete Peltzmann bis zu seinem Tod die Funktion des Aufsichtsratsvorsitzenden des Bankhauses Krentschker.[1]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1. Sitzung des steiermärkischen Landtages, XIV. Gesetzgebungsperiode, vom 7. November 2000, S. 3.